BHP Aktie: Kupfer-Rally beflügelt

Der Bergbauriese BHP erwartet für das erste Halbjahr 2026 einen deutlichen Gewinnsprung, getrieben von hohen Kupferpreisen. Die Aufmerksamkeit liegt auf Kostenprojekten und der organischen Wachstumsstrategie.

Kurz zusammengefasst:
  • Starke Kupferpreise heben Gewinnerwartung
  • Dividendenausschüttung soll deutlich steigen
  • Fokus auf Kostenmanagement bei Großprojekten
  • Organisches Wachstum nach gescheiterter Übernahme

BHP Group veröffentlicht morgen die Ergebnisse für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2026. Analysten rechnen mit einem deutlichen Gewinnplus und einer höheren Zwischendividende, angetrieben durch die starke Entwicklung am Kupfermarkt. Kann der Bergbauriese die hohen Erwartungen trotz gestiegener Projektkosten erfüllen?

  • Ereignis: Veröffentlichung der Halbjahreszahlen (Zeitraum bis 31.12.2025)
  • Termin: Dienstag, 17. Februar 2026
  • Gewinnerwartung: Ca. 6,03 Mrd. USD (Vorjahr: 5,08 Mrd. USD)
  • Dividendenprognose: Ca. 63 Cent pro Aktie (Vorjahr: 50 Cent)

Der erwartete Anstieg des bereinigten Gewinns um fast eine Milliarde US-Dollar basiert primär auf der Preisentwicklung bei Industriemetallen. Kupfer verteuerte sich im Berichtszeitraum im Jahresvergleich um 32 %. Dies stützt die Bilanz erheblich, zumal die operativen Kennzahlen stabil bleiben. Im ersten Halbjahr förderte das Unternehmen 984,1 Kilotonnen Kupfer und 133,8 Millionen Tonnen Eisenerz. Für das Gesamtjahr 2026 hob das Management die Prognose für die Kupferförderung bereits auf 1.900 bis 2.000 Kilotonnen an.

BHP

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Strategie und Kostenfaktoren im Fokus

Nach dem gescheiterten Übernahmeversuch von Anglo American Ende 2025 liegt das Augenmerk der Marktteilnehmer nun verstärkt auf der organischen Wachstumsstrategie. Anleger suchen nach Bestätigung, dass BHP auch ohne Großakquisitionen seine Position bei Metallen für die Energiewende und Infrastruktur ausbauen kann.

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Ein kritischer Punkt bleibt das Jansen-Kali-Projekt in Kanada. Während die erste Phase zu 73 % abgeschlossen ist und die Produktion planmäßig Mitte 2027 starten soll, stiegen die geschätzten Kapitalkosten für diesen Abschnitt zuletzt auf 8,4 Milliarden US-Dollar. Zudem werden die laufenden Verhandlungen über Eisenerzkontrakte mit China aufmerksam verfolgt, da diese maßgeblichen Einfluss auf die Preisgestaltung des wichtigsten Ertragsbringers haben.

Die detaillierten Finanzergebnisse werden morgen vor Handelsbeginn an der australischen Börse präsentiert. Neben der Dividendenhöhe werden vor allem die Aussagen zum weiteren Kostenmanagement bei Großprojekten und der Ausblick auf die chinesische Rohstoffnachfrage die Richtung für die Aktie vorgeben.

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