Fannie Mae Aktie: Warnsignale

Der US-Hypothekenfinanzierer erzielte 2025 einen Milliardengewinn, sieht sich jedoch mit wachsenden Zahlungsrückständen und einem schwierigen Ausblick für 2026 konfrontiert.

Kurz zusammengefasst:
  • Nettogewinn von 14,4 Milliarden US-Dollar für 2025
  • Eigenkapital wächst auf 109 Milliarden US-Dollar
  • Steigende Ausfallquote bei Mehrfamilienhauskrediten
  • Wettbewerbsdruck und enge Margen belasten Geschäft

Milliarden-Gewinne auf der einen, steigende Risiken auf der anderen Seite: Fannie Mae lieferte am Mittwoch einen zweischneidigen Jahresbericht ab. Während das Eigenkapital wächst, kämpft der Hypotheken-Riese zunehmend mit säumigen Zahlern. Ist das Kapitalpolster dick genug für die Herausforderungen des Jahres 2026?

Der US-Hypothekenfinanzierer meldete für das Gesamtjahr 2025 einen Nettogewinn von 14,4 Milliarden US-Dollar. Zwar liegt dieser Wert unter dem Vorjahresniveau, doch die Profitabilität unter staatlicher Zwangsverwaltung bleibt bestehen. Entscheidend für die Stabilität ist das Eigenkapital, das zum Jahresende auf 109,0 Milliarden US-Dollar anwuchs. Dieser Kapitalaufbau ist essenziell, da das Unternehmen keine Dividenden ausschüttet, sondern einen Puffer gegen potenzielle Verluste aufbauen muss.

Fannie Mae

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Im abgelaufenen Jahr stellte Fannie Mae dem Hypothekenmarkt rund 409,3 Milliarden US-Dollar an Liquidität zur Verfügung und unterstützte damit etwa 1,5 Millionen Haushalte.

Kreditausfälle nehmen zu

Doch der Bericht offenbart Risse im Fundament. Das Management identifizierte steigende Zahlungsrückstände sowohl bei Einfamilien- als auch bei Mehrfamilienhäusern als wachsendes Problem. Konkret kletterte die schwerwiegende Ausfallquote im Segment für Mehrfamilienhäuser zum Stichtag 31. Dezember 2025 auf 0,74 Prozent – ein Anstieg gegenüber 0,68 Prozent im Vorquartal.

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Der Ausblick verheißt wenig Besserung: Fannie Mae rechnet für 2026 mit einem weiteren Anstieg dieser Quote. Neben den Kreditausfällen drücken auch der scharfe Wettbewerb und verengte Zinsmargen auf die operative Entwicklung. Das Unternehmen reagiert darauf mit striktem Kostenmanagement und einer intensiveren Risikoüberwachung.

Verhaltene Marktreaktion

An der Börse sorgten die Zahlen für wenig Bewegung. Die Papiere, die lediglich im außerbörslichen Handel (OTC) notieren, zeigten kaum Volatilität. Für Anleger bleibt die politische Hängepartie um die seit 2008 bestehende staatliche Kontrolle das dominierende Thema, während hohe Zinsen das Neugeschäft weiterhin begrenzen.

Mit dem Abschluss des Geschäftsjahres 2025 verschiebt sich der Fokus der Marktteilnehmer nun vollständig auf das Risikomanagement. Sollten sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen 2026 weiter eintrüben, wird die Fähigkeit von Fannie Mae, die steigenden Kreditausfälle effektiv zu begrenzen, zum entscheidenden Faktor für die künftige Bilanzqualität.

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