Oracle hat mit dem „Stargate“-Projekt ambitionierte Pläne im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Doch Berichte über interne Streitigkeiten und Verzögerungen bei dem Milliarden-Vorhaben mit OpenAI und SoftBank belasten die Stimmung massiv. Anstatt von KI-Fantasie getrieben zu werden, dominiert nun die Sorge um die Umsetzung und die explodierenden Kosten.
Streit um die Kontrolle
Das Großprojekt sieht sich offenbar mit erheblichen Reibungsverlusten konfrontiert. Im Kern geht es Berichten zufolge um Unstimmigkeiten zwischen den Partnern bezüglich der Kontrolle über die verschiedenen Entwicklungsstandorte. Diese Dissonanzen bremsen den Baufortschritt der geplanten Rechenzentren spürbar. Trotz Versuchen, einen Kompromiss zu finden, hinken die ehrgeizigen Kapazitätsziele dem Zeitplan hinterher. Die Komplexität, eine Infrastruktur dieser Größenordnung in kurzer Zeit hochzuziehen, offenbart nun ihre logistischen und physischen Grenzen.
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Finanzierung unter Druck
Die operativen Probleme rücken auch die finanziellen Risiken in den Vordergrund. Die immense Verschuldung, die für die rasante Expansion der Rechenzentren aufgenommen wurde, sorgt für Skepsis am Markt. Investoren betrachten die aggressiven Investitionsausgaben (CapEx) zunehmend kritisch, da der Cashflow stark gebunden wird. Diese Sorgen spiegeln sich im Kurs wider: Die Aktie verlor am heutigen Handelstag 4,52 Prozent auf 119,86 Euro und weitete das Minus seit Jahresanfang auf über 28 Prozent aus.
Der Fokus richtet sich nun auf den 9. März 2026. An diesem Datum werden die nächsten geschätzten Quartalszahlen erwartet, die konkreten Aufschluss darüber geben müssen, wie stark die Verzögerungen die Bilanz belasten und ob der Zeitplan für die KI-Offensive noch zu halten ist.
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