Intertek Aktie: Übernahme-Abfuhr!
Der britische Prüfkonzern Intertek hat das Barangebot des Finanzinvestors EQT als zu niedrig zurückgewiesen. Die Aktie erreicht daraufhin ein neues Jahreshoch.

Kurz zusammengefasst
- Einstimmige Ablehnung des Übernahmeangebots
- Aktienkurs steigt auf neues 52-Wochen-Hoch
- Zukauf eines Photovoltaik-Labors in Indien
- Goldman Sachs und J.P. Morgan als Berater
Intertek hat ein Übernahmeangebot des Finanzinvestors EQT zurückgewiesen. Das Board des britischen Prüfkonzerns lehnte die Offerte über 51,50 britische Pfund je Aktie einstimmig ab. Die Führungsebene sieht das Unternehmen und seine Zukunftsaussichten durch diesen Preis massiv unterbewertet.
EQT unter Zugzwang
Die Investmentfirma EQT trat bereits Anfang April mit dem Barangebot an Intertek heran. Nach einer eingehenden Bewertung erteilten die Direktoren dem Vorschlag nun eine klare Absage. Jetzt liegt der Ball wieder bei den Schweden.
EQT muss bis Mitte Mai 2026 eine Entscheidung treffen. Die Aufsichtsbehörden verlangen bis zu diesem Termin entweder eine verbindliche Kauferklärung oder einen offiziellen Rückzug. Der Markt reagierte euphorisch auf die Nachricht. Die Aktie kletterte um fast neun Prozent auf 55,15 Euro.
Expansion im Solarsektor
Ungeachtet der Übernahmegespräche treibt Intertek das operative Geschäft voran. Das Unternehmen kaufte jüngst ein Labor für Photovoltaik-Tests von Mitsui Chemicals India. Der Standort in Ahmedabad stärkt die Präsenz im indischen Energiemarkt massiv.
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Indien verfolgt ehrgeizige Ziele beim Ausbau erneuerbarer Energien. Das neue Labor verfügt über eine wichtige Akkreditierung für die Prüfung von Solarkomponenten. Intertek will damit die steigende Nachfrage nach Qualitätssicherung in der Region bedienen.
Beraterstab formiert
Für die kommenden Wochen hat sich Intertek prominente Unterstützung gesichert. Die Investmentbanken Goldman Sachs und J.P. Morgan Cazenove beraten das Management während der laufenden Verhandlungen.
Der aktuelle Aktienkurs von 55,15 Euro markiert ein neues 52-Wochen-Hoch. Damit notiert das Papier bereits deutlich über dem ursprünglichen Gebot von EQT. Bis zum Ablauf der Frist Mitte Mai wird sich zeigen, ob der Investor sein Angebot nachbessert.
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