Sony überzeugt mit starken Quartalszahlen und schraubt die Erwartungen für das Gesamtjahr nach oben. Während das Gaming-Geschäft trotz sinkender Hardware-Verkäufe floriert, treiben auch die Musiksparte und Bildsensoren das Ergebnis deutlich an. Doch wie schafft es der Konzern, die Profitabilität in einem reifen Marktumfeld so massiv zu steigern?
Die wichtigsten Kennzahlen des dritten Quartals (bis 31. Dezember 2025):
- Nettogewinn: 377,32 Milliarden Yen (+11 % zum Vorjahr)
- Operativer Gewinn: 515 Milliarden Yen (+22 % zum Vorjahr)
- Umsatz: 3,714 Billionen Yen (+0,5 % zum Vorjahr)
Gaming-Sparte überzeugt durch Software
Das Segment Gaming & Network Services bleibt der wichtigste Ergebnistreiber. Der operative Gewinn der Sparte stieg um 19 % auf 140,8 Milliarden Yen. Verantwortlich dafür waren vor allem starke Software-Verkäufe und vorteilhafte Wechselkurse. Ein Highlight war der Release von „Ghost of Yotei“ im Oktober 2025, der mit 3,3 Millionen verkauften Einheiten im ersten Monat den Start des Vorgängers übertraf.
Obwohl die Verkaufszahlen der PlayStation 5 mit 8 Millionen Einheiten unter dem Vorjahreswert lagen, stieg die Nutzeraktivität. Im Dezember verzeichnete das PlayStation Network 132 Millionen monatlich aktive Nutzer – ein Zuwachs von 2 %. Sony reagiert damit erfolgreich auf steigende Komponentenkosten, indem der Fokus stärker auf die Monetarisierung der bestehenden Nutzerbasis durch Software und Netzwerkdienste verschoben wird.
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Wachstum bei Musik und Bildsensoren
Abseits der Spielekonsole lieferte das Musikgeschäft ein Umsatzplus von 13 %, getragen durch Streaming und Live-Events. Der operative Gewinn erreichte hier einen Rekordwert für ein drittes Quartal. Auch die Imaging-Sparte profitierte von einer starken Nachfrage: Der Umsatz mit Bildsensoren für Smartphones kletterte um 21 %. Zudem startete die neue Alpha 7 Mark 5 Kamera im Dezember erfolgreich in den Markt.
Strategische Weichenstellungen
Angesichts der starken operativen Entwicklung hob Sony die Prognose für das gesamte Geschäftsjahr (bis März 2026) an. Der operative Gewinn soll nun 1,54 Billionen Yen erreichen, was einer Steigerung von 8 % gegenüber der vorherigen Schätzung entspricht. Der erwartete Jahresumsatz liegt bei 12,3 Billionen Yen.
Zusätzlich weitet der Konzern sein Aktienrückkaufprogramm von 100 auf 150 Milliarden Yen aus. Im Bereich Home Entertainment bahnt sich zudem eine strategische Neuausrichtung an: Sony unterzeichnete eine Absichtserklärung mit TCL, um ein Joint Venture für dieses Segment zu prüfen. Eine endgültige Vereinbarung wird bis Ende März angestrebt. Bis dahin dürften im Gaming-Sektor die kommenden Titel „Marathon“ im März sowie „Marvel’s Wolverine“ im nächsten Geschäftsjahr im Fokus stehen.
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