Die US-Regierung macht Ernst mit dem Aufbau heimischer Lieferketten für kritische Rohstoffe. Ein hochrangiger Gipfel in Washington diese Woche unterstreicht die strategische Neuausrichtung – und rückt Unternehmen wie Graphite One ins Rampenlicht. Das Unternehmen plant den Aufbau einer vollständig US-basierten Graphit-Lieferkette.
Regierung mobilisiert Milliarden
Diese Woche versammelten sich Vertreter aus 54 Nationen und der Europäischen Kommission beim Critical Minerals Ministerial in der US-Hauptstadt. Ziel: Die Abhängigkeit von konzentrierten globalen Rohstoffmärkten durchbrechen und neue, sichere Versorgungsquellen für Materialien erschließen, die in Verteidigung, Energiewende und Hochtechnologie unverzichtbar sind.
Die Zahlen belegen den Ernst der Lage. Allein in den vergangenen sechs Monaten stellte Washington über 30 Milliarden Dollar an potenziellen Investitionen, Krediten und weiteren Unterstützungsmaßnahmen bereit. Parallel dazu unterzeichneten die USA zahlreiche bilaterale Abkommen, darunter ein Memorandum of Understanding mit Großbritannien am 4. Februar 2026 zur gemeinsamen Beschleunigung der Versorgung mit kritischen Mineralien und Seltenen Erden.
Graphite Creek: Amerikas größtes Vorkommen
Graphite One verfolgt eine vertikal integrierte Strategie, die perfekt zur neuen Regierungslinie passt. Im Zentrum steht die Graphite Creek-Lagerstätte in Alaska, die laut U.S. Geological Survey das größte bekannte Naturgraphitvorkommen des Landes darstellt. Der Plan sieht Bergbau in Alaska und den Aufbau einer Produktionsanlage für fortschrittliche Graphitmaterialien und Batterieanoden in Ohio vor.
Ende 2025 erhöhte das US-Verteidigungsministerium die Mittel für kritische Mineralien deutlich. Im Dezember 2025 legte Graphite One zudem geänderte, unverbindliche Interessensbekundungen der Export-Import Bank der Vereinigten Staaten (EXIM) für potenzielle Fremdfinanzierung der Projektkomponenten vor.
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Ein zusätzlicher Werttreiber: Unabhängige Tests bestätigten das Vorhandensein von Seltenen Erden in der Graphite Creek-Lagerstätte. Das Unternehmen kündigte für 2026 ein Testprogramm an, um Extraktionsmethoden für diese Elemente zu ermitteln.
Nachfrage auf Wachstumskurs
Die Graphitnachfrage steht vor einem drastischen Anstieg. Lithium-Ionen-Batterien für Elektrofahrzeuge und große Energiespeichersysteme treiben den Bedarf. Prognosen aus der Zeit vor den jüngsten Regierungsinitiativen gingen bereits von einem erheblichen Nachfragewachstum aus, um die Energiewendeziele zu erreichen. Der globale Graphitmarkt soll sich im kommenden Jahrzehnt deutlich ausweiten.
Die Kombination aus steigender Nachfrage und dem strategischen Diversifizierungsdruck bildet das Fundament für heimische Graphitprojekte. Mit der nun sichtbaren politischen Rückendeckung und den mobilisierten Finanzmitteln könnte Graphite One von einer günstigen Konstellation profitieren.
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