Frankfurt a. M. (derivatecheck.de) - Tomke Hansmann, Devisenexpertin der FXdirekt Bank, schaut zurück auf die jüngsten Entwicklungen im Handel mit dem Euro (EUR/USD).
Das Währungspaar habe zum Wochenauftakt klare Kursgewinne verzeichnet, da den US-Dollar die anhaltenden Sorgen um das US Finanzsystem belastet hätten. Nach der anfänglichen Euphorie über das geplante Rettungspaket herrsche am Markt nun wieder Besorgnis angesichts der mit etwa 700 Milliarden US-Dollar veranschlagten Kosten der Maßnahmen, die den US Haushalt massiv belasten dürften. Zugleich seien erste kritische Stimmen über die Effektivität der Maßnahmen laut geworden.
Der Euro wäre bis 1,4863 nach oben gelaufen und habe damit ein Tagesplus von mehr als dreieinhalb Cents erreicht. Ebenfalls in das US-Dollar-negative Bild hätten laut der Marktbeobachterin bei der FXdirekt Bank die einzigen US Wirtschaftsdaten des Tages gepasst. So sei der
Chicago Fed National Activity Index (CFNAI) im August auf -1,59 Punkte zurückgefallen, womit das Stimmungsbarometer für die Wirtschaftsaktivität im Großraum Chicago ein Siebenjahrestief erreicht habe. Im Vormonat hätte der Index bei -0,93 Punkten notiert.
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(23.09.2008/dc/n/m)
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