Devisen Morgenbericht


02.10.08 08:50
Meldung
 
Frankfurt a. M. (forexcheck.de) - Der Euro ist vom Hoch bei 1,4091 in der Nacht bis heute Morgen auf 1,3911 US-Dollar gefallen.


Auch gegenüber dem Britischen Pfund gab die Einheitswährung in der Nacht nach vom Hoch bei 0,7923 am Abend bis 0,7872 am Morgen. Zum Schweizer Franken vollzog der Euro ebenfalls eine leichte Abwärtsbewegung.

Zum Japanischen Yen markierte der Euro ein Hoch bei 148,68, fiel in der Nacht aber ebenfalls und liegt heute Morgen bei 147,14 Japanischen Yen.

Bei den Währungen fiel gestern die leichte Schwäche des Britischen Pfundes auf. So verlor am gestrigen Tag die Britische Währung gegenüber dem Schweizer Franken (GBP/CHF)) um 0,14 %. Ebenso verlor das Währungspaar Britisches Pfund gegen den Japanischen Yen (GBP/JPY) um 0,76 % auf einen Schlussstand von 187,54. Der Euro verlor am gestrigen Tag etwas mehr gegenüber dem USD und beendete den Handelstag bei einem Schlusstand von 1,4027. Der US-Dollar erwischte, wie auch das Britische Pfund, einen leicht gemischten Tag. Der Greenback verlor gegenüber dem Südafrikanischen Rand (USD/ZAR) und gewann gegenüber dem Schweizer Franken (USD/CHF) um -0,56, bzw. +0,65 %. Der Schweizer Franken gab am gestrigen Tag ein schwächeres Bild ab zumindest gegenüber dem Japanischen Yen (CHF/JPY). Die Währung der Eidgenossen verlor gegenüber der Währung der aufgehenden Sonne um 0,76 % auf einen Schlussstand von 94,10.

Die Arbeitslosenquote in der Eurozone steigt im August auf 7,5 %. Im Vormonat hatte sie bei 7,4 % gelegen, ein Jahr zuvor hatte sie ebenfalls 7,4 % betragen.

Der deutsche Einzelhandelsumsatz ist im August gegenüber dem Vorjahr nominal um 0,3 % gestiegen nach zuvor +3,8 % (revidiert von 3,1 %),real war ein Rückgang um 3,0 % zu verzeichnen, nach zuletzt noch +0,6 %. Im kalender- und saisonbereinigten Vergleich zum Vormonat ist der Umsatz des Einzelhandels um nominal 3,6 % geklettert nach zuletzt noch -0,8 %, real um 3,1 % gestiegen nach -1,0 % im Vormonat.

Der deutsche Einkaufsmanagerindex für September notiert bei 47,4. Erwartet wurde der deutsche Index mit einem Stand von 48,1. Das Vormonatsniveau hatte bei 49,7 gelegen.

Der britische Dienstleistungsindex kletterte im Juli um 0,6 %. Im zweiten Quartal ist die Produktivität in Großbritannien gegenüber dem Vorjahr um 0,2 % gestiegen. Zum Vorquartal sank die Produktivität um 0,1 %.

Die Zahl der privat Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft in den USA ist laut ADP-Arbeitsmarktbericht um 8.000 gefallen.

Der US-amerikanische ISM Index notiert im September bei 43,5 %. Erwartet wurde er im Bereich 49,5 bis 50,1 %. Im Vormonat hatte der Index noch bei 49,9 % notiert.

Die US-amerikanischen Bauausgaben sind im August unverändert geblieben. Erwartet wurde ein Rückgang im Bereich von 0,4 bis 0,5 %. Im Vormonat waren die Bauausgaben in den USA um -1,4 % zurückgegangen. Damit wurde der Vormonatswert von zuvor veröffentlichten -0,6 % nach unten revidiert.

Die US-amerikanischen Rohölvorräte (Crude Oil Inventories) sind in der vorangegangenen Woche um 4,3 Mio. Barrel gestiegen, nach zuvor -1,5 Mio. Barrel. Die Benzinvorräte (Gasoline Inventories) haben sich in den USA im Wochenvergleich um 0,9 Mio. Barrel ausgeweitet, nach zuletzt einem Minus in Höhe von 5,9 Mio. Barrel. Die Vorräte an Destillaten (Distillate Inventories), die auch das Heizöl beinhalten, sind gegenüber der Vorwoche in den Vereinigten Staaten um 2,3 Mio. Barrel gefallen, nach zuvor -4,2 Mio. Barrel.

Die EZB legte die Referenzkurse für einen Euro auf 0,7919 (0,7903) Britische Pfund (EUR/GBP), 149,55 (150,47) Japanische Yen (EUR/JPY) und auf 1,5818 (1,5775) Schweizer Franken (EUR/CHF) fest. Der Referenzkurs zum US-Dollar (EUR/USD) liegt bei 1,4081 (1,4303).

Aktuell notiert der Kurs des Euro bei 1,3954 gegenüber 1,4007 US-Dollar am Vortag. Weiterhin bewegt sich der Kurs des Euro gegenüber dem Vortag derzeit bei 0,7886 nach 0,7911 Britischen Pfund und auf 1,5737 nach 1,5769 Schweizer Franken. Gegenüber dem Japanischen Yen steht der Euro gegenwärtig bei 147,52 nach 148,24 Yen am letzten Handelstag.

Um 11:00 Uhr werden heute die Erzeugerpreise in der Eurozone bekannt gegeben. Vorher, ab 09:00 Uhr, beginnt die EZB-Sitzung und Zinsentscheidung statt. Um 13:45 Uhr steht das Sitzungsergebnis an und um 14:30 Uhr folgt die Pressekonferenz.

In den USA wird um 14:30 Uhr die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe veröffentlicht. Erwartet werden 440.000 bis 475.000 neue Erstanträge nach zuvor 493.000. Bei den Industrieaufträgen um 16:00 Uhr sollte ein Rückgang im Bereich von 2,0 bis 2,9 % nach zuvor +1,3 % vermeldet werden. Um 16:35 Uhr folgt der US Erdgasbericht.

Die aktuellen Termine im Überblick:

• 09:00 - EU EZB Ratssitzung
• 11:00 - EU Erzeugerpreise Industrie August
• 11:00 - CH SNB Quartalsheft September
• 12:00 - US Monster Beschäftigungsindex September
• 13:45 - EU EZB Sitzungsergebnis
• 14:30 - EU EZB PK zur Ratssitzung
• 14:30 - US Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)
• 16:00 - US Industrieaufträge August
• 16:35 - US EIA Erdgasbericht (Woche)
• 17:00 - US Ankündigung 3- u. 6-monatiger Bills
• 17:30 - CH KOF Monetary Policy Communicator
• 22:30 - US Wochenausweis Geldmenge
(02.10.2008/fx/n/f)


 
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02.10 Heute: 17:30 CH KOF Mon.
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02.10 Heute: 14:30 EU EZB PK.
02.10 Heute: 14:30 US Erstanträ.
02.10 Heute: 16:00 US Industriea.
02.10 Heute: 16:35 US EIA Erdg.
02.10 Heute: 09:00 EU EZB Rat.
02.10 Heute: 11:00 EU Erzeuger.
02.10 Heute: 11:00 CH SNB Qua.
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