XRP: Institutionelles Interesse steigt

XRP-ETFs verzeichnen anhaltende Kapitalzuflüsse, während Gelder aus Bitcoin-ETFs abfließen. Die Partnerschaft mit BNY Mellon und regulatorische Klarheit stützen die institutionelle Nachfrage.

Kurz zusammengefasst:
  • Anhaltende Zuflüsse in XRP-ETFs trotz Marktflaute
  • Partnerschaft mit Großbank BNY Mellon als Meilenstein
  • Kurs konsolidiert sich nahe wichtiger 2-Dollar-Marke
  • DeFi-Sidechain zeigt bislang kaum Nutzungsdynamik

Während der Kryptomarkt zu Jahresbeginn 2026 schwächelt, zeigt sich bei XRP ein ungewöhnliches Bild: Der Kurs konsolidiert nahe der 2-Dollar-Marke, doch institutionelle Investoren kaufen weiter zu. Besonders auffällig ist die Diskrepanz zu Bitcoin – dort fließt Kapital ab, bei XRP hinein. Was steckt hinter dieser Entwicklung?

Bitcoin-ETFs verlieren, XRP-ETFs gewinnen

Die jüngsten Daten zeichnen ein klares Bild: In der Woche bis zum 9. Januar verzeichneten XRP-Spot-ETFs Zuflüsse von 38,07 Millionen US-Dollar – die neunte Woche in Folge mit positivem Saldo. Seit ihrer Einführung im November 2025 haben diese Produkte bereits 1 Milliarde US-Dollar an verwalteten Vermögen aufgebaut.

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Zeitgleich flossen aus Bitcoin-ETFs 680,9 Millionen US-Dollar ab. Diese Rotation deutet darauf hin, dass institutionelle Anleger gezielt in XRP umschichten. Mögliche Gründe sind die regulatorische Klarheit nach dem SEC-Verfahren und die Positionierung von Ripple im Bereich grenzüberschreitender Zahlungen.

Technische Lage: Akkumulation statt Spekulation

XRP notiert aktuell bei rund 2,09 US-Dollar, nachdem der Kurs fünf Tage in Folge leicht nachgegeben hatte. Trotzdem liegt die Performance seit Jahresanfang bei plus 13 Prozent. Die entscheidende Unterstützung liegt bei 2,00 US-Dollar – hält diese Marke, sehen Analysten Kursziele von 2,50 Dollar kurzfristig, 3,00 Dollar mittelfristig und 3,66 Dollar in zwei bis drei Monaten.

Der 30-Tage-Volumen-Z-Score von Binance liegt bei 0,44 – ein Wert, der auf ein ausgeglichenes Marktumfeld hindeutet. Zum Vergleich: Werte über 1,5 oder 2,0 signalisieren typischerweise spekulativ getriebene Anstiege. Die moderate Handelsaktivität spricht dafür, dass hier keine Retail-Euphorie am Werk ist, sondern geduldige Käufer Positionen aufbauen.

BNY Mellon setzt auf Ripple-Infrastruktur

Ein fundamentaler Meilenstein wurde am Wochenende bekannt: BNY Mellon, die weltweit größte Depotbank mit über 50 Billionen US-Dollar verwahrten Vermögen, hat Ripple Prime als frühen Partner für tokenisierte Einlagen ausgewählt. Die Integration gilt als Schritt in Richtung „digitaler Dollar“ und bestätigt Ripples Infrastruktur für institutionelle Abwicklungen.

Diese Partnerschaft dürfte ein wesentlicher Grund für die stabile Kursentwicklung und die anhaltenden ETF-Zuflüsse sein – trotz des zähen Starts des Gesamtmarktes ins Jahr 2026.

Herausforderungen bleiben

Nicht alles läuft rund: Die im Sommer 2025 gestartete EVM-Sidechain des XRP Ledger, die Smart Contracts ermöglichen soll, generiert bislang kaum Erträge. Am 7. Januar lag der tägliche Chain-Umsatz bei nur 38 US-Dollar – ein Zeichen dafür, dass die Entwickler-Community noch nicht in relevanter Größe auf die neue Infrastruktur aufgesprungen ist.

Zudem haben starke US-Arbeitsmarktdaten die Erwartungen an baldige Zinssenkungen gedämpft. Die Wahrscheinlichkeit einer Fed-Zinssenkung im März ist innerhalb einer Woche von 51,1 auf 28,7 Prozent gefallen – ein Gegenwind für risikobehaftete Assets.

Ausblick

XRP befindet sich in einer Phase institutioneller Akkumulation bei gleichzeitig niedriger Retail-Beteiligung. Die 2-Dollar-Marke fungiert als Scheidepunkt: Hält sie, könnte die Kombination aus ETF-Zuflüssen, der BNY-Mellon-Partnerschaft und erwarteter regulatorischer Klarheit durch das neue Marktstruktur-Gesetz weitere Kursgewinne unterstützen. Kritisch bleibt die fehlende Dynamik bei der DeFi-Nutzung der Sidechain.

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