Zürich (aktiencheck.de AG) - Die europäischen Börsen können am letzten Handelstag der Woche auf leichte Gewinne blicken. Der Dow Jones EURO STOXX 50 legt aktuell 0,24 Prozent zu und notiert bei 2.920,61 Punkten.
Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 rückt daneben um 0,16 Prozent vor auf 2.618,49 Zähler. Der in Paris berechnete EURONEXT 100 klettert um 0,27 Prozent auf 694,27 Stellen. Die europäischen Länderbörsen tendieren mehrheitlich fester.
Die Vorgaben aus Übersee sind recht positiv. Die Wall Street konnte gestern nach Handelsschluss in Europa noch zulegen. Der Standardwerteindex Dow Jones gewann letztendlich 0,4 Prozent. Der Nikkei-Index gewann heute in Tokio 0,8 Prozent. Das weitere Handelsgeschehen dürfte insbesondere vom großen Verfall an der Terminbörse Eurex bestimmt werden.
Die britische Bankgesellschaft Lloyds Banking (
ISIN GB0008706128 /
WKN 871784 ) scheint das Gröbste überstanden zu haben und geht für 2010 von einer Rückkehr in die Gewinnzone aus. Wie aus Unterlagen zu einer
Analystenkonferenz hervorgeht, habe man in den ersten zehn Wochen des laufenden Kalenderjahres in allen Geschäftsbereichen besser als zunächst erwartet abgeschnitten. Unter anderem habe sich die Nettozinsmarge weiter verbessert, während die Gesamteinnahmen bei deutlich verbesserter Kostenbasis weiter kontinuierlich nach oben gezeigt hätten. Auch bei den Wertberichtigungen zeichne sich sowohl im Privat- als auch im Geschäftskundenbereich eine deutliche Verbesserung gegenüber der Vorjahresperiode ab. Insgesamt erwartet Lloyds dabei für das Gesamtjahr trotz der anhaltend schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen eine Rückkehr in die Gewinnzone. Die im FTSE 100 gelistete Aktie schießt um fast 8 Prozent in die Höhe. Daneben gewinnen RBS gut 5 Prozent und Barclays knapp 2 Prozent.
Wie der norwegische Öl- und Aluminiumkonzern Norsk Hydro (
ISIN NO0005052605 /
WKN 851908 ) bekannt gab, hat er im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Gewinn nach einem Vorjahresverlust erzielt. Der Nettogewinn nach Abzug von Minderheitsanteilen belief sich auf 299 Mio. Norwegische Kronen (NOK), nach einem Verlust von 3,93 Mrd. NOK im Vorjahr. Dabei beinhaltet das Vorjahresergebnis eine Abschreibung in Höhe von 1,55 Mrd. NOK. Der Umsatz fiel von 88,46 Mrd. NOK auf 67,41 Mrd. NOK. Wie der Konzern mitteilte, hat er die Talsohle wahrscheinlich durchschritten. Jedoch wird auch für 2010 mit schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gerechnet. Norsk Hydro gewinnen an der Nordic Stock Exchange 0,4 Prozent.
Um über 3 Prozent nach oben geht es in Wien für Wolford (
ISIN AT0000834007 /
WKN 893975 ). Wie der Bekleidungshersteller erklärte, konnte er sein Ergebnis in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres deutlich steigern. Den Angaben zufolge reduzierte sich der Umsatz um 4,9 Prozent auf 112,6 Mio. Euro, wobei im dritten Quartal ein Umsatzanstieg um 5,7 Prozent verzeichnet wurde. Das Periodenergebnis belief sich auf 3,8 Mio. Euro (Vorjahr: 1,2 Mio. Euro). Der Vorstand geht weiterhin von einem herausfordernden Marktumfeld aus und erwartet aus heutiger Sicht für das Gesamtjahr 2009/10 ein positives Ergebnis.
An der Spitze des französischen CAC40 rangieren Crédit Agricole mit einem Plus von 2,1 Prozent. Daneben legen EDF 2,1 Prozent, Société Générale 1,6 Prozent, Technip 1,4 Prozent und Peugeot 1,3 Prozent zu. Swatch gewinnen als stärkster Wert im SMI 2,6 Prozent. Dahinter folgen UBS mit +1,6 Prozent und Syngenta mit +1 Prozent.
Dow Jones EURO STOXX 50: 2.920,61 (+0,24Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.618,49 (+0,16 Prozent) EURONEXT 100: 694,27 (+0,27 Prozent) FTSE 100 (London): 5.659,31 (+0,30 Prozent) CAC40 (Paris): 3.951,49 (+0,34 Prozent) MIB (Mailand): 22.910,50 (+0,55 Prozent) IBEX 35 (Madrid): 11.066,00 (-0,07 Prozent) SMI (Zürich): 6.922,05 (+0,35 Prozent) ATX (Wien): 2.579,32 (-0,17 Prozent) (19.03.2010/ac/n/m)