Tokio (aktiencheck.de AG) - Die asiatischen Börsen konnten am Donnerstag mehrheitlich im Plus schließen. Am Vorabend hat schon die Wall Street deutlich fester tendiert.
Laut dem Konjunkturbericht Beige Book hat sich die Wirtschaftsentwicklung in den USA zuletzt weiter verlangsamt. Indes sei die Wirtschaft weiter auf "moderatem" Wachstumskurs. Der Geldpolitische Rat der südkoreanischen Zentralbank hat heute über die weitere Geldpolitik beraten und dabei beschlossen, den Leitzins unverändert zu lassen. Somit verharrt der Schlüsselzins bei 2,25 Prozent. Der KOSPI ging mit +0,3 Prozent in den Feierabend.
Der Nikkei-Index (
ISIN XC0009692440 /
WKN 969244 ) stieg in Tokio um 0,82 Prozent auf 9.098,39 Punkte. Der TOPIX gewann 0,71 Prozent auf 826,84 Zähler. Hintergrund war der etwas leichtere Yen. Wie das Kabinettsbüro mitteilte, hat sich das japanische Verbrauchervertrauen im August verschlechtert. Demnach verringerte sich der entsprechende Index auf 42,5 Punkte, nachdem er im Vormonat noch bei 43,4 Punkten gestanden hatte. Der DAXglobal Asia (
ISIN DE000A0LLPW4 /
WKN A0LLPW ), der die 40 größten Werte des aufstrebenden Asiens beinhaltet, legt aktuell 0,12 Prozent zu auf 332,53 Stellen.
Trend Micro (
ISIN JP3637300009 /
WKN 915793 ), einer der weltweit größten Hersteller von Sicherheits-Software, hat einem Pressebericht zufolge mehrere Übernahmeangebote erhalten. Demnach habe CEO Eva Chen enthüllt, dass der Konzern nach der rund 7,7 Mrd. Dollar schweren Übernahmeofferte des Chip-Giganten Intel (
ISIN US4581401001 /
WKN 855681 ) für die amerikanischen McAfee (
ISIN US5790641063 /
WKN A0B6WS ), einen Anbieter von Computersicherheits-Software und -Services, zahlreiche Übernahmeangebote durch namhafte IT-Unternehmen erhalten hat. Unterdessen habe Chairman Steve Chang betont, dass der Konzern plane, langfristig unabhängig zu bleiben. Gleichzeitig schloss er aber auch nicht aus, dass Trend Micro eine angemessene Offerte annehmen werde. Die Aktie von Trend Micro schoss heute in Tokio um gut 10 Prozent in die Höhe. Daneben verteuerten sich unter anderem Canon um 1,1 Prozent, Sony um 1 Prozent und Panasonic um ein halbes Prozent.
Die Aktie des Autobauers Toyota schloss mit 1,9 Prozent im Plus. Honda gewannen 1,2 Prozent, Mazda 1,1 Prozent und Nissan 0,8 Prozent. Daneben standen Stahlwerte hoch im Kurs. Hier stiegen Kobe Steel um 3,3 Prozent, Nippon Steel um 2,1 Prozent, Sumitomo Metal um 1,9 Prozent und JFE um 1,8 Prozent.
China Mobile schlossen in Hongkong als Umsatzspitzenreiter knapp behauptet. Im Bankensektor gewannen mitunter ABC 3,6 Prozent, CCB 0,9 Prozent, Bank of China 0,8 Prozent und ICBC 0,7 Prozent.
Nikkei 225 (Japan): 9.098,39 (+0,82 Prozent) TOPIX (Japan): 826,84 (+0,71 Prozent) Hang Seng (China): 21.167,27 (+0,37 Prozent) Shanghai Composite (China): 2.656,35 (-1,44 Prozent) SET-Index (Thailand): 921,49 (-0,26 Prozent) Seoul Composite KOSPI (Südkorea): 1.784,36 (+0,29 Prozent) SENSEX (Indien): 18.799,66 (+0,71 Prozent) TAIEX (Taiwan): 7.835,54 (-0,20 Prozent) JSX (Indonesien): 3.230,89 FBM EMAS (Malaysia): 9.597,04 (+0,41 Prozent) STI (Singapur): 3.022,28 (+0,36 Prozent) PSEi (Philippinen): 3.902,56 (+2,57 Prozent) (09.09.2010/ac/n/m)