TotalEnergies Aktie: Milliarde unter Beschuss
Ein US-Senator fordert Aufklärung zu einer fast eine Milliarde Dollar schweren Entschädigungszahlung an TotalEnergies. Das Unternehmen setzt derweil Aktienrückkäufe fort, bevor die Quartalszahlen veröffentlicht werden.

Kurz zusammengefasst
- US-Senator hinterfragt Rechtmäßigkeit der Zahlung
- Entschädigung für gestoppte Offshore-Windprojekte
- TotalEnergies kauft eigene Aktien zurück
- Quartalszahlen und Dividende stehen an
Eine fast eine Milliarde US-Dollar schwere Entschädigungszahlung der US-Regierung an TotalEnergies gerät ins Visier der amerikanischen Politik. US-Senator Sheldon Whitehouse, ranghöchstes Mitglied des Senatsausschusses für Umwelt und öffentliche Arbeiten, wandte sich am 9. April in einem offiziellen Schreiben direkt an CEO Patrick Pouyanné — mit der Forderung nach detaillierten Informationen zur Vereinbarung.
Windkraft-Rückzug als Streitfall
Der Hintergrund: Die US-Regierung hatte TotalEnergies für die Stornierung geplanter Offshore-Windprojekte vor der amerikanischen Küste entschädigt — ein Ergebnis des energiepolitischen Kurswechsels der aktuellen Administration. Whitehouse äußerte in seinem Schreiben „ernste rechtliche Bedenken“ an der Rechtmäßigkeit dieser Transaktion.
Für Investoren ist das relevant: Sollte die Vereinbarung rechtlich anfechtbar sein, könnten die erwarteten Mittelzuflüsse aus dem US-Erneuerbare-Energien-Geschäft unter Druck geraten.
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Aktienrückkäufe und Q1-Zahlen im Blick
Unabhängig vom politischen Gegenwind setzt TotalEnergies seine Kapitalrückführung fort. Zwischen dem 30. März und dem 2. April kaufte das Unternehmen knapp 592.000 eigene Aktien zu einem Durchschnittspreis von 79,76 Euro zurück — ein Volumen von rund 47 Millionen Euro. Das Programm, auf der Hauptversammlung im Mai 2025 autorisiert, zielt auf eine langfristige Stützung des Gewinns je Aktie.
Die Erste Group Bank korrigierte ihre EPS-Schätzung für 2026 zuletzt minimal auf 7,30 US-Dollar — eine Anpassung, die angesichts der globalen Rohstoffpreisvolatilität kaum überrascht. Der Marktkonsens liegt mit 8,02 US-Dollar je Aktie deutlich darüber, was die insgesamt gemischte Einschätzung der Analysten widerspiegelt.
Die Aktie notiert mit einem Plus von rund 39 Prozent seit Jahresbeginn nahe ihrem 52-Wochen-Hoch von 80,01 Euro. Am 29. April folgen die Q1-Zahlen — Anleger werden dabei besonders auf die Margen im integrierten Gas-Segment und auf neue Aussagen zur Windenergie-Strategie achten. Am 29. Mai entscheidet die Hauptversammlung über die finale Dividende für 2025.
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