Zürich (aktiencheck.de AG) - Die europäischen Börsen präsentieren sich zum Wochenauftakt recht freundlich. Der Dow Jones EURO STOXX 50 kann aktuell um 1,19 Prozent vorrücken auf 2.663,05 Punkte.
Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 legt daneben 0,89 Prozent zu auf 2.394,46 Zähler. Für den in Paris berechneten EURONEXT 100 geht es um 1,06 Prozent nach oben auf 635,38 Stellen. Die europäischen Länderbörsen melden ebenfalls Gewinne.
Nach einer regelrechten Berg- und Talfahrt konnte die Wall Street am Freitag im Plus schließen. Der Dow Jones gewann letztendlich 0,1 Prozent. Außerdem verbesserten sich der S&P 500 um 0,3 Prozent und der NASDAQ Composite um 0,7 Prozent. In Tokio hatten heute dagegen klar die Bären das Zepter in der Hand. So verlor der Nikkei-Index am Ende 1,1 Prozent. Aus China wurden ebenfalls Verluste gemeldet. Ergebnisse werden heute mitunter von CVS Caremark, Electronic Arts, Hasbro und Loews erwartet. Konjunkturseitig stehen keine marktrelevanten Daten auf dem Terminplan.
Der britische Goldminenbetreiber Randgold (
ISIN GB00B01C3S32 /
WKN A0B5ZS ) verbuchte im vierten Quartal dank kräftig gestiegener Edelmetallpreise einen deutlichen Gewinnanstieg. Der Nettogewinn lag im Berichtszeitraum bei 32,1 Mio. Dollar, nachdem man im Vorjahreszeitraum auf vergleichbarer Basis einen Gewinn von 9,1 Mio. Dollar ausgewiesen hatte. Neben höheren Goldabsatzpreisen profitierte man unter anderem auch von der um 15 Prozent gestiegenen Goldproduktion. Randgold preschen an der Spitze des FTSE 100 in London um über 6 Prozent vor. Xstrata (
ISIN GB0031411001 /
WKN 552834 ) gewinnen daneben 5 Prozent. Wie der Minen- und Rohstoffkonzern bekannt gab, ist sein Gewinn im abgelaufenen Geschäftsjahr deutlich eingebrochen, was mit Sonderbelastungen und rückläufigen Rohstoffpreisen zusammenhängt. Der Nettogewinn nach Abzug von Minderheitsanteilen belief sich auf 661 Mio. Dollar, nach knapp 3,6 Mrd. Dollar im Vorjahr. Um Einmaleffekte bereinigt betrug der Nettogewinn nach Abzug von Minderheitsanteilen 2,77 Mrd. Dollar (Vorjahr: 4,7 Mrd. Dollar). Der Umsatz ging von 27,95 Mrd. Dollar auf 22,73 Mrd. Dollar zurück. Insgesamt zeigte man sich hinsichtlich der weiteren Entwicklung jedoch optimistisch. Daneben rücken unter anderem Fresnillo um 5,1 Prozent, Kazakhmys um 3,8 Prozent und Eurasian um 3,7 Prozent vor.
An der Spitze des französischen CAC40 rangieren Saint Gobain mit einem Plus von 3,5 Prozent. Dahinter folgen ArcelorMittal mit +3,2 Prozent und Lafarge mit +2,8 Prozent. Außerdem gewinnen Crédit Agricole 2,2 Prozent, Renault 2,2 Prozent und Alstom 2,1 Prozent. Die Fluggesellschaft Air France-KLM (
ISIN FR0000031122 /
WKN 855111 ) hat im Januar erneut einen Passagierrückgang verbucht. Demnach wurden insgesamt 5,085 Millionen Passagiere befördert, was gegenüber dem Vorjahreswert (5,253 Millionen) einem Minus von 3,2 Prozent entspricht. Der Sitzladefaktor verbesserte sich hingegen im Vorjahresvergleich um 1,4 Prozentpunkte auf 78,0 Prozent. Air France-KLM legen in Paris leicht zu.
Stärkster Wert im Schweizer SMI sind Holcim mit einem Aufschlag von 1,7 Prozent. UBS legen daneben 1,6 Prozent und Syngenta 1,5 Prozent zu. Swiss Re geben als Schlusslicht 1,8 Prozent ab.
Dow Jones EURO STOXX 50: 2.663,05 (+1,19 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.394,46 (+0,89 Prozent) EURONEXT 100: 635,38 (+1,06 Prozent) FTSE 100 (London): 5.110,46 (+0,98 Prozent) CAC40 (Paris): 3.610,93 (+1,32 Prozent) MIB (Mailand): 20.911,53 (+0,46 Prozent) IBEX 35 (Madrid): 10.224,10 (+1,20 Prozent) SMI (Zürich): 6.300,12 (+0,57 Prozent) ATX (Wien): 2.432,37 (+1,66 Prozent) (08.02.2010/ac/n/m)