Die Aktie des Augsburger Panzergetriebe-Herstellers Renk hat zuletzt deutlich an Boden verloren. Nach einer Korrektur von über 12 Prozent im vergangenen Monat blickt der Markt nun gespannt auf eine dichte Folge von Investoren-Terminen, die in den kommenden Tagen anstehen. Management und Investor Relations müssen in einem nervösen Marktumfeld Überzeugungsarbeit leisten.
- Schlusskurs Gestern: 53,10 €
- Performance 30 Tage: -12,35 %
- Abstand zum 52-Wochen-Hoch: -40,16 %
- Langfrist-Trend (12 Monate): +118,65 %
Offensive in Madrid und Mailand
Das Management nutzt die aktuelle Woche für eine intensive Kommunikation mit dem Kapitalmarkt. Den Auftakt macht am heutigen Dienstag eine Roadshow von Oddo BHF in Madrid, gefolgt von Terminen mit UniCredit und Kepler Cheuvreux am Mittwoch in Mailand. Diese Präsenz bei institutionellen Anlegern ist kein Zufall: Der gesamte europäische Rüstungssektor litt zuletzt unter Gewinnmitnahmen, nachdem die Kurse im Vorjahr massiv gestiegen waren. Auch Renk konnte sich diesem Trend nicht entziehen und notiert aktuell mit 53,10 Euro deutlich unter dem 200-Tage-Durchschnitt von 64,88 Euro.
Der wichtige Donnerstag
Besonderes Augenmerk liegt auf dem kommenden Donnerstag, den 5. Februar 2026. Renk hält einen sogenannten „Pre-Close Call“ für das Geschäftsjahr 2025 ab. Solche Termine nutzen Unternehmen häufig, um die Erwartungshaltung des Kapitalmarktes kurz vor der „Silent Period“ noch einmal zu justieren.
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Gleichzeitig präsentiert sich das Unternehmen auf dem „Defense Day“ der DZ Bank in Frankfurt. Angesichts des Kursrückgangs von rund 40 Prozent seit dem Rekordhoch im Oktober werden Anleger genau hinhören, ob das Management die bisherigen Prognosen bestätigt oder neue Impulse für das Auftragsbuch in Aussicht stellt.
Blick auf die Bilanz
Die tatsächlichen, geprüften Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 folgen erst im nächsten Monat. Laut Finanzkalender veröffentlicht Renk den vollständigen Jahresbericht am 5. März 2026, begleitet von einer Bilanzpressekonferenz. Bis dahin bleibt die Nachrichtenlage von der Stimmung im Sektor und den Signalen der aktuellen Roadshows abhängig.
Der Pre-Close Call am Donnerstag fungiert als wichtigster kurzfristiger Indikator. Sollte das Management hier Zuversicht ausstrahlen, könnte dies den jüngsten Abwärtsdruck mildern, bevor im März die harten Fakten auf den Tisch kommen.
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