Paris (aktiencheck.de AG) - Die europäischen Börsen präsentieren sich gegen Mittag deutlich schwächer. Nach negativen Vorgaben aus New York verliert der Dow Jones
EURO STOXX 50 aktuell 1,35 Prozent auf 3.370,38 Punkte.
Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 büßt 1,40 Prozent ein auf 2.884,30 Zähler. Der in Paris berechnete EURONEXT 100 sackt um 1,60 Prozent ab auf 779,30 Indexpunkte. Die europäischen Länderbörsen melden ebenfalls rote Vorzeichen.
An der Londoner Börse stehen Rohstoffwerte erneut unter Druck. Papiere des Minenkonzerns BHP Billiton verlieren 4,3 Prozent. Daneben fallen Anglo American um 3,5 Prozent, Antofagasta um 4,2 Prozent, Kazakhmys um 6,2 Prozent und Rio Tinto 4,4 Prozent zurück. Außerdem bröckeln Vedanta um 2,8 Prozent und Xstrata um 2,8 Prozent ab. Für Royal Dutch Shell geht es um 0,8 Prozent nach unten. Gegen den Trend gewinnen BP 0,7 Prozent. Nicht viel besser ist es um den Finanzsektor bestellt. Unter anderem liegen Barclays mit 4,1 Prozent, RBS mit 2,8 Prozent und Alliance & Leicester mit 6,7 Prozent im Minus.
In Paris geht es für TOTAL um 1,4 Prozent nach unten. GDF SUEZ verlieren 2,6 Prozent. Crédit Agricole büßen 1,2 Prozent ein. Bei BNP Paribas und Société Générale schlagen Abschläge von 1,5 bzw. 1,9 Prozent zu Buche.
In Zürich zeigen sich Novartis mit -0,4 Prozent recht stabil. Zuvor wurde bekannt, dass die Novartis-Tochter Sandoz von der US-Gesundheitsbehörde FDA die Zulassung für das Medikament Omnitrop Pen erhalten hat. Zudem hat Novartis positive Testdaten für das Medikament Rasilez vorgestellt. Kursgewinne sind bei UBS, Syngenta und Swisscom auszumachen. Clariant verlieren am SMI-Ende mehr als 3 Prozent.
Indexstände (14:02 Uhr):
Dow Jones EURO STOXX 50: 3.370,38 (-1,35 Prozent)
Dow Jones STOXX 50: 2.884,30 (-1,40 Prozent)
EURONEXT 100: 779,30 (-1,60 Prozent)
FTSE 100 (London): 5.497,30 (-2,20 Prozent)
CAC40 (Paris): 4.461,05 (-1,72 Prozent)
MIB 30 (Mailand): 29.055,00 (-0,52 Prozent)
IBEX 35 (Madrid): 11.813,50 (-0,76 Prozent)
SMI (Zürich): 7.256,34 (-0,58 Prozent)
ATX (Wien): 3.558,42 (-0,81 Prozent)
Unternehmensmeldungen:
Der französische Spirituosenhersteller Pernod Ricard S.A. (
ISIN FR0000120693 /
WKN 853373 ) meldete heute, dass die vier Aktionäre des Verkaufs- und Vertriebsnetzes Maxxium Worldwide (Vin & Sprit / Pernod Ricard, Remy Cointreau, The Edrington Group und Beam Global Spirits & Wine) ein Abkommen geschlossen haben, nach dem Maxxium Worldwide den Vertrieb der Vin & Sprit-Marken, insbesondere ABSOLUT VODKA, vorzeitig beendet wird. Den Angaben zufolge erfolgt die Einstellung des Vertriebs der Vin & Sprit-Marken mit Wirkung zum 1. Oktober 2008. Im Zusammenhang mit dem Ausstieg zahlt Pernod Ricard 59 Mio. Euro an Maxxium. Der 25 Prozent-Anteil von Vin & Sprit an Maxxium wird am 30. März 2009 für 60,4 Mio. Euro von Maxxium zurückgekauft.
Die zum schweizerischen Pharmakonzern Novartis AG (
ISIN CH0012005267 /
WKN 904278 ) gehörende Tochter Sandoz hat von der US-Gesundheitsbehörde FDA die Zulassung für das Medikament Omnitrop Pen erhalten. Wie aus einer heute veröffentlichten Pressemitteilung hervorgeht, handelt es sich bei dem Präparat um ein Medikament zur langfristigen Behandlung von hormonell bedingten Wachstumsstörungen bei Kindern und Erwachsenen. Nach Aussage von Novartis ermögliche die Anwendung von Omnitrop Pen im Vergleich zum Originalpräparat Genotropin neben einer größeren Flexibilität auch eine verbesserte Dosierung des Medikaments.
Der österreichische Impfstoffspezialist Intercell AG (
ISIN AT0000612601 /
WKN A0D8HW ) hat heute positive Studiendaten für den in der Entwicklung befindlichen Hepatitis C Impfstoff vorgelegt. Demnach habe sich bei den heute veröffentlichten Ergebnissen der Sechs-Monats-Nachuntersuchung der klinischen Phase II‐Studie mit chronisch infizierten Hepatitis C‐Patienten (Genotyp 1), die vorher keine HCV‐Therapie erhalten hatten, die positiven Ergebnisse der im Februar 2008 veröffentlichten Testreihe bestätigt. (03.09.2008/ac/n/m)