Zürich (aktiencheck.de AG) - Die europäischen Börsen haben am Donnerstag mit Verlusten zu kämpfen. Der Dow Jones EURO STOXX 50 büßt aktuell 0,49 Prozent ein auf 2.916,83 Punkte.
Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 gibt daneben 0,20 Prozent ab auf 2.609,86 Zähler. Der in Paris berechnete EURONEXT 100 kommt um 0,31 Prozent zurück auf 692,02 Stellen. Die europäischen Länderbörsen melden ebenfalls Abschläge.
Die US-Börsen haben am Vorabend mäßige Gewinne für sich verbuchen können. Der Dow Jones ging am Ende ein halbes Prozent fester in den Feierabend. Die Tageshöchststände hatten damit keinen Bestand. Nachbörslich hat der Sportartikelhersteller Nike (
ISIN US6541061031 /
WKN 866993 ) die Zahlen zum dritten Fiskalquartal vorgelegt. Der Umsatz konnte um 7 Prozent auf 4,7 Mrd. Dollar gesteigert werden. Der Nettogewinn wurde auf 496 Mio. Dollar mehr als verdoppelt. Die Prognosen wurden damit übertroffen. Der Nikkei-Index fiel heute in Tokio dennoch um rund 1 Prozent zurück. Im weiteren Handelsverlauf stehen in den USA die Verbraucherpreise, die Leistungsbilanz, die Frühindikatoren und der Philly Fed Index auf dem Programm.
Die schweizerische Pharmariese Novartis (
ISIN CH0012005267 /
WKN 904278 ) hat von der Europäischen Gesundheitsbehörde die Zulassung für den Meningitis-Impfstoff Menveo erhalten. Den Angaben zufolge wurde die Zulassung für den Impfstoff gegen Hirnhautentzündung in allen 27 EU-Mitgliedsstaaten für Kinder ab elf Jahren und Erwachsene erteilt. Bei Menveo handelt es sich um den ersten Impfstoff, der gegen vier Hauptgruppen der Meningitis schützt. Im Februar hatte die US-Gesundheitsbehörde FDA bereits die Zulassung für Menveo erteilt. Novartis geben im SMI leicht ab. Am Indexende büßen UBS 1,7 Prozent ein. Credit Suisse verlieren 1 Prozent. An der Spitze legen Swatch 1,1 Prozent und Richemont 0,9 Prozent zu.
Schwächster Wert im britischen Leitindex FTSE 100 ist die Royal Bank of Scotland mit einem Abschlag von 2 Prozent. Daneben geben unter anderem Tullow Oil 1,7 Prozent, Fresnillo 1,3 Prozent, Eurasian 1,3 Prozent und Lloyds 1,2 Prozent ab. Anteile des Pharmaherstellers GSK gewinnen an der Spitze 2,5 Prozent. Daneben legen British Airways 1,7 Prozent, Legal & General 1,2 Prozent und AstraZeneca 1 Prozent zu.
Im französischen CAC40 stechen Vallourec mit einem Plus von gut 3 Prozent ins Auge. Weit abgeschlagen folgen LVMH mit +0,9 Prozent und PPR mit +0,8 Prozent. Alcatel-Lucent kommen am Indexende um 3 Prozent zurück. Total geben 1,4 Prozent und Crédit Agricole 1,1 Prozent ab.
Der italienische Energieversorger Enel (
ISIN IT0003128367 /
WKN 928624 ) hat die Geschäftszahlen für das abgelaufene Fiskaljahr vorgelegt. Demnach lag der Umsatz im Gesamtjahr mit 64,04 Mrd. Euro um 4,1 Prozent über dem Vorjahreswert. Der Nettogewinn zog von 5,29 Mrd. Euro auf 5,40 Mrd. Euro an. Das Nettoergebnis beinhaltete dabei einen positiven Einmaleffekt in Höhe von 970 Mio. Euro. Für 2010 peilt der Konzern ein EBITDA von 16 Mrd. Euro sowie einen bereinigten Nettogewinn von 4 Mrd. Euro an. Die Aktie von Enel notiert aktuell in Mailand mit einem Minus von 1,1 Prozent.
Dow Jones EURO STOXX 50: 2.916,83 (-0,49 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.609,86 (-0,20 Prozent) EURONEXT 100: 692,02 (-0,31 Prozent) FTSE 100 (London): 5.634,38 (-0,18 Prozent) CAC40 (Paris): 3.944,48 (-0,34 Prozent) MIB (Mailand): 22.854,33 (-0,21 Prozent) IBEX 35 (Madrid): 11.073,70 (-0,83 Prozent) SMI (Zürich): 6.881,32 (-0,16 Prozent) ATX (Wien): 2.595,22 (-0,55 Prozent) (18.03.2010/ac/n/m)