Uranium Energy rückt bei Anlegern nicht wegen neuer Produktionszahlen in den Fokus, sondern wegen eines formalen Schritts: Bei Anfield Energy steht Ende Februar eine Abstimmung an, die den Einfluss von Uranium Energy offiziell festzurren soll. Hinter dem Termin steckt eine wachsende Beteiligung – und damit auch die Frage, was sich an der Zusammenarbeit künftig praktisch ändern könnte.
Anfield setzt Sondermeeting an
Anfield Energy hat für den 27. Februar 2026 eine außerordentliche Hauptversammlung angesetzt. Dort sollen die Aktionäre darüber abstimmen, Uranium Energy als sogenannten „Control Person“ nach den Regeln der TSX Venture Exchange einzustufen.
Der Hintergrund: Uranium Energy hat sich über eine Tochtergesellschaft an einer Privatplatzierung über 4,0 Mio. US-Dollar beteiligt. Infolge dieses Schritts kontrolliert das Unternehmen nach eigenen Angaben bereits rund 28,8% der ausstehenden Anfield-Aktien wirtschaftlich („beneficial control“).
Was „Control Person“ konkret bedeutet
An der Börse klingt „Control Person“ nach Mehrheitsübernahme – tatsächlich reicht an der TSX Venture Exchange bereits mehr als 20% der Stimmrechte für diese Einstufung. Wichtig ist vor allem der Mechanismus dahinter: Bestimmte Transaktionen benötigen dann eine Zustimmung der unabhängigen („disinterested“) Aktionäre.
Entscheidend für die Abstimmung: Aktien von Uranium Energy und verbundenen Personen zählen bei der Abstimmung nicht mit. Damit liegt die Entscheidung faktisch bei den übrigen Anteilseignern.
Zusätzlich steckt in der Struktur der Finanzierung noch Aufwärtspotenzial für die Beteiligungsquote: Wenn die Subscription Receipts in Aktien umgewandelt werden und alle zugehörigen Warrants ausgeübt werden, könnte der Anteil auf etwa 36,8% steigen.
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Die wichtigsten Fakten im Überblick:
– Sonderaktionärsmeeting bei Anfield: 27. Februar 2026
– Aktueller Anteil von Uranium Energy: ca. 28,8%
– Möglicher Anteil bei Umwandlung & Warrant-Ausübung: ca. 36,8%
– Auslöser: 4,0 Mio. US-Dollar Privatplatzierung
– Abstimmung ohne Stimmen von Uranium Energy und Nahestehenden
Sektor-Umfeld und Finanzlage als Rückenwind
Die Meldung fällt in eine Phase, in der der Uran-Sektor insgesamt wieder stärker beachtet wird. Im Markt wird eine steigende Uran-Nachfrage diskutiert – unter anderem vor dem Hintergrund energiepolitischer Akzente zugunsten der Kernkraft und geopolitischer Veränderungen, die Lieferketten und Versorgungslagen beeinflussen.
Auch die eigene Ausgangslage hat Uranium Energy zuletzt betont: In den Q1-Zahlen des Geschäftsjahres 2026 (veröffentlicht im Dezember 2025) verwies das Unternehmen auf Schuldenfreiheit sowie ein umfangreiches Paket aus Liquidität, Uranbestand und Beteiligungen. Zudem sprach das Management davon, Wachstumsprojekte in Wyoming und Südtexas voranzutreiben.
An der Börse zeigte sich zuletzt dennoch Gegenwind: Gestern schloss die Aktie bei 18,11 US-Dollar, nachdem sie in der jüngsten Sitzung deutlich nachgab. Das steht allerdings im Kontrast zum starken Lauf der vergangenen Wochen – auf 30 Tage gerechnet liegt das Papier weiterhin klar im Plus.
Am 27. Februar 2026 liefert die Abstimmung bei Anfield den nächsten konkreten Meilenstein: Dann entscheidet sich, ob der wachsende Einfluss von Uranium Energy auch offiziell als „Control Person“ verankert wird – und damit die Spielregeln für bestimmte künftige Transaktionen formell strenger werden.
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