Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Der
DAX liegt weiter deutlich im Plus. Aktuell schießt das Aktienbarometer um 8,62 Prozent in die Höhe auf 4.708,45 Indexpunkte.
Neben der Volkswagen-Aktie gibt es inzwischen eine Reihe weiterer Gewinner. Der MDAX legt daneben 2,27 Prozent zu auf 4.919,60 Zähler. Im weiteren Handelsverlauf steht in den USA das Verbrauchervertrauen auf dem Programm. Hierzulande wurde der GfK Konsumklimaindex veröffentlicht. Laut Angaben der GfK hat man für November beim Konsumklima eine Stabilisierung auf niedrigem Niveau ermittelt.
Die Volkswagen-Aktie ist zu einem Spielball der Spekulanten geworden. Aktuell zieht der Wert um gut 44 Prozent an auf rund 750 Euro. Das Hoch lag am Morgen bei 1.005 Euro. Zweitweise war die VW-Aktie auch der einzige Gewinner im DAX. Inzwischen hat sich der Nebel allerdings gelichtet. Anteilsscheine von BASF gewinnen gut 8 Prozent. Der Chemiekonzern gab heute die Übernahme des weltweiten Geschäfts mit Polyurethan(PU)-Systemen für den Scheibenumguss von Recticel bekannt. Deutliche Kursgewinne verzeichnen unter anderem auch die HRE, Bayer und die Deutsche Telekom.
Der Software-Konzern SAP konnte im dritten Quartal ein kräftiges Umsatzwachstum erzielen. Für das Gesamtjahr wurde allerdings die Prognose kassiert. So erwartet man nur noch eine Non-GAAP-operative-Marge von ungefähr 28 Prozent. Der Wert kann sich aber deutlich vom Tagestief erholen und tendiert zur Stunde knapp behauptet.
Continental verlieren indes fast 5 Prozent. Einem Pressebericht zufolge will sich der Familienkonzern Schaeffler von einem Teil der Aktien des Automobilzulieferers trennen. Am Indexende geben Papiere der Deutschen Bank 5,3 Prozent ab. Einen weiten Bogen machen die Anleger außerdem um die Commerzbank, die Münchener Rück und METRO.
Im MDAX sacken Symrise um gut 12 Prozent ab. Der Aromenhersteller meldete heute, dass er Umsatz und Ergebnis in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres steigern konnte. Der Ausblick hat indes enttäuscht. Spitzenreiter sind dagegen HeidelbergCement mit +9,7 Prozent. Knapp dahinter folgen EADS.
Unternehmensmeldungen:
Der Chemiekonzern BASF SE (
ISIN DE0005151005 /
WKN 515100 ) hat seine Aktivitäten durch eine Akquisition verstärkt. Wie der Konzern heute erklärte, werde BASF das weltweite Geschäft mit Polyurethan(PU)-Systemen für den Scheibenumguss von Recticel übernehmen. Finanzielle Einzelheiten der Transaktion wurden nicht bekannt gegeben.
Der Software-Konzern SAP AG (
ISIN DE0007164600 /
WKN 716460 ) konnte im dritten Quartal ein kräftiges Umsatzwachstum erzielen. Unternehmensangaben zufolge wuchsen die Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse (US-GAAP) um 15 Prozent. Die Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse (Non-GAAP), die um einmalige Abschreibungen auf die abgegrenzten Support-Erlöse aus der Akquisition von Business Objects bereinigt sind, stiegen um 17 Prozent. Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse bedeutet dies einen Anstieg um 22 Prozent. Die operative Marge (US-GAAP) sank auf 22,2 Prozent (2007: 25,1 Prozent). Die operative Marge (Non-GAAP) stieg hingegen auf 26,1 Prozent (2007: 25,8 Prozent). Ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse lag sie bei 26,3 Prozent. Für das Gesamtjahr 2008 erwartet SAP nun, dass die Non-GAAP-operative-Marge (ohne Berücksichtigung der Wechselkurseinflüsse), welche um einmalige Abschreibungen auf die abgegrenzten Supporterlöse aus der Akquisition von Business Objects und akquisitionsbedingte Aufwendungen bereinigt ist, bei ungefähr 28,0 Prozent liegen wird.
Der Familienkonzern Schaeffler will sich nach Informationen der "Financial Times Deutschland" von einem Teil der Aktien des Automobilzulieferers Continental AG (
ISIN DE0005439004 /
WKN 543900 ) trennen. Laut dem Bericht sei die Privatbank Sal. Oppenheim mit der Suche nach Partnern, die einen Teil der von Schaeffler gehaltenen 90 Prozent der Continental-Aktien abnehmen, beauftragt worden. Gerüchte, dass die Bank auch Investoren für die Schaeffler KG selbst suche, dementierte Schaeffler.
Der Aromenhersteller Symrise AG (
ISIN DE000SYM9999 /
WKN SYM999 ) meldete heute, dass er Umsatz und Ergebnis in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres steigern konnte. Demnach stieg der Konzernumsatz um 2,0 Prozent. Währungsbereinigt nahmen die Erlöse um 6,1 Prozent zu. Das EBIT fiel vor allem aufgrund der gestiegenen Umsatzkosten um 2 Prozent geringer aus als im Vorjahreszeitraum. Der Periodenüberschuss konnte leicht verbessert werden. Für 2008 erwartet der Konzern auch bei den gegenwärtigen Unsicherheiten auf den Weltmärkten weiterhin ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 6 bis 7 Prozent. Man ist zuversichtlich, für das Gesamtjahr ein währungsbereinigtes EBITA auf dem hohen Niveau des Vorjahres verteidigen zu können und erwartet eine EBITDA-Marge von ca. 20 Prozent. (28.10.2008/ac/n/m)