Paris (aktiencheck.de AG) - Nach der Zustimmung des griechischen Parlamentes zu dem Sparplan notieren die wichtigsten europäischen Aktienindizes im frühen Montaghandel in der Gewinnzone.
Der Dow Jones
EURO STOXX 50 (
ISIN EU0009658145 /
WKN 965814 ) gewinnt derzeit 0,59 Prozent auf 2.495,33 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 (
ISIN EU0009658160 /
WKN 965816 ) verbessert sich um 0,60 Prozent auf 2.482,94 Zähler. Die europäischen Länderbörsen zeigen eine positive Tendenz.
Vodafone Group (
ISIN GB00B16GWD56 /
WKN A0J3PN ) nahm heute Stellung zu aktuellen Presseberichten und bestätigte, dass man derzeit ein mögliches Übernahmeangebot für den Telekommunikationskonzern Cable&Wireless Worldwide (
ISIN GB00B5WB0X89 /
WKN A1CSPC ) prüft. Allerdings befindet sich die Prüfung den Angaben zufolge noch in einer sehr frühen Phase und es gebe keine Garantie, dass es tatsächlich zu einer Offerte kommen werde. Sollte es ein Übernahmeangebot geben, würde es in bar erfolgen, wobei man sich Änderungen über die Form vorbehalte. Während sich Vodafone um 1 Prozent verteuern, rauschen Cable&Wireless um 28,7 Prozent nach oben.
Sanochemia Pharmazeutika (
ISIN AT0000776307 /
WKN 919963 ) verlautbarte, dass man sich neben dem weltweiten Vertrieb ihrer Diagnostika und der Entwicklungstätigkeit für ihre eigene Produktpipeline (Kontrastmittel, Krebsdiagnostika) zunehmend erfolgreich in der Auftragsentwicklung und -produktion für Dritte engagiert. So konnte das Specialty-Pharmaunternehmen bereits in diesem Jahr drei neue pharmazeutische Entwicklungsprojekte aus dem Bereich Injectabilia, sterile Salben und Cremen, akquirieren. Das Papier rückt daraufhin um 4,1 Prozent vor.
Im französischen Leitindex CAC 40 legen EDF an der Indexspitze um 3,3 Prozent zu, während sich die Anleger gleichzeitig bevorzugt von den Titeln von Alcatel-Lucent trennen, die um 1 Prozent nachgeben. Die Haarrisse an den Flügeln des Airbus-Großraumflugzeugs A380 werden den Mutterkonzern EADS (
ISIN NL0000235190 /
WKN 938914 ) einem Pressebericht zufolge deutlich stärker belasten als bislang vermutet - mit mindestens 1 Mio. Euro pro Maschine. Den Angaben zufolge dürften die Inspektionen bei dem Luft- und Raumfahrtkonzern Zusatzkosten in Höhe von bis zu 100 Mio. Euro verursachen. Allein für die 69 bereits ausgelieferten Flugzeuge summiert sich der Aufwand demnach auf rund 70 Mio. Euro, u.a. für Kontrollen und Reparaturarbeiten an den schadhaften Teilen oder für die Bereitstellung von Ersatzjets für betroffene Airlines. Hinzu kommen Ausgaben für mindestens ein Dutzend weitere Maschinen, die in den nächsten Monaten ausgeliefert werden. Laut Airbus sind die Risse auf sowohl Material- als auch Fertigungsfehler zurückzuführen. Vom Sommer an sollen modifizierte Bauteile zur Verfügung stehen, die nicht anreißen können. Die Aktie fliegt um 0,8 Prozent vor.
Dow Jones EURO STOXX 50: 2.495,33 (+0,59 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.482,94 (+0,60 Prozent) FTSE 100 (London): 5.904,31 (+0,89 Prozent) CAC40 (Paris): 3.391,29 (+0,54 Prozent) MIB (Mailand): 16.495,96 (+0,82 Prozent) IBEX 35 (Madrid): 8.840,30 (+0,49 Prozent) SMI (Zürich): 6.155,30 (+0,40 Prozent) ATX (Wien): 2.218,58 (+2,00 Prozent) (13.02.2012/ac/n/m)