Frankfurt a. M. (forexcheck.de) - Nach einem Hoch gestern Nachmittag bei 1,2813 pendelt der Euro zum US-Dollar heute Morgen zwischen 1,2471 und 1,2519.
Nach einem Hoch am gestrigen Nachmittag bei 1,5328 pendelt der Euro zum Schweizer Franken heute Morgen zwischen 1,5127 und 1,5186. Zum Britischen Pfund ist der Euro aus der Spanne zwischen 0,8341 und 0,8393 ausgebrochen und heute Morgen bis auf 0,8400 Britische Pfund gestiegen.
Nach einem Hoch am gestrigen Nachmittag bei 124,28 pendelt der Euro zum Japanischen Yen heute Morgen zwischen 118,51 und 119,50.
Laut Medienberichten am heutigen Morgen spitzt sich die Lage bei den US Automobilbauern zu. General Motors, Ford und Chrysler erhoffen sich eine Finanzspritze vom US Staat in Höhe von rund 25 Mrd. US-Dollar.
Die Daten fielen gemischt aus: Schlechte Daten vom Immobilienmarkt, überraschend gute Verbraucherpreisdaten. Das Sitzungsprotokoll der letzten Fed-Sitzung wies gestern hingegen nicht auf gute Zeiten hin. Das Wirtschaftswachstum wird nach Einschätzung der Sitzungsteilnehmer kaum wachsen, die Rezession dürfte mindestens ein Jahr anhalten. Zudem beherrrschten Unsicherheiten um Stützen für die US Autokonzerne den Markt. Aktien von GM und Ford markierten historische Tiefststände. Solarworld, notiert im TecDAX, sorgte mit Blick auf den angeschlagen US Konzern
GM mit einem Übernahmeplan für die deutsche GM-Tochter Opel für Furore.
Am Devisenmarkt gab es am gestrigen Mittwoch einiges an Bewegung. Der Euro z. B. verlor gegenüber dem US-Dollar (EUR/USD) knapp 1 % auf einen Stand von 1,2502. Ebenso erging es ihm gegenüber dem Schweizer Franken (EUR/CHF). Hier betrug das Minus 45 Pips. Der Euro gewann gestern stärker gegen die Türkische Lira (EUR/TRY). Dieses Währungspaar schloss mit +184 Pips bei 2,1830. Das Britische Pfund gewann gegenüber dem Schweizer Franken (GBP/CHF) gestern etwas an Wert. Das Währungspaar legte um 89 Pips zu und beendete den Handelstag bei 1,8120. Der US-Dollar gewann gegenüber dem Südafrikanischen Rand mehrere hundert Pips und schloss in der Nähe eines neuen Mehrtagehochs bei 10,569.
Die Zahl der australischen Neuwagenverkäufe ist im Oktober im Vergleich zum Vormonat um 1,4 % gefallen. Saisonbereinigt fiel der Absatz um 0,5 %.
Verglichen mit dem Vorjahr fielen die Verkaufszahlen neuer Autos um 10,8 %.
Die Zahl der Baugenehmigungen für Wohn- und Nichtwohngebäude (alle Baumaßnahmen) ist in Deutschland in den ersten neun Monaten des Jahres 2008 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3.000 bzw. 2,2 % auf 133.000 eingebrochen.
Das spanische Bruttoinlandsprodukt ist zum Vorquartal um 0,9 % gestiegen.
Die Produktion im Baugewerbe ist im Bereich der Eurozone im September um 1,3 % gefallen. Die Produktion des Vormonats wurde von 0,1 % auf nun 0,4 % nach oben revidiert. Im Jahresvergleich ist die Bauproduktion um 3,8 % gesunken nach zuletzt -1,7 %. Die Produktion im Baugewerbe aller EU Mitglieder ist im Berichtsmonat um 1,5 % gefallen nach zuletzt 0,2 %. Damit wurde der Rückgang des letzten Monats von -0,2 % nach oben revidiert. Im Vergleich zum entsprechenden Monat des Vorjahres ist die Produktion im Bereich aller EU Mitglieder um 3,1 % gesunken nach zuvor -0,2 %.
Die US-amerikanischen Verbraucherpreise sind im Oktober um 1,0 % gesunken. Erwartet wurde ein Rückgang um 0,8 %. Im Monat zuvor waren die Preise der Konsumenten unverändert geblieben. Auf das Jahr gesehen kletterten die US Verbraucherpreise um 3,7 %. Die Kernrate ist in den USA um 0,1 % gefallen. Gerechnet wurde hingegen mit einem Plus in Höhe von 0,1 %, denn auch im Vormonat hatte die Kernrate um 0,1 % zugelegt. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist die Kernrate um +2,2 % gefallen.
Die Zahl der Wohnbaubeginne liegt in den USA im Oktober bei 791.000. Erwartet worden waren hingegen etwa 780.000 nach noch 828.000 im Vormonat (revidiert von 817.000. Die Zahl der US-amerikanischen Wohnbaugenehmigungen liegt im Oktober bei 708.000 nach 805.000 (revidiert von 786.000) im Vormonat. Erwartet worden waren 760.000 bis 775.000.
Die EZB legte die Referenzkurse für einen Euro auf 0,8398 (0,8421) Britische Pfund (EUR/GBP), 122,07 (121,92) Japanische Yen (EUR/JPY) und auf 1,5228 (1,5166) Schweizer Franken (EUR/CHF) fest. Der Referenzkurs zum US-Dollar (EUR/USD) liegt bei 1,2634 (1,2653).
Aktuell notiert der Kurs des Euro bei 1,2517 gegenüber 1,2502 US-Dollar am vorherigen Handelstag. Weiterhin bewegt sich der Kurs des Euro gegenüber dem vorherigen Handelstag derzeit bei 0,8393 nach 0,8350 Britischen Pfund und auf 1,5167 nach 1,5150 Schweizer Franken. Gegenüber dem Japanischen Yen steht der Euro gegenwärtig bei 119,10 nach 120,05 Yen am letzten Handelstag.
An europäischen Daten stehen heute italienische Industrieaufträge und -umsätze um 10:00 Uhr und der britische Einzelhandelsumsatz um 10:30 Uhr auf der Tagesordnung.
Am Nachmittag werden um 14:30 Uhr die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe erwartet. Um 16:00 Uhr folgen die US Frühindikatoren. Hier wird für Oktober ein Rückgang im Bereich um 0,6 % erwartet. Ebenfalls um 16:00 Uhr erscheint der Philadelphia Fed Index, der bei -37 gesehen wird.
Die aktuellen Termine im Überblick:
09:00 - EU EZB Ratssitzung
10:00 - IT Industrieaufträge u. umsatz September
10:00 - AT voestalpine PK
10:30 - GB BoE Geldmenge (M4) Oktober
10:30 - GB Einzelhandelsumsatz Oktober
10:30 - GB Finanzierungssaldo öffentl. Hand Oktober
11:00 - DE ifo Weltwirtschaftsklima 4. Quartal
12:00 - DE Deutsche Bundesbank Monatsbericht November
14:30 - US Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)
14:30 - CA Großhandelsumsatz September
14:30 - CA Unternehmensgewinne 3. Quartal
16:00 - US Frühindikatoren Oktober
16:00 - US Philadelphia Fed Index November
16:35 - US EIA Erdgasbericht (Woche)
17:00 - US Ankündigung 3- u. 6-monatiger Bills
22:01 - US Dell Ergebnis 3. Quartal
22:30 - US Wochenausweis Geldmenge
22:45 - NZ Zuwanderung Oktober
(20.11.2008/fx/n/f)