Tokio (aktiencheck.de AG) - Die Börsen in Asien sind zum Wochenauftakt teils deutlich zurückgekommen. In China hielten sich die Abschläge in Grenzen. Hier verloren der Shanghai Composite 0,1 Prozent und der Hang Seng 0,6 Prozent.
Der KOSPI bröckelte in Seoul um 0,9 Prozent ab. Für den Nikkei-Index ging es in Tokio um 1,05 Prozent nach unten auf 9.951,82 Punkte. Der marktbreitere TOPIX kam daneben um 0,98 Prozent zurück auf 883,01 Zähler. Im Blick stand hier unter anderem der anhaltende Euro-Verfall, der insbesondere den Exportwerten zu schaffen macht. Der DAXglobal Asia, der die 40 größten Werte des aufstrebenden Asiens beinhaltet, verliert aktuell 0,65 Prozent auf 271,85 Punkte.
Wie der Unterhaltungselektronik-Konzern Panasonic (
ISIN JP3866800000 /
WKN 853666 ) am Freitag nach Börsenschluss bekannt gab, hat er im dritten Quartal einen Gewinn nach einem Vorjahresverlust erzielen können. Der Nettogewinn belief sich demnach auf 32,3 Mrd. Japanische Yen (JPY), nach einem Verlust von 63,1 Mrd. JPY im Vorjahr.
Analysten hatten im Vorfeld mit einem Überschuss von 46,5 Mrd. JPY gerechnet. Der Ausblick wurde angesichts erwarteter Kosteneinsparungen angehoben. Der Wert brach in Tokio um 5,3 Prozent ein. Daneben verloren Sony 3,6 Prozent, Toshiba 1,6 Prozent und Canon 1,5 Prozent. Nikon stachen mit einem Minus von 4,4 Prozent ins Auge.
Die Aktie des Telekommunikationsriesen NTT (
ISIN JP3735400008 /
WKN 873029 ) verlor in Reaktion auf die Ergebnisse für das dritte Quartal 1,7 Prozent. Laut Angaben vom Freitag sank der Nettogewinn des Konzerns im Berichtszeitraum um 0,7 Prozent auf 136,7 Mrd. JPY. Das operative Ergebnis konnte indes um 12 Prozent auf 301,3 Mrd. JPY gesteigert werden. Analysten hatten einen operativen Gewinn von 302 Mrd. JPY erwartet. Die Erlöse verringerten sich um 1,6 Prozent auf 2,53 Bio. JPY. NTT DoCoMo gaben daneben 1 Prozent, KDDI 0,8 Prozent und Softbank 2,5 Prozent ab.
Für Suzuki (
ISIN JP3397200001 /
WKN 857310 ) ging es um 1,8 Prozent nach unten. Wie der Automobil- und Motorradhersteller am Freitag erklärte, hat er seine Jahresergebnisprognosen angehoben, was mit wachsenden Verkaufszahlen in Indien zusammenhängt. In den ersten neun Monaten musste Japans viertgrößter Autohersteller indes einen Umsatz- und Ergebnisrückgang hinnehmen. Toyota verloren daneben 1,1 Prozent, Honda 2,1 Prozent, Mazda 2,6 Prozent und Nissan ebenfalls 2,6 Prozent.
Die Bankgesellschaft Sumitomo Mitsui Financial (SMFG) (
ISIN JP3890350006 /
WKN 778924 ) gab nachbörslich bekannt, dass ihr Gewinn im dritten Quartal gesunken ist. Die Erwartungen konnten jedoch geschlagen werden, was u.a. mit niedrigeren Rückstellungen für Kreditausfälle zusammenhängt. Demnach belief sich der Nettogewinn auf 124,3 Mrd. JPY, im Vergleich zu einem Nettogewinn von 154 Mrd. JPY im Vorjahr. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 82,5 Mrd. JPY ausgegangen. SMFG schlossen mit 1,2 Prozent im Minus.
In Hongkong gaben HSBC als Umsatzspitzenreiter 1 Prozent ab. Ferner büßten ICBC 1,8 Prozent, China Life 1,5 Prozent und Bank of China 1,4 Prozent ein. Im Rohstoffsektor verloren PetroChina 1,8 Prozent, CNOOC 1,7 Prozent und Sinopec ebenfalls 1,7 Prozent. In Mumbai waren insbesondere Papiere der beiden Mobilfunkbetreiber Bharti Airtel (+2,7 Prozent) und Reliance Communications (+2,2 Prozent) gesucht. Tata Steel bröckelten als Schlusslicht um 4,5 Prozent ab. Papiere des Aluminium- und Kupferkonzerns Hindalco fielen um 3,8 Prozent zurück.
Nikkei 225 (Japan): 9.951,82 (-1,05 Prozent) TOPIX (Japan): 883,01 (-0,98 Prozent) Hang Seng (China): 19.550,89 (-0,58 Prozent) Shanghai Composite (China): 2.935,17 (-0,14 Prozent) SET-Index (Thailand): 688,09 (-0,48 Prozent) Seoul Composite KOSPI (Südkorea): 1.552,79 (-0,91 Prozent) SENSEX (Indien): 15.935,61 (+0,13 Prozent) TAIEX (Taiwan): 7.215,88 (+0,04 Prozent) JSX (Indonesien): 2.475,57 (-1,72 Prozent) FBM EMAS (Malaysia): 8.319,62 (-1,02 Prozent) STI (Singapur): 2.693,62 (+0,37 Prozent) PSEi (Philippinen): 2.846,60 (-0,32 Prozent) (08.02.2010/ac/n/m)