Die Modernisierung der Bundeswehr füllt weiterhin die Auftragsbücher der Düsseldorfer Rüstungsschmiede. Mit einem neuen Vertrag im dreistelligen Millionenbereich sichert sich der Technologiekonzern eine zentrale Rolle beim Spähfahrzeug „Luchs 2“. Für Anleger bestätigt dieser Schritt, dass der langfristige Wachstumstrend intakt bleibt und technologische Innovationen zunehmend Früchte tragen.
Herzstück des neuen Deals
Rheinmetall agiert bei diesem Projekt als strategischer Partner für General Dynamics European Land Systems (GDELS). Der nun fixierte Auftrag umfasst ein Volumen im mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Bereich. Konkret liefert der Konzern zunächst 274 Einheiten des unbemannten Turmsystems CT-025 sowie die dazugehörige Hauptbewaffnung.
Dabei handelt es sich um die bewährte 25mm-Maschinenkanone Oerlikon KBA, die für ihre hohe Kadenz von bis zu 600 Schuss pro Minute bekannt ist. Der Zeitplan ist langfristig ausgelegt: Die Auslieferung der Komponenten sowie entsprechender Simulatoren für die Ausbildung soll zwischen 2029 und 2031 erfolgen. Zudem besteht eine Option auf die Ausrüstung von 82 weiteren Fahrzeugen.
Premiere für neue Technik
Dieser Abschluss ist aus strategischer Sicht besonders relevant, da er den ersten Großauftrag für das Turmsystem CT-025 markiert. Die Produktion stärkt vor allem den Standort der Rheinmetall Electronics in Bremen, wo ein Großteil der Wertschöpfung stattfinden wird.
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Parallel dazu treibt das Unternehmen sein Portfolio im Bereich unbemannter Systeme voran. Erst kürzlich präsentierte der Konzern potenziellen NATO-Kunden das neue Loitering Munition System FV-014, eine sogenannte Kamikaze-Drohne. Diese Breite im Angebot unterstreicht den Anspruch, technologisch an der Spitze zu bleiben.
Markt reagiert zuversichtlich
An der Börse wurde die Nachricht wohlwollend aufgenommen. Die Aktie notiert heute bei 1.754,50 Euro, was einem Plus von 0,95 Prozent entspricht. Auch auf Jahressicht zeigt der Trend mit einem Zuwachs von über 95 Prozent in den letzten 12 Monaten klar nach oben, wenngleich der Abstand zum 52-Wochen-Hoch bei rund 12 Prozent liegt.
Analysten bewerten die Perspektiven unterschiedlich, aber mehrheitlich positiv. Während Warburg Research mit einem Kursziel von 1.700 Euro eher zur Vorsicht mahnt, sehen andere Häuser wie Goldman Sachs Potenzial bis zu 2.300 Euro. Der Blick richtet sich nun auf die ambitionierten Jahresziele: Das Management peilt für 2026 einen Auftragseingang von rund 80 Milliarden Euro an, was den gesamten Auftragsbestand bis Jahresende auf etwa 135 Milliarden Euro hieven könnte.
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