Tokio (aktiencheck.de AG) - Ungeachtet der positiven Vorgaben aus den USA haben die asiatischen Börsen am Donnerstag zumeist im Minus geschlossen.
Unter anderem gaben der Shanghai Composite 0,1 Prozent, der Hang Seng 0,3 Prozent und der KOSPI 0,5 Prozent ab. Der japanische Leitindex
Nikkei 225 verlor 0,95 Prozent auf 10.744,03 Punkte. Der marktbreitere TOPIX kam um 0,70 Prozent zurück auf 940,79 Zähler. Die Bank of Japan (BoJ) hat ihre Lagebeurteilung in ihrem jüngsten Monatsbericht erneut unverändert gelassen. Damit gehen die Währungshüter zum vierten Mal in Folge von einem moderaten Wirtschaftswachstum aus. Außerdem ist der Index der Frühindikatoren im Januar nach revidierten Angaben angewachsen. So kletterte der Index auf revidiert 96,7 Punkte, während vorläufig sogar ein Zuwachs auf 97,1 Punkte ausgewiesen worden war. Hierbei handelt es sich um den elften Anstieg in Folge. Im Dezember hatte der Index lediglich bei 94,3 Punkten gelegen. Der DAXglobal Asia, der die 40 größten Werte des aufstrebenden Asiens beinhaltet, verliert aktuell 0,07 Prozent auf 302,83 Punkte.
Der japanische Automobilhersteller Nissan (
ISIN JP3672400003 /
WKN 853686 ) wird das Elektromodell LEAF ab Anfang 2013 auch in seinem britischen Werk Sunderland fertigen. Unternehmensangaben zufolge solle die jährliche Fertigungskapazität zum Start der Produktion bei 50.000 Einheiten liegen. Mit dem Bau einer Lithium-Ionen-Fabrik werde im April dieses Jahres begonnen. Die Anlage solle über eine Jahreskapazität von 60.000 Batterien verfügen und ab 2012 auch für den französischen Partner Renault (
ISIN FR0000131906 /
WKN 893113 ) produzieren. Die Gesamtinvestition an dem Standort wurde auf mehr als 420 Mio. Britische Pfund beziffert. Die Fertigung des LEAF wird Ende des Jahres im japanischen Werk Oihama anlaufen. Ab 2012 wird das Fahrzeug auch in den USA im Werk Smyrna im Bundesstaat Tennessee vom Band laufen. Nissan verloren in Tokio rund 1 Prozent. Daneben gaben Toyota 1,4 Prozent, Honda 1,5 Prozent und Mazda 2 Prozent ab.
Papiere des Unterhaltungselektronikkonzerns Sony gewannen gegen den Trend 0,1 Prozent. Toshiba zogen um 0,7 Prozent an. Dagegen bröckelten Olympus um 2,3 Prozent, Canon um 2,8 Prozent und Nikon um 4,2 Prozent ab. Nintendo und Panasonic verloren 0,6 bzw. 0,3 Prozent. NTT DoCoMo kletterten um 0,6 Prozent. NTT schlossen unverändert. Für KDDI ging es leicht nach unten.
China Mobile (
ISIN HK0941009539 /
WKN 909622 ) zogen in Hongkong als Umsatzspitzenreiter um 1,2 Prozent an. Der Mobilfunkanbieter verzeichnete im abgelaufenen Fiskaljahr einen Umsatz- und Ergebnisanstieg. Die Erlöse erhöhten sich auf 452,1 Mrd. Chinesische Yuan (CNY), was einem Plus von 9,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dabei konnte der nach Nutzerzahlen weltweit führende Mobilfunkanbieter die Kundenzahl im Vorjahresvergleich um 14,2 Prozent auf mehr als 522 Millionen steigern. Beim Nettogewinn nach Anteilen Dritter verbuchte der Konzern einen Anstieg auf 115,17 Mrd. CNY (+2,3 Prozent). Für das laufende Fiskaljahr sieht China Mobile weiterhin gute operative Aussichten. Im Finanzsegment gewannen CCB 0,5 Prozent, HSBC 0,3 Prozent und ICBC 0,2 Prozent. Dagegen gaben mitunter China Life 0,7 Prozent, PetroChina ebenfalls 0,7 Prozent, Sinopec 0,8 Prozent und CNOOC 1,2 Prozent ab.
Zu den Favoriten im indischen SENSEX zählten unter anderem Tata Steel mit +1,9 Prozent, Hindalco mit +1,7 Prozent und Wipro mit +1,4 Prozent.
Nikkei 225 (Japan): 10.744,03 (-0,95 Prozent) TOPIX (Japan): 940,79 (-0,70 Prozent) Hang Seng (China): 21.330,67 (-0,25 Prozent) Shanghai Composite (China): 3.046,09 (-0,14 Prozent) SET-Index (Thailand): 759,02 (-0,85 Prozent) Seoul Composite KOSPI (Südkorea): 1.675,17 (-0,46 Prozent) SENSEX (Indien): 17.519,26 (+0,17 Prozent) TAIEX (Taiwan): 7.886,34 (+0,49 Prozent) JSX (Indonesien): 2.737,24 (-0,69 Prozent) FBM EMAS (Malaysia): 8.758,22 (+0,02 Prozent) STI (Singapur): 2.913,94 (-0,18 Prozent) PSEi (Philippinen): 3.100,95 (+0,42 Prozent) (18.03.2010/ac/n/m)