DJ MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte


21.05.14 11:13
Meldung
 

DJ MIDDAY BRIEFING -Unternehmen und Märkte

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+++++ MÄRKTE AKTUELL (13.12 Uhr) +++++

INDEX                   Stand      +-% 
Nasdaq-Future        3.610,25   +0,38% 
S&P-500-Future       1.871,70   +0,19% 
Euro-Stoxx-50        3.166,85   +0,09% 
Stoxx-50             3.003,10   +0,01% 
DAX                  9.653,16   +0,15% 
FTSE                 6.788,78   -0,19% 
CAC                  4.442,63   -0,22% 
Nikkei-225          14.042,17   -0,24% 
EUREX                   Stand  +-Ticks 
Bund-Future          145,99%      -26 
 
 

+++++ AUSBLICK AKTIEN USA +++++

Nach den Vortagesabgaben an der Wall Street sehen Analysten Erholungspotenzial.

Doch auch wenn es zur Eröffnung nach oben gehen dürfte, die endgültige Trendbestimmung dürfte erst im späten Geschäft mit Veröffentlichung des Fed-Protokolls erfolgen. "Die US-Terminkontrakte bewegen sich sehr nervös nach oben. Aber vor dem Fed-Protokoll dürfte nicht allzu viel passieren", sagt Marktanalyst Chris Beauchamp von IG.

Die Aktien von Salesforce.com haben am Dienstagabend nach Börsenschluss an der Wall Street deutlich angezogen. Im nachbörslichen Geschäft auf nasdaq.com kletterte der Wert nach positiv aufgenommenen Geschäftszahlen um 0,9 Prozent. Die Softwareschmiede wies zwar einen Verlust für das erste Quartal aus, auf bereinigter Basis verdiente die Gesellschaft aber Geld -und zwar mehr als vorhergesagt. Allerdings wurden zwischenzeitlich höhere Aufschläge nicht gehalten.

Um 3,9 Prozent talwärts ging es dagegen mit Intuit. Der Softwareanbieter überzeugte zwar mit seinen Drittquartalszahlen, verschreckte Anleger aber mit einem schwachen Ausblick.

KKR könnte laut Kreisen von dem Versuch Abstand nehmen, die australische Weinhandelsgesellschaft Treasury Wine Estates zu übernehmen, sollte diese nicht die Bücher öffnen. Eine Anhebung des Gebots sei unwahrscheinlich, heißt es.

Netflix will in sechs europäische Länder expandieren -darunter Deutschland und Frankreich.

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR ++++++

-US 
    16:30 Rohöllagerbestände (Woche) 
    20:00 Fed, Protokoll der FOMC-Sitzung vom 29./30. April 
 
 

+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

Die Börsen tun sich weiterhin schwer. "In ihrem Aufwärtsdrang verlieren die Indizes an Dampf, die Stimmung wird immer anfälliger", sagt ein Händler. In London gibt die Börse leicht nach, ebenso in Zürich, Stockholm und Wien. Andererseits kämen bei Kursrücksetzern immer wieder Käufer an den Markt, heißt es. Vor der Veröffentlichung des Fed-Protokolls werde sich an den Aktienmärkten wohl nicht mehr viel bewegen. Am Devisenmarkt wertet der Yen zu Euro und US-Dollar auf. Damit folgt Japans Währung nicht der Aussage des obersten japanischen Notenbankers, es gebe keine Gründe für einen stärkeren Yen. Die BoJ hat die Geldpolitik nicht weiter gelockert. Daraufhin ist der Yen zum Dollar auf den höchsten Stand seit drei Monaten gestiegen. Die "Minutes" der BoE befeuern das Pfund Sterling. Es mehren sich in den Reihen der britischen Notenbanker die Stimmen, die angesichts des robusten Arbeitsmarktes eine frühere Zinserhöhung befürworten. Bundesanleihen, die seit Jahresbeginn kontinuierlich gestiegen sind, geben nach. Seit Freitag neigen Investoren dazu, einen Teil dieser Kursgewinne einzustreichen. Am Aktienmarkt steigen E.ON um 2,4 Prozent und RWE um 2,9 Prozent. RBC hat beide Aktien hoch gestuft. TUI steigen um 1,6 Prozent. Sie profitieren davon von einem positiven Ausblick von Moeller-Maersk. Moeller-Maersk steigen um 3,4 Prozent. BNP-Paribas um 1,6 Prozent. Wegen des angeblichen Verstoßes gegen US-Sanktionen soll die Bank nun mehr als 5 Milliarden Dollar Strafe zahlen.

+++++ DEVISEN +++++

DEVISEN  zuletzt  '+/- %  Mi, 8.17 Uhr  Di, 17.12 Uhr 
EUR/USD   1,3673  -0,25%        1,3707         1,3696 
EUR/JPY   138,23  -0,33%        138,69         138,78 
EUR/CHF   1,2222   0,05%        1,2216         1,2219 
USD/JPY   101,09  -0,10%        101,19         101,34 
GBP/USD   1,6889   0,26%        1,6846         1,6844 
 
 

+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

An den Aktienbörsen haben Abschläge dominiert. Eine Ausnahme bildete die Börse in Schanghai, die gegen den allgemeinen Trend deutlich zulegte. Die BoJ hielt an ihrer ultraexpansiven Geldpolitik fest, lockerte sie aber nicht noch weiter. Der Nikkei-225 fiel auf ein Fünfwochentief. Der Index rang mit der 14.000er Marke. Am Devisenmarkt gab der Yen mit den BoJ-Kommentaren nur kurz und leicht nach, erholte sich dann aber schnell wieder. Nach Börsenschluss zog der Yen dann aber deutlicher an. Ein steigender Yen belastet die Wettbewerbsfähigkeit der japanischen Unternehmen. Unterlegt wurde dieser Trend durch frische Handelsdaten. In Sydney bremsten die Bergbauwerte. Der Eisenerzpreis setzte seine Talfahrt ungebremst fort. BHP Billiton, Rio Tinto und Fortescue Metals büßten zwischen 0,8 und 2,4 Prozent ein. Renditestarke Titel stützten dagegen. In Schanghai war die Stimmung schlecht. Dass der Leitindex anzog, könnte an Berichten gelegen haben, wonach staatliche Investoren heimische Aktien erwerben, hieß es. In Tokio gaben Komatsu und Hitachi Construction Machinery 3,1 bzw. 3,5 Prozent ab, nachdem Caterpillar von einer schwachen Nachfrage berichtet hatte. Sinopec zogen in China um 2,2 Prozent an. Der Versorger soll die Öffnung bestimmter Geschäftssparten für private Investoren prüfen. Lenovo kletterten um 3,4 Prozent. Der Rechnerkonzern schnitt im abgelaufenen Geschäftsjahr besser als erwartet ab.

+++++ CREDIT +++++

Nach der kräftigen Spread-Ausweitung am Vortag notieren die Risikoprämien am europäischen Kreditmarkt nur wenig verändert. Im Vorfeld der Europa- bzw. der ukrainischen Präsidentschaftswahlen hat die Abgabebereitschaft zuletzt zugenommen. Laut Umfragen dürften Europa- und Euro-kritische Parteien ihren Stimmenanteil kräftig ausbauen. Die Credit Agricole warnte bereits: Sollte sich der jüngste Trend zu höheren Risikoprämien in der Peripherie der Eurozone fortsetzen, könnte dies Auswirkungen auf die globalen Finanzmärkte haben.

+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 7.30 UHR

Commerzbank beurlaubt Händler nach Manipulationsversuch

Erstmals macht auch die Commerzbank wegen Manipulationsversuchen am Devisenmarkt Schlagzeilen. Die Bank hat zwei ihrer Währungshändler suspendiert. Informationen des Wall Street Journal Deutschland zufolge sollen die beiden im Januar versucht haben, den Wechselkurs des Euro zum polnischen Zloty bei einer Transaktion für einen Kunden zu manipulieren. Die Bank bestätigte die Suspendierung.

Volkswagen kontrolliert 98,19 Prozent der Scania-Aktien

Volkswagen hält nach den Ende der verlängerten Annahmefrist am 16. Mai 98,19 Prozent der Scania-Aktien. Dies entspreche einem Stimmrechtsanteil von 99,02 Prozent, teilte der DAX-Konzern mit. Die verbleibenden Scania-Aktionäre können ihre Anteile auch noch andienen. VW verlängerte die Annahmefrist ein weiteres Mal, bis zum 5. Juni 2014.

Hedgefonds Magnetar will bei Celesio-Übernahme mehr herausschlagen

Der Hedgefonds Magnetar Financial hat Klage gegen McKesson eingereicht. Er wirft dem US-Pharmagroßhändler vor, bei der Übernahme des deutschen Wettbewerbers Celesio früher im Jahr gegen die Gleichbehandlung von Investoren verstoßen zu haben.

Schaeffler sieht nach gutem Jahresstart größeres Umsatzwachstum

Der Automobilzulieferer Schaeffler schaut nach einem guten Start in das neue Jahr zuversichtlicher in die Zukunft und hebt seine Umsatzprognose für 2014 an. Dank der guten Entwicklung des Automotive-Geschäfts kletterten die Einnahmen in den ersten drei Monaten um 8 Prozent auf rund 3 Milliarden Euro.

Indus bestätigt nach starkem Jahresauftakt Prognose

Der Jahresauftakt ist für den Beteiligungskonzern Indus besser verlaufen als üblich. Der Umsatz stieg von Januar bis März um 9 Prozent auf 287,2 Millionen Euro, wie das SDAX-Unternehmen mitteilte. Der Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) verbesserte sich um rund 16 Prozent auf 28,3 Millionen Euro. Unter dem Strich blieb ein Nettogewinn von 13,1 Millionen Euro, nach 12,3 Millionen im Vorjahresquartal.

AstraZeneca-Aktionäre haben keine klare Meinung zu Pfizer-Gebot

Das Top-Management von AstraZeneca kommt offenbar durch mit seiner ablehnenden Haltung gegen die Übernahme des britischen Pharmakonzerns durch Pfizer. Denn die Meinungen der großen AstraZeneca-Anteilseigner zu dem Gebot gehen zu sehr auseinander.

Google lässt Milliardendeal sausen

So geschäftig Google zuletzt an der Akquisitionsfront war -der Konzern hätte noch sehr viel aktiver sein können. Der Suchmaschinengigant hätte im vergangenen Jahr möglicherweise bei einem ausländischen Unternehmen zuschlagen können -und lies den Deal im Wert von 4 bis 5 Milliarden US-Dollar sausen. Das geht aus einem Schreiben an die US-Börsenaufsicht SEC vom Dezember hervor, das Google nun erstmals veröffentlichte.

Lenovo verdient im Quartal ein Viertel mehr

Der chinesische Computerhersteller Lenovo hat im vierten Geschäftsquartal ein Viertel mehr verdient. Höhere Margen im Heimatmarkt und der Region Asien-Pazifik beflügelten das Ergebnis. Der Nettogewinn stieg von Januar bis März auf 158 Millionen Dollar von 127 Millionen im Vorjahreszeitraum, wie Lenovo mitteilte.

Maersk hebt nach Gewinnsprung im Quartal Prognose 2014 an

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

May 21, 2014 07:13 ET (11:13 GMT)

Copyright (c) 2014 Dow Jones & Company, Inc.



 

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