Paris (aktiencheck.de AG) - Die europäischen Börsen lassen zum Mittag hin keine klare Tendenz erkennen. Der Dow Jones EURO STOXX 50 verliert aktuell 0,24 Prozent auf 2.924,37 Punkte.
Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 legt dagegen 0,05 Prozent zu auf 2.616,22 Zähler. Der in Paris berechnete EURONEXT 100 gewinnt 0,08 Prozent auf 694,72 Stellen. An den europäischen Länderbörsen haben die Bären die Oberhand.
Die US-Futures sind keine große Hilfe. Aktuell verlieren der Dow Jones Future 0,03 Prozent und der S&P 500 Future 0,06 Prozent. Der NASDAQ 100 Future legt indes 0,03 Prozent zu. Im weiteren Handelsverlauf werden in den USA die Verbraucherpreise, die Leistungsbilanz, die Frühindikatoren und der Philly Fed Index erwartet.
Novartis (
ISIN CH0012005267 /
WKN 904278 ) können im SMI leicht zulegen. Der schweizerische Pharmariese hat von der Europäischen Gesundheitsbehörde die Zulassung für den Meningitis-Impfstoff Menveo erhalten. Demnach wurde die Zulassung für den Impfstoff gegen Hirnhautentzündung in allen 27 EU-Mitgliedsstaaten für Kinder ab elf Jahren und Erwachsene erteilt. Bei Menveo handelt es sich um den ersten Impfstoff, der gegen vier Hauptgruppen der Meningitis schützt. Im Februar hatte die US-Gesundheitsbehörde FDA bereits die Zulassung für Menveo erteilt. Spitzenreiter ist Richemont mit einem Plus von 2,2 Prozent, gefolgt von Swatch und Adecco. UBS geben als Schlusslicht 1,3 Prozent ab. Bâloise (
ISIN CH0012410517 /
WKN 853020 ) verlieren im SLI mehr als 4 Prozent. Wie der Versicherungskonzern bekannt ab, hat er seinen Gewinn im abgelaufenen Geschäftsjahr 2009 gesteigert. Dabei ist das Geschäftsvolumen deutlich gewachsen, vor allem getragen durch die anlagegebundenen Lebensversicherungen. Der Gewinn erhöhte sich um 8,9 Prozent auf 421,0 Mio. Schweizer Franken (CHF), wobei er nach Minderheiten um 15,6 Prozent auf 414,1 Mio. CHF zulegte. Auch in den kommenden Jahren rechnet der Konzern mit volatilen Finanzmärkten und einer unsicheren konjunkturellen Entwicklung. In seinen Prognosen ist man deshalb zurückhaltend.
Papiere der Royal Bank of Scotland geben im britischen Leitindex FTSE 100 mehr als 2 Prozent ab. Daneben büßen Lloyds 2 Prozent, Fresnillo 1,4 Prozent und HSBC 1 Prozent ein. Titel des Pharmaherstellers GSK gewinnen an der Spitze 2,6 Prozent. Im breiten Markt geht es für Arriva (
ISIN GB0002303468 /
WKN 873130 ) um über 3 Prozent nach oben. Einem Medienbericht zufolge hat die Deutsche Bahn AG den britischen Verkehrsdienstleister im Visier. Demnach plane die Deutsche Bahn ein Übernahmeangebot in Höhe von 2 Mrd. Euro für Arriva. Arriva bestätigte am Mittwoch, wegen einer möglichen Übernahme angesprochen worden zu sein, nannte jedoch nicht den Interessenten.
Im französischen CAC40 stechen Vallourec mit einem Plus von über 3 Prozent aus der Masse hervor. Abgeschlagen folgen LVMH mit +1,5 Prozent und PPR mit +1,1 Prozent. Alcatel-Lucent sacken am Indexende um knapp 2 Prozent ab. Crédit Agricole verlieren 1,1 Prozent und STMicroelectronics 0,8 Prozent.
Der italienische Energieversorger Enel (
ISIN IT0003128367 /
WKN 928624 ) hat die Geschäftszahlen für das abgelaufene Fiskaljahr vorgelegt. Demnach lag der Umsatz im Gesamtjahr mit 64,04 Mrd. Euro um 4,1 Prozent über dem Vorjahreswert. Der Nettogewinn zog von 5,29 Mrd. Euro auf 5,40 Mrd. Euro an. Das Nettoergebnis beinhaltete dabei einen positiven Einmaleffekt in Höhe von 970 Mio. Euro. Für 2010 peilt der Konzern ein EBITDA von 16 Mrd. Euro sowie einen bereinigten Nettogewinn von 4 Mrd. Euro an. Enel kommen im MIB um 1,3 Prozent zurück.
Dow Jones EURO STOXX 50: 2.924,37 (-0,24 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.616,22 (+0,05 Prozent) EURONEXT 100: 694,72 (+0,08 Prozent) FTSE 100 (London): 5.651,97 (+0,13 Prozent) CAC40 (Paris): 3.954,74 (-0,08 Prozent) MIB (Mailand): 22.911,84 (+0,04 Prozent) IBEX 35 (Madrid): 11.118,30 (-0,43 Prozent) SMI (Zürich): 6.891,75 (-0,00 Prozent) ATX (Wien): 2.601,56 (-0,30 Prozent) (18.03.2010/ac/n/m)