Die USA wollen ihre 100-prozentige Abhängigkeit von ausländischem Graphit beenden. Für Unternehmen, die eine heimische Lieferkette aufbauen, öffnen sich in Washington derzeit milliardenschwere Fördertöpfe. Davon könnte ein Minenprojekt in Alaska maßgeblich profitieren, das bereits weitreichende Absichtserklärungen der US-Regierung vorliegen hat.
Strategische Bedeutung für Washington
Am Sonntag legte die US-Regierung ein neues Programm über 500 Millionen US-Dollar auf. Ziel ist die gezielte Stärkung der heimischen Infrastruktur für kritische Mineralien. Das Vorhaben passt exakt zur Ausrichtung von Graphite One. Die staatliche Export-Import Bank der USA (EXIM) hat dem Unternehmen bereits unverbindliche Finanzierungszusagen in Höhe von 2,07 Milliarden US-Dollar in Aussicht gestellt. Diese Summe teilt sich auf 670 Millionen US-Dollar für die Erschließung der Graphite Creek Mine in Alaska und 1,4 Milliarden US-Dollar für eine geplante Verarbeitungsanlage in Ohio auf.
Technische Gegenbewegung und Kursrealität
Diese fundamentalen Rahmenbedingungen sorgten zu Wochenbeginn an den US-Börsen für spürbares Kaufinteresse. Technische Indikatoren lieferten Kaufsignale und trieben den Kurs am Montag kurzzeitig an. Am heutigen Dienstag zeigt sich das Bild jedoch wieder verhaltener. Der Titel verzeichnete einen Rückgang um 3,84 Prozent auf 0,70 Euro. Damit summiert sich der Verlust auf Sicht von 30 Tagen auf rund 33 Prozent, was den anhaltenden Abwärtsdruck der vergangenen Wochen unterstreicht.
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Beschleunigtes Genehmigungsverfahren
Abseits der kurzfristigen Kursschwankungen arbeitet das Management an den operativen Meilensteinen. Das Vorhaben in Alaska profitiert vom sogenannten FAST-41-Status, der ein beschleunigtes bundesstaatliches Genehmigungsverfahren garantiert. Es handelt sich um das erste Minenprojekt in dem Bundesstaat mit dieser regulatorischen Einstufung. Aktuell liegt der Fokus auf dem Abschluss der finalen Machbarkeitsstudie sowie den Umweltgenehmigungen.
Im Laufe des Jahres 2026 wird das Unternehmen die formellen Anträge für die in Aussicht gestellten EXIM-Fördermittel einreichen. Eine Bewilligung der Gelder würde rund 70 Prozent des gesamten Kapitalbedarfs decken und den Weg für den geplanten Baubeginn der Mine im Jahr 2027 ebnen.
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