Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die wichtigsten deutschen Aktienindizes haben einen positiven Start in die neue Handelswoche erwischt. Die Billigung des Sparpaketes durch das griechische Parlament wirkt sich dabei positiv auf das Handelsgeschehen aus.
Der
DAX (
ISIN DE0008469008 /
WKN 846900 ) gewinnt aktuell 0,89 Prozent auf 6.752,23 Punkte, während der MDAX (
ISIN DE0008467416 /
WKN 846741 ) um 0,58 Prozent auf 10.308,13 Stellen steigt. Für den SDAX (
ISIN DE0009653386 /
WKN 965338 ) geht es derweil um 0,39 Prozent auf 5.004,41 Zähler nach oben. Der TecDAX (
ISIN DE0007203275 /
WKN 720327 ) verbessert sich um 0,53 Prozent auf 773,95 Punkte. Der Bund-Future verliert 0,33 Prozent auf 137,78 Punkte, während sich der Euro um 0,34 Prozent auf 1,3281 US-Dollar verteuert.
Die deutschen Großhandelsverkaufspreise sind nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Januar 2012 mit unverändertem Tempo angestiegen. Gegenüber dem Vorjahresmonat kletterten die Preise um 3,0 Prozent, nach Zuwächsen von 3,0 Prozent im Dezember 2011 und 9,4 Prozent im Januar 2011. Ferner zogen die Großhandelspreise binnen Monatsfrist um 1,2 Prozent an, während sie im Dezember 2011 unverändert geblieben und im Januar 2011 um 1,2 Prozent gestiegen waren. Einen wesentlichen Anteil an der Preisänderung zum Vorjahresmonat hatten die um 12,1 Prozent höheren Preise im Großhandel mit festen Brennstoffen und Mineralölerzeugnissen. Auf Monatssicht verteuerten sich diese Produkte um 2,3 Prozent.
Die wichtigsten Indizes an der Wall Street mussten am Freitag mit eindeutig roten Vorzeichen aus dem Handel gehen. Dabei wurde die Stimmung der Investoren durch negative Vorgaben aus Europa und Asien belastet, insbesondere das Thema Griechenland drückte auf die Stimmung. Zudem fiel das US-Handelsbilanzdefizit höher als erwartet aus. Der Dow Jones (
ISIN US2605661048 /
WKN 969420 ) verschlechterte sich am Ende um 0,69 Prozent auf 12.801,23 Punkte, während der NASDAQ Composite (
ISIN XC0009694271 /
WKN 969427 ) 0,80 Prozent auf 2.903,88 Zähler nachgab. Für den S&P 500 (
ISIN US78378X1072 /
WKN A0AET0 ) ging es um 0,69 Prozent nach unten auf 1.342,64 Punkte.
Die ersten beiden Plätze im DAX werden im frühen Montaghandel von den Titeln der Commerzbank und der Deutschen Bank mit Aufschlägen von 3,5 bzw. 2,6 Prozent belegt, während sich die Anleger gleichzeitig bevorzugt von den Aktien von SAP trennen, die am Indexende um 0,5 Prozent nachgeben.
Im MDAX richtet sich der Fokus der Investoren heute auf die Aktie von Bilfinger Berger (
ISIN DE0005909006 /
WKN 590900 ). Der Baukonzern hat nach vorläufigen Angaben im Geschäftsjahr 2011 die gesteckten Ziele erreicht, dabei haben Leistung und Ergebnis sogar die Prognose übertroffen. Durch den Gewinn aus dem Verkauf des Australien-Geschäfts lag das Konzernergebnis erheblich über dem Vorjahreswert. Die Umsatzerlöse erhöhten sich auf 8,21 Mrd. Euro, nach 7,95 Mrd. Euro in 2010. Ferner kletterte die Leistung um 5 Prozent auf 8,48 Mrd. Euro. Das EBIT nahm auf 361 (Vorjahr: 341) Mio. Euro zu. Das Ergebnis nach Ertragsteuern aus fortzuführenden Aktivitäten stieg auf 222 (Vorjahr: 208) Mio. Euro. Das Ergebnis nach Ertragsteuern aus nicht fortzuführenden Aktivitäten lag bei 174 (Vorjahr: 78) Mio. Euro. Darin sind das laufende Ergebnis der betreffenden Einheiten in Höhe von 13 Mio. Euro und der zusätzliche Ergebnisbeitrag in Höhe von 161 Mio. Euro aus dem Verkauf von Valemus Australia enthalten. Das Konzernergebnis nahm deutlich um 39 Prozent auf 394 (Vorjahr: 284) Mio. Euro zu. Das Papier verteuert sich um 2,1 Prozent. Unterdessen konnte die zum Baukonzern HOCHTIEF (
ISIN DE0006070006 /
WKN 607000 ) gehörende Tochter Leighton Holdings (
ISIN AU000000LEI5 /
WKN 856187 ) im Halbjahreszeitraum Juli bis Dezember 2011 einen Anstieg bei Umsatz und Gewinn verzeichnen. Dabei wuchsen die Umsatzerlöse um 25,4 Prozent auf 12,18 Mrd. Australische Dollar (AUD), nach 9,71 Mrd. AUD in der entsprechenden Vorjahreshälfte. Ferner kletterte das den Aktionären zurechenbare Nettoergebnis um 56,9 Prozent von 216,7 Mio. auf 340,0 Mio. AUD. Das bereinigte Nettoergebnis erhöhte sich um rund 25 Prozent auf 272 Mio. AUD. Die Anteilsscheine von HOCHTIEF verschlechtern sich um 0,1 Prozent.
Bertrandt (
ISIN DE0005232805 /
WKN 523280 ) gewinnen 0,9 Prozent an Wert. Der Konzern verlautbarte, dass er sein Wachstum im neuen Geschäftsjahr konsequent fortgesetzt hat. Der Umsatz des Entwicklungs-Dienstleisters stieg im ersten Quartal 2011/2012 um 27,8 Prozent auf 161 Mio. Euro. Das Betriebsergebnis belief sich auf 15,5 Mio. Euro (Vorjahr: 12,1 Mio. Euro), was einer Marge von 9,6 Prozent (Vorjahr: 9,6 Prozent) entspricht. Das Ergebnis nach Ertragsteuern betrug 10,8 Mio. Euro (Vorjahr: 8,6 Mio. Euro).
DAX: 6.752,23 (+0,89 Prozent) MDAX: 10.308,13 (+0,58 Prozent) SDAX: 5.004,41 (+0,39 Prozent) TecDAX: 773,95 (+0,53 Prozent) (13.02.2012/ac/n/m)