Zürich (aktiencheck.de AG) - Die europäischen Börsen haben sich inzwischen etwas von ihren Tagestiefständen erholt. Der Dow Jones EURO STOXX 50 liegt aktuell mit 0,19 Prozent im Minus bei 2.892,97 Punkten.
Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 büßt daneben ebenfalls 0,19 Prozent ein auf 2.576,70 Zähler. Der in Paris berechnete EURONEXT 100 verliert 0,38 Prozent auf 685,24 Stellen. Die europäischen Länderbörsen tendieren mehrheitlich schwächer.
Die Erwerbstätigkeit in der EU hat sich im vierten Quartal 2009 nach vorläufigen Schätzungen von Eurostat verringert. In der EU27 nahm die Zahl der Erwerbstätigen gegenüber dem Vorjahresquartal um 2,1 Prozent ab und fiel um 0,3 Prozent verglichen mit dem Vorquartal. In der Eurozone (EU16) verringerte sich die Erwerbstätigkeit um 2,0 Prozent gegenüber dem Vorjahresniveau und sank um 0,2 Prozent gegenüber dem dritten Quartal 2009.
Die US-Futures deuten auf eine etwas schwächere Eröffnung hin. Aktuell verlieren der Dow Jones Future 0,06 Prozent, der S&P 500 Future 0,13 Prozent und der NASDAQ 100 Future 0,15 Prozent. In den USA dürften heute der Empire State Index, die Kapazitätsauslastung und die Industrieproduktion für Aufsehen sorgen.
Der Immobilienmarkt in Großbritannien hat sich im Februar weiter erholt. Demnach stieg der britische Rightmove-Immobilienpreisindex geringfügig um 0,1 Prozent gegenüber dem Vormonatswert, nach einem Plus von 3,2 Prozent im Januar. Binnen Jahresfrist erhöhte sich der Index um 5,3 Prozent. Die australische Arrow Energy (
ISIN AU000000AOE6 /
WKN 578491 ) will Presseangaben zufolge die Übernahmeofferte eines Bieterkonsortiums zurückweisen. Demnach sei das von Royal Dutch Shell (
ISIN GB00B03MLX29 /
WKN A0D94M ) und dem chinesischen Ölkonzern PetroChina (
ISIN CNE1000003W8 /
WKN A0M4YQ ) vorgelegte Übernahmeangebot für Arrow Energy in Höhe von 3,3 Mrd. Australischen Dollar (AUD) beim Konzernmanagement nicht auf Gegenliebe gestoßen. Royal Dutch Shell gewinnen im FTSE 100 in London ein halbes Prozent. An der Spitze gewinnt die Aktie der Großbank RBS knapp 3 Prozent. Prudential geben als Schlusslicht 2,2 Prozent ab.
Der Technologiekonzern Elcoteq Networks (
ISIN FI0009006738 /
WKN 910489 ) hat einen Auftrag vom niederländischen Elektronikkonzern Philips Electronics (
ISIN NL0000009538 /
WKN 940602 ) erhalten. Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, werde Elcoteq im Rahmen der Vereinbarung für die Konzernsparte Philips Lightning weltweit Services in verschiedenen Segmenten erbringen. Unter anderem werde man die Philips-Sparte in den Bereichen Beschaffung, Supply Chain Management sowie der Produktfertigung unterstützen. Elcoteq schießen an der Nordic Stock Exchange um rund 23 Prozent in die Höhe.
Technip verlieren als Schlusslicht im CAC40 knapp 2 Prozent. Daneben trennen sich die Anleger verstärkt von Société Générale (-1,9 Prozent), ArcelorMittal (-1,5 Prozent) und AXA (-1,3 Prozent). Stärkster Wert ist Sanofi-Aventis mit einem Aufschlag von 1,3 Prozent. Im Schweizer SMI legen Syngenta ein knappes Prozent zu. Dahinter folgen Richemont und Roche. Zurich Financial geben auf der Gegenseite 0,6 Prozent ab.
Dow Jones EURO STOXX 50: 2.892,97 (-0,19 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.576,70 (-0,19 Prozent) EURONEXT 100: 685,24 (-0,38 Prozent) FTSE 100 (London): 5.620,18 (-0,10 Prozent) CAC40 (Paris): 3.922,37 (-0,13 Prozent) MIB (Mailand): 22.542,29 (-0,10 Prozent) IBEX 35 (Madrid): 11.041,40 (-0,32 Prozent) SMI (Zürich): 6.842,35 (+0,08 Prozent) ATX (Wien): 2.541,24 (+0,11 Prozent) (15.03.2010/ac/n/m)