Der dänische Marktführer für Offshore-Windenergie meldet entscheidende Fortschritte bei seinem Großprojekt in der Ostsee. Gemeinsam mit dem Partner PGE wurde die erste Phase der Bodenvorbereitungen für den Windpark Baltica 2 erfolgreich abgeschlossen. Diese operative Stärke untermauert die jüngsten Finanzprognosen, doch kann das Unternehmen das hohe Tempo bei der Umsetzung beibehalten?
Weg frei für die Kabelverlegung
Konkret haben die Spezialteams rund 150 Kilometer Meeresboden für die sogenannten Inter-Array-Kabel vorbereitet, welche die Turbinen künftig mit den Umspannwerken verbinden. Dabei wurden Hindernisse wie große Felsbrocken beseitigt und die Routen auf Kampfmittelreste überprüft – mit negativem Befund.
Nun verlagert sich der Fokus auf die zweite Phase: Die Vorbereitung einer weiteren 260 Kilometer langen Trasse für die Exportkabel, die den Strom an Land leiten sollen. Das Projekt Baltica 2 ist von enormer strategischer Bedeutung. Mit einer geplanten Kapazität von 1,5 Gigawatt soll es nach der Fertigstellung 2027 Polens größter Offshore-Windpark werden und sauberen Strom für über 2,5 Millionen Haushalte liefern.
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Operative Stärke stützt Prognose
Die Fortschritte in Polen reihen sich in eine Serie positiver operativer Nachrichten ein. Erst Anfang der Woche meldete Orsted die Lieferung der ersten Fundamente für das britische Projekt Hornsea 3, das zum weltweit größten einzelnen Offshore-Windpark avancieren soll. Diese operative Konstanz spiegelt sich auch in der Finanzplanung wider.
Bereits Anfang Februar bestätigte das Management die Prognose für das Geschäftsjahr 2026. Das Unternehmen rechnet mit einem bereinigten operativen Ergebnis von rund 28 Milliarden Dänischen Kronen bei Bruttoinvestitionen zwischen 50 und 55 Milliarden Kronen. Diese verlässliche Kommunikation honorieren auch Analysten: Kepler Cheuvreux stufte die Aktie kürzlich herauf, was die verbesserte Marktstimmung unterstreicht.
Im laufenden Jahr stehen für Baltica 2 nun die Installation der Fundamente und der Offshore-Umspannwerke auf der Agenda. Die planmäßige Abwicklung dieser komplexen Bauphasen ist entscheidend, um den Zieldermin 2027 zu halten und die Wachstumsstory weiter zu festigen.
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