Rheinmetall will ins All. Der Rüstungskonzern verhandelt mit dem Raumfahrtspezialisten OHB über eine Zusammenarbeit bei Satellitenprojekten. Was nach Science-Fiction klingt, könnte die strategische Neuausrichtung des Düsseldorfer Traditionsunternehmens markieren – weg von Panzern und Munition, hin zu Hochtechnologie im Orbit.
Die wichtigsten Fakten:
– Rheinmetall und OHB SE führen Gespräche über gemeinsame Projekte
– Im Fokus: Satellitenkommunikation für Verteidigungszwecke
– Timing: Europas Rüstungsausgaben steigen weiter
– Parallelentwicklung: Partnerschaft mit SSAB für fossilfreien Stahl
Weltraumkommunikation als neues Geschäftsfeld
OHB bestätigte am Montag die laufenden Verhandlungen. Konkret geht es um künftige öffentliche Ausschreibungen, bei denen beide Unternehmen gemeinsam auftreten könnten. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Satellitenkommunikation – ein Bereich, der für moderne Streitkräfte zunehmend kritisch wird.
Für Rheinmetall wäre dies ein bemerkenswerter Schritt. Das Unternehmen gilt als Spezialist für Kampfpanzer, Munition und militärische Fahrzeuge. Mit dem Einstieg in die Satellitentechnologie würde der Konzern sein Portfolio deutlich erweitern und sich in einem Zukunftsmarkt positionieren, in dem Staaten massiv investieren.
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Timing könnte kaum besser sein
Die Initiative kommt zu einem günstigen Zeitpunkt. Europäische Regierungen haben ihre Verteidigungsbudgets in den vergangenen Jahren drastisch aufgestockt. Die Auftragsbücher der Branche sind voll, und moderne Kommunikationstechnologie steht ganz oben auf den Einkaufslisten.
Zusätzlich zur OHB-Kooperation sichert sich Rheinmetall über eine Absichtserklärung mit dem schwedischen Stahlhersteller SSAB den Zugang zu fossilfreiem Stahl. Die Maßnahme zielt darauf ab, die CO₂-Bilanz der Produktion zu verbessern – ein Aspekt, der bei öffentlichen Aufträgen zunehmend an Bedeutung gewinnt.
Was Anleger wissen sollten
Details zur geplanten Zusammenarbeit mit OHB stehen noch aus. Beide Unternehmen haben sich bislang nur zu den laufenden Gesprächen geäußert, ohne konkrete Projektvolumina oder Zeitpläne zu nennen. Im März 2026 folgen die Geschäftszahlen für das abgelaufene Jahr, die zeigen werden, wie sich die bisherige Auftragslage entwickelt hat. Die Aktie notiert aktuell bei 1.791 Euro und hat damit seit Jahresbeginn rund 12 Prozent zugelegt.
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