OHB SE Aktie: Erfolgsspur gesichert!

OHB strebt mit Airbus und Rheinmetall den zehn Milliarden Euro schweren SATCOMBw-Auftrag an. Das operative Geschäft mit wachsenden Auftragsbücern und Margen liefert die Basis für das ambitionierte Vorhaben.

Kurz zusammengefasst:
  • Konsortium für 10-Milliarden-Euro-Satellitenprogramm SATCOMBw
  • Auftragseingang 2025 um 24 Prozent gestiegen
  • EBITDA in neun Monaten deutlich erhöht
  • Jahresabschluss 2025 als nächster Prüfstein

Der Raumfahrtkonzern OHB greift nach einem der größten Rüstungsaufträge der Bundeswehr. Gemeinsam mit Airbus und Rheinmetall formiert das Bremer Unternehmen ein Konsortium für das zehn Milliarden Euro schwere Satellitenprogramm SATCOMBw. Kann die starke operative Entwicklung der letzten Monate dieses ehrgeizige Vorhaben stützen?

Das Mega-Projekt SATCOMBw Stufe 4

Im Zentrum der strategischen Ausrichtung steht das Programm SATCOMBw Stufe 4. Die Bundeswehr plant den Aufbau einer Konstellation von 100 bis 200 Satelliten im niedrigen Erdorbit, um bis 2029 eine von den USA unabhängige, souveräne Kommunikation zu gewährleisten.

OHB SE

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In dem geplanten Konsortium sind die Rollen klar verteilt: Rheinmetall würde die militärische Systemintegration übernehmen, während OHB für die Satellitenfertigung und das Engineering zuständig wäre. Um für eine mögliche Serienfertigung in dieser Größenordnung gerüstet zu sein, hat OHB bereits im vergangenen Oktober ein Werk im sächsischen Schöneck übernommen.

Volle Auftragsbücher und steigende Margen

Das operative Geschäft liefert das Fundament für diese Ambitionen. Der Auftragseingang kletterte 2025 um 24 Prozent auf rund 2,1 Milliarden Euro. Der feste Auftragsbestand wuchs dabei um 47 Prozent auf über 3,1 Milliarden Euro an. Auch die Ertragskraft zieht an: In den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres stieg das EBITDA von 62,4 auf 75,5 Millionen Euro bei einer Gesamtleistung von 863,5 Millionen Euro.

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Zusätzlichen operativen Rückenwind liefert der erfolgreiche kommerzielle Start der Ariane 6 Mitte Februar. Die im Herbst 2025 vollständig übernommene OHB-Tochter MT Aerospace fertigt Strukturkomponenten für den Träger und hält einen Anteil von zehn Prozent an dem gesamten Programm. Ein weiterer Erfolg ist der kürzlich gesicherte ESA-Vertrag über 81,2 Millionen Euro für die Asteroiden-Mission RAMSES.

Angesichts steigender Budgets bei der europäischen Raumfahrtorganisation und im Verteidigungssektor hat das Management seine Mittelfristziele angehoben. Bis 2028 rechnet der Konzern mit einer Gesamtleistung von über zwei Milliarden Euro bei einem durchschnittlichen Auftragseingang von rund drei Milliarden Euro.

Nächster Prüfstein: Die Jahreszahlen

Ob diese Wachstumsdynamik in eine nachhaltige Profitabilität mündet, zeigt sich in der kommenden Woche. Am 19. März präsentiert OHB den geprüften Jahresabschluss für 2025. Diese Zahlen werden konkreten Aufschluss darüber geben, wie die Liquiditätssituation des Konzerns aufgestellt ist, um die massiven Vorleistungen für ein Großprojekt wie SATCOMBw zu stemmen. Die endgültige Vergabeentscheidung der Bundeswehr für das Milliardenprogramm wird in den darauffolgenden Monaten erwartet.

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