Tokio (aktiencheck.de AG) - Die asiatischen Börsen haben zum Wochenauftakt unterschiedliche Richtungen eingeschlagen. Aus China wurden recht deutliche Verluste gemeldet.
Hintergrund waren Sorgen vor einer strafferen Geldpolitik der chinesischen Notenbank. Der Shanghai Composite fiel um 1,2 Prozent zurück. Der Hang Seng gab daneben 0,6 Prozent ab. In Tokio waren leichte Zuwächse auszumachen. Der
Nikkei 225 schloss marginal fester bei 10.751,98 Punkten. Der marktbreitere TOPIX zog um 0,27 Prozent an auf 938,92 Zähler. Das japanische Verbrauchervertrauen hat sich im Februar leicht verbessert. Den Angaben zufolge erhöhte sich der entsprechende Index auf 40,0 Punkte, nachdem er im Vormonat nur bei 39,4 Punkten gelegen hatte. Der DAXglobal Asia, der die 40 größten Werte des aufstrebenden Asiens beinhaltet, legt aktuell 0,69 Prozent zu auf 294,27 Punkte.
Technologiewerte standen in Tokio mehrheitlich unter Druck. Unter anderem verloren Toshiba 1,8 Prozent, Nintendo 1,7 Prozent, Advantest 0,9 Prozent und Panasonic 0,7 Prozent. Canon schlossen dagegen mit 3 Prozent im Plus. Sony konnten um 0,4 Prozent vorrücken. Papiere des Autobauers Toyota gingen mit +0,9 Prozent in den Feierabend. Mazda stachen mit +2,6 Prozent ins Auge. Honda gaben dagegen 0,2 Prozent ab.
CNOOC (
ISIN HK0883013259 /
WKN A0B846 ) bröckelten in Hongkong um 0,5 Prozent ab. Wie der größte Offshore-Ölkonzern in China am Sonntag erklärte, will er sich an dem argentinischen Öl- und Gasunternehmen Bridas Corporation, einer Tochter von Bridas Energy, beteiligen. Den Angaben zufolge wollen die Chinesen 50 Prozent der Anteile für eine Summe von 3,1 Mrd. Dollar in bar übernehmen. Die Transaktion solle noch im ersten Halbjahr 2010 abgeschlossen werden. Die australische Arrow Energy (
ISIN AU000000AOE6 /
WKN 578491 ) will laut einem Pressebericht die Übernahmeofferte eines Bieterkonsortiums zurückweisen. Demnach sei das von Royal Dutch Shell (
ISIN GB00B03MLX29 /
WKN A0D94M ) und dem chinesischen Ölkonzern PetroChina (
ISIN CNE1000003W8 /
WKN A0M4YQ ) vorgelegte Übernahmeangebot für Arrow Energy in Höhe von 3,3 Mrd. Australischen Dollar (AUD) beim Konzernmanagement nicht auf Gegenliebe gestoßen. Das in der vergangenen Woche unterbreitete Übernahmeangebot entspricht umgerechnet 4,45 AUD je Aktie in bar, was vom Konzernmanagement des auf die Herstellung von Gas aus Kohleflözen spezialisierten Konzern als zu niedrig angesehen wird. PetroChina gaben 2,3 Prozent ab.
Mahindra & Mahindra verloren als Schlusslicht im SENSEX 2,8 Prozent. Daneben kamen mitunter Sun Pharma um 1,8 Prozent, State Bank of India um 1,5 Prozent und ICICI Bank um 1,4 Prozent zurück. Wipro gewannen als Spitzenreiter 2,7 Prozent.
Nikkei 225 (Japan): 10.751,98 (+0,01 Prozent) TOPIX (Japan): 938,91 (+0,27 Prozent) Hang Seng (China): 21.079,10 (-0,62 Prozent) Shanghai Composite (China): 2.976,94 (-1,21 Prozent) SET-Index (Thailand): 734,83 (+0,20 Prozent) Seoul Composite KOSPI (Südkorea): 1.649,50 (-0,80 Prozent) SENSEX (Indien): 17.164,99 (-0,01 Prozent) TAIEX (Taiwan): 7.634,92 (-1,46 Prozent) JSX (Indonesien): 2.669,61 (+0,12 Prozent) FBM EMAS (Malaysia): 8.727,66 (-0,89 Prozent) STI (Singapur): 2.874,33 (-0,24 Prozent) PSEi (Philippinen): 3.076,79 (+0,13 Prozent) (15.03.2010/ac/n/m)