RWE Aktie: Jetzt wird es ernst

RWE nimmt erste große Elektrolyseanlage in Betrieb und liefert damit einen fundamentalen Baustein für die Wachstumsstrategie, während die Aktie nach einer starken Korrektur steht.

Kurz zusammengefasst:
  • Inbetriebnahme einer 100-Megawatt-Elektrolyse in Lingen
  • Grüner Wasserstoff für TotalEnergies-Raffinerie geplant
  • Aktie korrigierte nach Rekordhoch um über 14 Prozent
  • Projekt markiert Übergang von Planung zur Umsetzung

Keine bloßen Ankündigungen mehr, sondern industrielle Fakten: RWE startet das Jahr 2026 mit einem entscheidenden operativen Schritt bei der Energiewende. Während der Kurs nach einer beeindruckenden Jahresrallye zuletzt deutlich korrigierte, liefert der Konzern nun den fundamentalen Unterbau für die künftige Wachstumsstory. Kann dieser Meilenstein die jüngste Verkaufswelle stoppen?

Hier die Faktenlage zum Jahresstart:
* Projektstart: In Lingen hat die Inbetriebnahme der ersten 100-Megawatt-Elektrolyseanlage begonnen.
* Zeitplan: Die technische Hochlaufphase läuft, die kommerzielle Produktion ist fest für den weiteren Verlauf des Jahres 2026 eingeplant.
* Zweck: Der grüne Wasserstoff ist unter anderem für die Raffinerie von TotalEnergies in Leuna vorgesehen.

Rwe

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Vom Plan zur Realität

Die Anlage im niedersächsischen Lingen ist Teil des Großprojekts „GET H2 Nukleus“ und markiert für den Essener Versorger den Übergang von der Strategiepapier-Phase in die operative Umsetzung. Mit 100 Megawatt Leistung setzt das Projekt neue Maßstäbe in der europäischen Wasserstoffwirtschaft.

Für die Bewertung der Aktie ist dieser Schritt essenziell. Er validiert das Geschäftsmodell im Bereich „Green Generation“ und beweist, dass die Transformation nicht nur auf dem Papier stattfindet. Marktbeobachter werten dies als wichtiges Signal, dass RWE in der Lage ist, neue Kapazitäten zeitnah in messbare Erträge umzuwandeln.

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Korrektur nach der Rekordjagd

Der fundamentale Fortschritt trifft auf eine spannende charttechnische Situation. Nachdem die Aktie am 24. Dezember 2025 noch ein neues 52-Wochen-Hoch bei 53,42 Euro markierte, nutzten Anleger den Jahresausklang für massive Gewinnmitnahmen. Binnen sieben Tagen verlor das Papier über 14 Prozent an Wert und notierte zum gestrigen Schluss bei 45,26 Euro.

Trotz dieses kurzfristigen Rücksetzers bleibt das übergeordnete Bild positiv: Auf Sicht von zwölf Monaten steht ein Plus von rund 53 Prozent zu Buche. Der aktuelle Kursbereich ist nun entscheidend für eine mögliche Bodenbildung. Die Notierung hält sich noch knapp über dem 50-Tage-Durchschnitt von 44,30 Euro, was technisch orientierten Anlegern als erste Unterstützung dient.

Das Jahr 2026 beginnt für RWE somit mit einer klaren Bewährungsprobe. Gelingt die fehlerfreie Skalierung der Wasserstoffproduktion in Lingen, liefert dies die nötigen Argumente, um die Bewertung auch fundamental zu rechtfertigen und den jüngsten Abverkauf als gesunde Konsolidierung im Aufwärtstrend einzuordnen.

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