Börsen in Europa am Morgen: Uneinheitlich, BT Group nac.


03.02.12 10:43
Meldung
 
Paris (aktiencheck.de AG) - Die wichtigsten europäischen Aktienindizes tendieren im frühen Freitaghandel uneinheitlich.
Im Vorfeld des am Nachmittag mit Spannung erwarteten US-Arbeitsmarktberichts halten die Anleger im frühen Handel ihr Pulver trocken. Der Dow Jones EURO STOXX 50 (ISIN EU0009658145 / WKN 965814 ) verliert derzeit 0,04 Prozent auf 2.477,07 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 (ISIN EU0009658160 / WKN 965816 ) verbessert sich um 0,09 Prozent auf 2.463,98 Zähler. Die europäischen Länderbörsen zeigen keine einheitliche Tendenz.

Für die Anteilsscheine der BT Group (ISIN GB0030913577 / WKN 794796 ) geht es im frühen Handel um 2,3 Prozent nach oben. Die größte Telefongesellschaft in Großbritannien hat ihren Gewinn im dritten Quartal trotz rückläufiger Umsätze deutlich verbessert. Dabei profitierte man von einer Kostenkontrolle und mehr Breitband-Kunden. Zudem wurde der Ausblick angehoben. Der Nettogewinn belief sich auf 491 Mio. Britische Pfund (GBP), gegenüber 347 Mio. GBP im Vorjahr. Der Konzernumsatz fiel um 5 Prozent auf 4,77 Mrd. GBP. Das bereinigte EBITDA nahm im Berichtszeitraum um 3 Prozent auf 1,52 Mrd. GBP zu. Analysten waren im Vorfeld von einem bereinigten EBITDA in Höhe von 1,49 Mrd. GBP ausgegangen. Der Konzern geht nun davon aus, sein Ziel, im Jahr 2013 ein bereinigtes EBITDA von mehr als 6 Mrd. GBP zu erzielen, bereits ein Jahr früher zu erreichen. Zudem wird für 2012 ein bereinigter Free Cash-Flow von rund 2,4 Mrd. GBP angestrebt.

Volvo (ISIN SE0000115446 / WKN 855689 ) fahren um 1,6 Prozent vor. Der Lkw-Hersteller konnte im vierten Quartal mit einem Umsatz- und Ergebnisanstieg aufwarten. So lag der Umsatz im Berichtszeitraum mit 86,51 Mrd. Schwedischen Kronen (SEK) über dem Vorjahreswert von 73,40 Mrd. SEK. Unter dem Strich verbuchte Volvo trotz einer höheren Steuerbelastung einen Gewinnanstieg auf 4,80 Mrd. SEK, nach 3,42 Mrd. SEK im Vorjahreszeitraum. Insgesamt hat der Konzern nach eigenen Angaben von einer deutlich verbesserten Profitabilität und einem höheren Lkw-Absatz profitieren können. So wurden im Schlussquartal des Fiskaljahres 2011 68.600 Modelle abgesetzt, was einem Anstieg von 21 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert entspricht. Für das laufende Fiskaljahr erwartet Volvo angesichts der nach wie vor schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen und den Auswirkungen der Schuldenkrise in Europa indes eine im Vergleich zum Vorjahr schwächere Geschäftsentwicklung.

UNIQA Versicherungen (ISIN AT0000821103 / WKN 928900 ) musste im abgelaufenen Fiskaljahr nach vorläufigen Berechnungen angesichts hoher Einmaleffekte einen deutlichen Verlust ausweisen. Die laufenden Prämien lagen mit rund 5,37 Mrd. Euro um 4,4 Prozent über dem Vorjahreswert. In den Wachstumsmärkten in Osteuropa wurde hier sogar ein Plus von 5,5 Prozent erzielt. Im Konzernergebnis 2011 sind allerdings Einmalbelastungen in Höhe von rund 190 Mio. Euro aus dem Konzernumbau enthalten. Zusätzlich wurden Nettobelastungen in Höhe von 346 Mio. Euro durch Wertberichtigungen auf griechische Staatspapiere ausgewiesen. Das Ergebnis der Gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sinkt dadurch im Fiskaljahr 2011 auf rund -330 Mio. Euro. Das Papier notiert derzeit auf Vortagesniveau.

LVMH (ISIN FR0000121014 / WKN 853292 ) geben um 1 Prozent nach, nachdem der Luxusgüterkonzern bereits gestern meldete, dass man den Umsatz und Gewinn im Geschäftsjahr 2011 gegenüber dem Vorjahr deutlich steigern konnte. Dies erklärte das Unternehmen am Donnerstag in einer Pressemitteilung. So konnte LVMH in Gesamtjahr einen Umsatz in Höhe von 23,66 Mrd. Euro verbuchen. Gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreswert von 20,32 Mrd. Euro stellt dies eine Verbesserung um 16 Prozent dar. Der Gewinn aus dem fortgeführten Geschäft wurde um 22 Prozent auf 5,26 Mrd. Euro gesteigert. Der Nettogewinn legte um 1 Prozent auf 3,07 Mrd. Euro zu. Noch schlechter läuft es im CAC 40 nur für L'Oreal. De Titel büßt 1,2 Prozent an Wert ein. Die Gewinnerliste im CAC 40 wird unterdessen von Société Générale angeführt, die um 3,7 Prozent vorrücken.

Metso (ISIN FI0009007835 / WKN 923876 ) hat einen weiteren Auftrag an Land gezogen. So wurde der Maschinenbaukonzern vom brasilianischen Consorcio Construtor Belo Monte mit der Lieferung von Equipment für den Bau eines Wasserkraftwerks im brasilianischen Bundesstaat Pará beauftragt. Der Auftrag beinhaltet dabei unter anderem auch Ersatzteile sowie Wartungs- und Servicedienstleistungen. Das Auftragsvolumen wurde auf insgesamt rund 30 Mio. Euro beziffert. Der Titel verschlechtert sich um 0,2 Prozent.

Dow Jones EURO STOXX 50: 2.477,07 (-0,04 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.463,98 (+0,09 Prozent) FTSE 100 (London): 5.802,61 (+0,11 Prozent) CAC40 (Paris): 3.371,56 (-0,15 Prozent) MIB (Mailand): 16.261,92 (-0,09 Prozent) IBEX 35 (Madrid): 8.776,70 (+0,05 Prozent) SMI (Zürich): 6.070,19 (+0,10 Prozent) ATX (Wien): 2.174,04 (+0,15 Prozent) (03.02.2012/ac/n/m)


 

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