Tokio (aktiencheck.de AG) - Die asiatischen Börsen hatten am Mittwoch mit teils deutlichen Verlusten zu kämpfen. Am Vorabend ist schon die Wall Street merklich zurückgekommen.
Unter anderem gaben der Der Hang Seng (
ISIN HK0000004322 /
WKN 145733 ) 1,5 Prozent, der KOSPI 0,5 Prozent und der TAIEX 0,4 Prozent ab. Der Nikkei-Index (
ISIN XC0009692440 /
WKN 969244 ) fiel in Tokio um 2,18 Prozent zurück auf 9.024,60 Punkte. Der TOPIX bröckelte um 1,67 Prozent ab auf 820,99 Zähler. Hintergrund war der ungebremste Höhenflug des Yen. Wie die japanische Regierung bekannt gab, haben die Auftragseingänge im Maschinenbau im Juli einen kräftigen Anstieg ausgewiesen. In der Kernberechnung kletterten die Auftragseingänge im Vormonatsvergleich saisonbereinigt um 8,8 Prozent. Davor waren sie im Juni lediglich um 1,6 Prozent gestiegen. Gegenüber dem Vorjahresmonat legten die Auftragseingänge um 15,9 Prozent zu, gegenüber einem Minus von 2,2 Prozent im Juni. Der DAXglobal Asia (
ISIN DE000A0LLPW4 /
WKN A0LLPW ), der die 40 größten Werte des aufstrebenden Asiens beinhaltet, verliert aktuell 0,74 Prozent auf 331,09 Stellen.
Advantest (
ISIN JP3122400009 /
WKN 868805 ) brachen in Tokio um 4,4 Prozent ein. Der Hersteller von Testausrüstung für Speicher-Chips will Presseangaben zufolge im laufenden Geschäftsjahr einen operativen Gewinn von mehr als 10 Mrd. Japanischen Yen (JPY) erzielen. Im Vorjahr wurde noch ein Verlust von 11,6 Mrd. JPY ausgewiesen. Die Erlöse dürften die Marke von 100 Mrd. JPY im Gesamtjahr überschreiten.
Analysten stellen bislang aber ein operatives Ergebnis von rund 17 Mrd. JPY in Aussicht, hieß es weiter. Daneben kamen Tokyo Electron um 2,9 Prozent und Elpida Memory um 0,8 Prozent zurück. Des Weiteren bröckelten Olympus um 3,8 Prozent, Nikon um 3 Prozent, Sony um 2,2 Prozent, Panasonic um 2 Prozent und Toshiba um 1,8 Prozent ab.
Im stark vom Export abhängigen Automobilsektor kamen unter anderem Mazda um 3,1 Prozent, Honda um 2,5 Prozent, Nissan um 2,2 Prozent und Toyota um 2,1 Prozent zurück. Papiere des Stahlkochers Nippon Steel schlossen mit 2,4 Prozent im Minus. Sumitomo Metal gaben 2,3 Prozent und Kobe Steel 3,2 Prozent ab. JFE hielten sich mit -0,6 Prozent besser als der Gesamtmarkt.
China Mobile (
ISIN HK0941009539 /
WKN 909622 ) rauschten in Hongkong um 3,8 Prozent in die Tiefe. Der britische Mobilfunkanbieter Vodafone (
ISIN GB00B16GWD56 /
WKN A0J3PN ) will sich von seiner Beteiligung an den Chinesen trennen. Die Briten werde den 3,2-prozentigen Anteil an China Mobile im Rahmen eines beschleunigten Bookbuilding-Verfahrens veräußern. Dabei geht Vodafone aus dem Verkauf von einem Gesamterlös in Höhe von rund 4,3 Mrd. Britischen Pfund vor Steuern und Transaktionskosten aus. Im Finanzsektor verloren mitunter Bank of China 1,5 Prozent, HSBC 1,3 Prozent, ICBC 1,2 Prozent und CCB 0,8 Prozent.
Nikkei 225 (Japan): 9.024,60 (-2,18 Prozent) TOPIX (Japan): 820,99 (-1,67 Prozent) Hang Seng (China): 21.088,86 (-1,46 Prozent) Shanghai Composite (China): 2.695,29 (-0,11 Prozent) SET-Index (Thailand): 923,06 (-0,09 Prozent) Seoul Composite KOSPI (Südkorea): 1.779,22 (-0,48 Prozent) SENSEX (Indien): 18.666,71 (+0,12 Prozent) TAIEX (Taiwan): 7.851,31 (-0,42 Prozent) JSX (Indonesien): 3.230,89 FBM EMAS (Malaysia): 9.557,43 (-0,12 Prozent) STI (Singapur): 3.011,42 (-0,81 Prozent) PSEi (Philippinen): 3.804,73 (+0,78 Prozent) (08.09.2010/ac/n/m)