Die Deutsche Telekom liefert für 2025 besser ab als zuletzt selbst in Aussicht gestellt – und legt beim Blick nach vorn noch eine Schippe drauf. Rekorddividende, Aktienrückkauf und ein ambitionierter Ausblick für 2026 sollen das Vertrauen untermauern. Doch worauf stützt sich dieser Optimismus?
2025: Prognosen übertroffen – mit solider Cash-Story
Operativ meldet der Konzern für 2025 ein breites Wachstum. Der Umsatz legte organisch (auf Basis konstanter Wechselkurse) um 4,2% auf 119,1 Mrd. Euro zu. Das bereinigte EBITDA AL stieg organisch um 4,7% auf 44,2 Mrd. Euro; währungsbereinigt lag es bei 45,5 Mrd. Euro und damit über dem zuletzt angehobenen Ziel von rund 45,3 Mrd. Euro.
Auch beim Mittelzufluss blieb die Telekom leicht über Plan: Der Free Cashflow AL erreichte 20,2 Mrd. Euro und lag damit knapp über der Zielmarke von 20,1 Mrd. Euro. Der bereinigte Nettogewinn stieg um 3,7% auf 9,7 Mrd. Euro, das bereinigte Ergebnis je Aktie lag bei 2,00 Euro.
Am Markt kam das zuletzt sichtbar an: Auf 30 Tage gerechnet steht die Aktie bei plus 24,68% und schloss am Freitag bei 33,95 Euro.
T-Mobile US bleibt der Taktgeber
Der stärkste Treiber bleibt das US-Geschäft. T-Mobile US steigerte 2025 die Service-Umsätze um 7,8% auf 71,3 Mrd. US-Dollar, das bereinigte EBITDA AL wuchs um 6,8% auf 33,0 Mrd. US-Dollar. Auffällig: Der Postpaid-Kundenzuwachs beschleunigte sich – 7,8 Mio. neue Kunden nach 6,1 Mio. im Vorjahr.
Strategisch unterstreicht der Konzern die Bedeutung der Tochter zusätzlich. Im Februar 2026 erhöhte die Telekom ihren Anteil an T-Mobile US auf 52,8%. Zudem erklärte CEO Tim Höttges nach der Zahlenvorlage, dass für 2026 keine Veräußerung von T-Mobile-US-Aktien aus dem Bestand geplant sei.
Dividende, Rückkauf – und ein konkreter 2026-Plan
Für Aktionäre sind höhere Rückflüsse vorgesehen: Für 2025 steht eine Dividende von 1,00 Euro je Aktie zur Abstimmung, ein Plus von 11% gegenüber dem Vorjahr. Zusätzlich läuft für 2026 ein Aktienrückkaufprogramm über bis zu 2 Mrd. Euro; seit Jahresbeginn wurden bereits über 10 Mio. eigene Aktien zurückgekauft.
Der Ausblick setzt einen klaren Anspruch: Für 2026 peilt der Konzern ein bereinigtes EBITDA AL von rund 47,4 Mrd. Euro an (etwa +7%), einen Free Cashflow AL von rund 19,8 Mrd. Euro sowie ein bereinigtes Ergebnis je Aktie von circa 2,20 Euro (rund +10% währungsbereinigt). Operativ flankiert wird das durch die Ankündigung, gemeinsam mit NVIDIA eine industrielle KI-Cloud in einer Partnerschaft von einer Milliarde Euro aufzubauen, die im ersten Quartal 2026 live gehen soll.
Konkrete nächste Termine sind die Hauptversammlung am 1. April 2026 sowie die Q1-Zahlen am 13. Mai 2026 – dort wird sich zeigen, ob der Konzern die höhere Messlatte für 2026 auch im Tagesgeschäft direkt bestätigt.
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