Der Kryptomarkt zeigte sich am Dienstag erneut von seiner nervösen Seite. Bitcoin rutschte um 2,2 Prozent auf 69.392,70 Dollar ab – und damit wieder unter die psychologisch wichtige 70.000-Dollar-Marke. Anleger bleiben vorsichtig, denn am Mittwoch stehen die mit Spannung erwarteten US-Arbeitsmarktdaten an, gefolgt von den Inflationszahlen am Freitag. Beide könnten die Zinsentscheidungen der Fed maßgeblich beeinflussen.
Festgefahren in der Spanne
Bitcoin steckt fest. Seit Tagen pendelt die Kryptowährung zwischen 68.000 und 72.000 Dollar hin und her. Vergangene Woche ging es noch dramatischer zu: Ein Absturz auf rund 60.000 Dollar – Niveaus, die zuletzt im Oktober 2025 gesehen wurden – löste eine Liquidationswelle aus. Gehebelte Positionen wurden in Massen aufgelöst, bevor eine Erholungsrally die größte Kryptowährung wieder über 70.000 Dollar hievte. Doch die Stabilität fehlt weiterhin.
Erschwerend kommt hinzu, dass Bitcoin zunehmend mit den Aktienmärkten korreliert. In Zeiten makroökonomischer Anspannung begrenzt das die Aufwärtschancen erheblich. Die Anleger warten ab – und blicken gebannt nach Washington.
Neue Fed-Führung sorgt für Unsicherheit
Die Nervosität hat auch einen Namen: Kevin Warsh. US-Präsident Trump nominierte ihn als nächsten Fed-Chef, und die Märkte rätseln über die Konsequenzen. Warsh gilt als potenziell hawkish – also eher geneigt, die Zinsen hochzuhalten. Für spekulative Assets wie Bitcoin wäre das Gift. Weniger Liquidität bedeutet weniger Risikobereitschaft, und die Krypto-Community fragt sich, ob der erhoffte geldpolitische Rückenwind ausbleibt.
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Hinzu kommt: Die am Freitag veröffentlichten US-Verbraucherpreisdaten könnten die Zinssenkungshoffnungen weiter dämpfen. Bleibt die Inflation hartnäckig, dürfte die Fed ihre restriktive Haltung beibehalten – schlecht für Bitcoin.
Altcoins folgen dem Abwärtstrend
Auch der Rest des Kryptomarktes zeigt Schwäche. Ethereum verlor 2 Prozent und steht bei 2.052,92 Dollar. XRP gab 1 Prozent auf 1,43 Dollar ab, während Solana 1,6 Prozent einbüßte. Cardano und Polygon rutschten jeweils um 2,5 Prozent ab. Selbst der Meme-Token Dogecoin konnte sich nicht entziehen und fiel um 1,8 Prozent.
Die Stimmung bleibt angespannt. Solange die makroökonomischen Rahmenbedingungen unklar sind und Bitcoin seine Spanne nicht nach oben durchbrechen kann, dürfte die Volatilität hoch bleiben. Die kommenden Tage werden zeigen, ob die 70.000-Dollar-Marke hält – oder ob ein erneuter Test der 60.000er Region droht.
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