Zürich (aktiencheck.de AG) - Die europäischen Börsen sind heute mehrheitlich mit Abschlägen aus dem Handel gegangen. Der Dow Jones EURO STOXX 50 lag mit 0,60 Prozent bei 2.913,74 Punkten im Minus.
Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 verlor 0,03 Prozent auf 2.614,19 Zähler. Der in Paris berechnete EURONEXT 100 gab ebenfalls 0,26 Prozent ab auf 692,41 Punkte.
Novartis (
ISIN CH0012005267 /
WKN 904278 ) konnten im SMI 0,69 Prozent zulegen. Der schweizerische Pharmariese hat von der Europäischen Gesundheitsbehörde die Zulassung für den Meningitis-Impfstoff Menveo erhalten. Demnach wurde die Zulassung für den Impfstoff gegen Hirnhautentzündung in allen 27 EU-Mitgliedsstaaten für Kinder ab elf Jahren und Erwachsene erteilt. Bei Menveo handelt es sich um den ersten Impfstoff, der gegen vier Hauptgruppen der Meningitis schützt. Im Februar hatte die US-Gesundheitsbehörde FDA bereits die Zulassung für Menveo erteilt. Spitzenreiter waren Swatch mit einem Plus von 2,24 Prozent, gefolgt von Richemont (+1,81 Prozent) und Adecco (+0,94 Prozent). UBS gaben als Schlusslicht 1,85 Prozent ab. Bâloise (
ISIN CH0012410517 /
WKN 853020 ) verloren im SLI fast 4 Prozent. Wie der Versicherungskonzern bekannt ab, hat er seinen Gewinn im abgelaufenen Geschäftsjahr 2009 gesteigert. Dabei ist das Geschäftsvolumen deutlich gewachsen, vor allem getragen durch die anlagegebundenen Lebensversicherungen. Der Gewinn erhöhte sich um 8,9 Prozent auf 421,0 Mio. Schweizer Franken (CHF), wobei er nach Minderheiten um 15,6 Prozent auf 414,1 Mio. CHF zulegte. Auch in den kommenden Jahren rechnet der Konzern mit volatilen Finanzmärkten und einer unsicheren konjunkturellen Entwicklung. In seinen Prognosen ist man deshalb zurückhaltend.
Papiere der Royal Bank of Scotland gaben im britischen Leitindex FTSE 100 3,56 Prozent ab. Daneben büßten Lloyds 3,17 Prozent, Fresnillo 2,05 Prozent und HSBC 1,70 Prozent ein. Titel des Pharmaherstellers GSK gewannen an der Spitze 3,88 Prozent. Im breiten Markt ging es für Arriva (
ISIN GB0002303468 /
WKN 873130 ) um 4,5 Prozent nach oben. Einem Medienbericht zufolge hat die Deutsche Bahn AG den britischen Verkehrsdienstleister im Visier. Demnach plane die Deutsche Bahn ein Übernahmeangebot in Höhe von 2 Mrd. Euro für Arriva. Arriva bestätigte am Mittwoch, wegen einer möglichen Übernahme angesprochen worden zu sein, nannte jedoch nicht den Interessenten.
Im französischen CAC40 stachen Vallourec mit einem Plus von 1,45 Prozent hervor. Dahinter folgten LVMH mit +1,38 Prozent und PPR mit +1,37 Prozent. Alcatel-Lucent sackten am Indexende um knapp 3 Prozent ab. Crédit Agricole verloren 2,04 Prozent und STMicroelectronics 1,21 Prozent.
Der italienische Energieversorger Enel (
ISIN IT0003128367 /
WKN 928624 ) hat die Geschäftszahlen für das abgelaufene Fiskaljahr vorgelegt. Demnach lag der Umsatz im Gesamtjahr mit 64,04 Mrd. Euro um 4,1 Prozent über dem Vorjahreswert. Der Nettogewinn zog von 5,29 Mrd. Euro auf 5,40 Mrd. Euro an. Das Nettoergebnis beinhaltete dabei einen positiven Einmaleffekt in Höhe von 970 Mio. Euro. Für 2010 peilt der Konzern ein EBITDA von 16 Mrd. Euro sowie einen bereinigten Nettogewinn von 4 Mrd. Euro an. Enel kamen im MIB um rund 2 Prozent zurück.
Dow Jones EURO STOXX 50: 2.913,74 (-0,60 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.614,19 (-0,03 Prozent) EURONEXT 100: 692,41 (-0,26 Prozent) FTSE 100 (London): 5.642,62 (-0,04 Prozent) CAC40 (Paris): 3.938,18 (-0,50 Prozent) MIB (Mailand): 22.773,51 (-0,56 Prozent) IBEX 35 (Madrid): 11.431,85 (-0,84 Prozent) SMI (Zürich): 6.897,74 (+0,08 Prozent) ATX (Wien): 2.583,63 (-0,99 Prozent) (18.03.2010/ac/n/m)