Frankfurt a. M. (derivatecheck.de) - Christian Schmidt, Handelsexperte bei der Helaba, berichtet von der gestrigen Situation am
DAX.
Der DAX habe innerhalb einer Handels-Range von rund 100 Punkten, eine deutliche Berg- und Talfahrt vollzogen. Per Saldo verabschiedete sich der Leitindex nach Angaben des Marktbeobachters mit einem Abschlag von 0,4 % bei 6.210,32 Zählern aus dem Xetrahandel. Für erhöhte Volatilität hätte die Zahlenvorlage und die angekündigten Maßnahmen von Lehman Brothers gesorgt. Erneut sei damit deutlich geworden, dass das Ende der Finanzkrise noch immer nicht absehbar sei.
Sehr gefragt gewesen wären hingegen die Aktien der Deutschen Postbank. Wie es geheißen habe, hätten sich Deutsche Bank und Deutsche Post auf einen grundsätzlichen Einstieg geeinigt. Konkrete Details wurden dem Experten zufolge aber noch nicht bekannt. Unter Druck hätten einmal mehr die Versorgerwerte gestanden, welche weiter unter den nachgebenden Rohstoffpreisen zu leiden hätten. RWE, BASF und MAN hätten neue Jahrestiefststände erreicht und damit die schwache Entwicklung der letzten Tage weiter fortgesetzt.
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