Public Storage Aktie: Strategischer Umbruch

Public Storage startet mit neuer Strategie PS4.0, verlegt den Hauptsitz nach Texas und vollzieht einen Generationenwechsel an der Führungsspitze. Für 2026 wird ein herausforderndes operatives Umfeld erwartet.

Kurz zusammengefasst:
  • Strategische Neuausrichtung mit Initiative PS4.0
  • Hauptsitz von Kalifornien nach Texas verlegt
  • Neue CEO-Führung ab dem 1. April
  • Stabile Quartalsdividende von 3,00 USD

Public Storage leitet mit der Initiative „PS4.0“ eine neue Ära ein. Neben einer stabilen Dividende stehen ein Umzug des Hauptsitzes nach Texas sowie ein Generationenwechsel an der Führungsspitze im Fokus. Kann die neue Strategie den operativen Gegenwind im laufenden Jahr ausgleichen?

Hier sind die wichtigsten Eckpunkte der aktuellen Entwicklung:
* Quartalsdividende: 3,00 USD pro Stammaktie.
* Strategischer Umzug: Hauptsitz von Kalifornien nach Frisco, Texas verlegt.
* Führungswechsel: Tom Boyle übernimmt zum 1. April den CEO-Posten.
* Finanzziel 2026: Core FFO zwischen 16,35 und 17,00 USD erwartet.

Public Storage

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Stabile Dividende und neue Führung

Der Verwaltungsrat bestätigte am Dienstag eine reguläre Quartalsdividende von 3,00 USD je Aktie. Die Auszahlung erfolgt am 31. März an alle Aktionäre, die zum Handelsschluss am 16. März registriert sind. Auch für die verschiedenen Serien der Vorzugsaktien wurden entsprechende Ausschüttungen beschlossen.

Parallel dazu hat Joe Fisher am vergangenen Montag seine neue Rolle als Präsident und Finanzvorstand (CFO) angetreten. Dies ist der erste Schritt eines angekündigten Nachfolgeplans: Tom Boyle, der bisherige Finanz- und Investmentchef, wird zum 1. April Joe Russell als CEO ablösen.

Umzug nach Texas und PS4.0-Vision

Im Rahmen der Strategie „PS4.0“ hat Public Storage seinen Firmensitz Mitte Februar von Glendale, Kalifornien, nach Frisco im Großraum Dallas verlegt. Ziel dieser Initiative ist es, die langfristige Wertschöpfung durch eine digital ausgerichtete Betriebsplattform zu beschleunigen.

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Die erste Prognose für das Geschäftsjahr 2026 deutet jedoch auf ein herausforderndes Marktumfeld hin. Das Management erwartet einen Core FFO (Core Funds from Operations) in einer Spanne von 16,35 bis 17,00 USD pro Aktie.

Operativer Gegenwind im Bestand

Bei den Bestandsimmobilien (Same-Store) rechnet das Unternehmen mit einer leicht rückläufigen Umsatzentwicklung zwischen -1,1 % und 0,0 %. Gleichzeitig dürften die Betriebskosten in diesem Segment um 1,5 % bis 2,8 % steigen. In der Folge könnte das operative Nettoergebnis (NOI) auf vergleichbarer Fläche um bis zu 3,9 % sinken.

Wachstumsimpulse erwartet die Führungsebene hingegen von Immobilien außerhalb des Kernbestands, insbesondere durch jüngste Zukäufe und Neuentwicklungen. Diese sollen den Margendruck im Bestandsportfolio kompensieren. Mit dem offiziellen Amtsantritt von Tom Boyle als CEO am 1. April wird die neue Führungsmannschaft die volle Verantwortung für die Umsetzung dieser Wachstumsziele übernehmen.

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