Zürich (aktiencheck.de AG) - Die Stimmung an den europäischen Börsen ist ungebrochen positiv. Der Dow Jones EURO STOXX 50 legt aktuell 0,76 Prozent zu auf 2.928,07 Punkte.
Für den auch britische und schweizerische Titel umfassenden Dow Jones STOXX 50 geht es um 0,82 Prozent nach oben auf 2.611,66 Zähler. Der in Paris berechnete EURONEXT 100 klettert um 0,63 Prozent auf 693,92 Stellen. Die europäischen Länderbörsen melden ebenfalls Gewinne.
Die Wall Street dürfte etwas fester eröffnen. Aktuell legen der Dow Jones Future 0,08 Prozent, der S&P 500 Future 0,20 Prozent und der NASDAQ 100 Future 0,07 Prozent zu. Im weiteren Handelsverlauf dürfte insbesondere der US-Erzeugerpreisindex für Furore sorgen.
UniCredit (
ISIN IT0000064854 /
WKN 850832 ) schießen im MIB in Mailand um über 5 Prozent in die Höhe. Die italienische Großbank hatte im Schlussquartal erneut mit hohen Belastungen durch faule Kredite zu kämpfen und verzeichnete einen Gewinnrückgang. Der operative Gewinn lag im Berichtszeitraum mit 2,64 Mrd. Euro über dem Vorjahreswert von 1,92 Mrd. Euro. Bei den Nettozinseinnahmen verzeichnete man einen Rückgang auf 4,11 Mrd. Euro, nach 5,26 Mrd. Euro im Vorjahresquartal, während die Gebühreneinnahmen leicht verbessert werden konnten. Unter dem Strich wurde nach Anteilen Dritter ein Nettogewinn von 371 Mio. Euro verbucht, nachdem man im Vorjahreszeitraum auf vergleichbarer Basis einen Gewinn von 505 Mio. Euro ausgewiesen hatte.
Der größte europäische Bekleidungshändler Inditex (
ISIN ES0148396015 /
WKN 756434 ) konnte seinen Gewinn im Geschäftsjahr 2009 um 5 Prozent auf 1,31 Mrd. Euro steigern, was u.a. mit starken internationalen Umsätzen bei Zara zusammenhängt.
Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn in dieser Größenordnung ausgegangen. Die Erlöse kletterten im Berichtszeitraum um 7 Prozent auf 11,08 Mrd. Euro. Der im IBEX 35 gelistete Wert legt mehr als 4 Prozent zu.
Die Arbeitsmarktsituation in Großbritannien hat sich im Februar verbessert. Dies gab National Statistics in London bekannt. Binnen Monatsfrist schrumpfte die Zahl der Arbeitslosen um 32.300. Hierbei handelt es sich um den stärksten Rückgang seit November 1997. Im Vormonat war hingegen ein Anstieg um revidiert 5.300 (vorläufig: 23.500) ausgewiesen worden. Den weiteren Angaben zufolge sank die ILO-Arbeitslosenquote für den Dreimonatszeitraum November bis Januar auf 7,8 Prozent, nachdem sie in den drei Monaten zum Dezember bei 7,9 Prozent gelegen hatte. Spitzenreiter im FTSE 100 ist Kingfisher mit einem Plus von knapp 3 Prozent. Daneben legen unter anderem Fresnillo 2,7 Prozent und Rio Tinto 2,3 Prozent zu.
Stärkster Wert im französischen CAC40 ist Lafarge mit einem Zuwachs 2,5 Prozent. Knapp dahinter folgen Accor und Saint-Gobain. Im Schweizer SMI rücken Holcim um 2,5 Prozent vor. Daneben gewinnen Credit Suisse 1,9 Prozent, ABB 1,5 Prozent und UBS ebenfalls 1,5 Prozent
Dow Jones EURO STOXX 50: 2.928,07 (+0,76 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.611,66 (+0,82 Prozent) EURONEXT 100: 693,92 (+0,63 Prozent) FTSE 100 (London): 5.643,53 (+0,41 Prozent) CAC40 (Paris): 3.958,45 (+0,50 Prozent) MIB (Mailand): 22.882,16 (+1,16 Prozent) IBEX 35 (Madrid): 11.146,40 (+0,79 Prozent) SMI (Zürich): 6.900,22 (+0,38 Prozent) ATX (Wien): 2.609,85 (+1,12 Prozent) (17.03.2010/ac/n/m)