CF Industries Aktie: Zahlen überzeugen

Der Düngemittelhersteller übertrifft Umsatz- und Gewinnerwartungen deutlich und gibt über Rückkäufe und Dividenden 1,7 Milliarden US-Dollar an Aktionäre zurück.

Kurz zusammengefasst:
  • Umsatz und Gewinn pro Aktie übersteigen Analystenschätzungen
  • 1,34 Milliarden Dollar für Aktienrückkäufe investiert
  • Aktienkurs erreicht nahezu 52-Wochen-Hoch
  • Investitionen in kohlenstoffarmes Ammoniak-Projekt

CF Industries hat mit den jüngsten Geschäftszahlen die Erwartungen des Marktes deutlich übertroffen. Neben einem starken Schlussquartal 2025 punktete der Düngemittelhersteller vor allem mit massiven Aktienrückkäufen. Anleger honorieren die Kombination aus operativer Stärke und einer konsequenten Rückführung von Kapital an die Anteilseigner.

Starke Nachfrage stützt Ergebnis

Der wesentliche Treiber für das erfolgreiche Abschneiden war die robuste Nachfrage nach Ammoniak. Trotz eines im Vergleich zu früheren Spitzenjahren normalisierten Preisniveaus gelang es dem Unternehmen, im vierten Quartal einen Nettoumsatz von 1,87 Milliarden US-Dollar zu erzielen. Dies lag deutlich über den Prognosen der Marktbeobachter, die mit rund 1,78 Milliarden US-Dollar gerechnet hatten.

CF Industries

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Auch beim Gewinn pro Aktie (EPS) lieferte das Unternehmen mit 2,59 US-Dollar einen Wert ab, der die Konsensschätzungen von etwa 2,50 US-Dollar schlug. Für das gesamte Geschäftsjahr 2025 steht somit ein Nettoergebnis von 1,46 Milliarden US-Dollar in den Büchern. Das bereinigte EBITDA belief sich auf 2,89 Milliarden US-Dollar, was die solide operative Basis des Stickstoffproduzenten unterstreicht.

Massive Kapitalrückgabe an Aktionäre

Ein zentraler Faktor für das gestiegene Vertrauen der Investoren ist die aggressive Kapitalallokationsstrategie. Im Verlauf des Jahres 2025 kaufte CF Industries rund 16,6 Millionen eigene Anteile zurück und investierte dafür 1,34 Milliarden US-Dollar. Durch dieses Programm wurde die Anzahl der ausstehenden Aktien um etwa zehn Prozent reduziert, was den Gewinnanteil pro verbleibender Aktie entsprechend erhöht.

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Insgesamt flossen im vergangenen Jahr 1,7 Milliarden US-Dollar über Rückkäufe und Dividenden an die Aktionäre zurück. Nach einer starken Handelswoche mit einem Zuwachs von rund sechs Prozent notiert das Papier aktuell bei 84,53 Euro und damit nahezu auf dem Niveau seines gestern erreichten 52-Wochen-Hochs.

Ausblick und operative Anpassungen

Für das laufende Jahr 2026 rechnet das Management mit einer geringeren Ammoniakproduktion von etwa 9,5 Millionen Tonnen, verglichen mit 10,1 Millionen Tonnen im Vorjahr. Grund hierfür ist ein technischer Stillstand im Werk Yazoo City, der voraussichtlich bis zum vierten Quartal 2026 andauern wird. Die geschätzten finanziellen Einbußen beim EBITDA in Höhe von 200 Millionen US-Dollar dürften jedoch weitgehend durch bestehende Versicherungen gegen Betriebsunterbrechungen kompensiert werden.

Parallel dazu treibt das Unternehmen seine Strategie im Bereich der sauberen Energien voran. Im ersten Quartal 2026 sollen die Bauarbeiten für das „Blue Point“-Projekt beginnen, ein Gemeinschaftsunternehmen für kohlenstoffarmes Ammoniak. Die geplanten Investitionen für das gesamte Jahr belaufen sich auf rund 1,3 Milliarden US-Dollar, wovon ein wesentlicher Teil in diese strategische Erweiterung fließt.

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