DAX: noch keine Trendwende


20.06.12 16:44
Meldung
 
Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Für Charttechniker ist die derzeitige Erholungsphase des deutschen Aktienbarometers DAX (ISIN DE0008469008 / WKN 846900 ) eine ausgeprägte Zwischenrally mit Potenzial über 6.400 Zähler, sie sehen jedoch den Bärenmarkt intakt, so die Deutsche Börse AG.


Damit sei aber immerhin der seit Monatsbeginn rasante DAX-Einbruch innerhalb der im März gestarteten Baisse beendet. Nach der Erleichterung über den Ausgang der Griechenlandwahl sorge das neue Ungemach aus dem Euroraum derzeit kaum für Verwerfungen an den Aktienmärkten, glaube zumindest Christoph Geyer. "Die Sorgen sind nicht neu und deshalb auch nicht überraschend." DAX-Abwärtsbewegungen im Tagesverlauf würden meist schnell wieder ausgeglichen. "Somit konnte sich ein kurzfristiger Aufwärtstrend mit korrigierendem Charakter bei den deutschen Standardwerten etablieren", bemerke der technische Analyst der Commerzbank. Dieser Trend habe Luft bis knapp über 6.400 Punkte.

Die technischen DAX-Indikatoren zögen jetzt nach oben, verwertbare Hinweise hätten sie indes kaum geliefert. "Allerdings fehlt die Marktbreite in der Aufwärtsbewegung." Ließe man den großen Verfallstag der Optionen und Futures außen vor, bewegten sich die Umsätze im deutschen Aktienindex auf eher niedrigem Niveau. "Auch der freundliche DAX-Tag am gestrigen Dienstag wurde von fallenden Umsätzen begleitet." Ein Test des oben genannten Widerstandsbereichs in den kommenden Tagen sei zwar möglich. "Am Szenario eines nochmaligen Unterschreitens der Marke von 6.000 Zählern des deutschen Bluechip-Index halte ich dennoch fest", untermauere Geyer seine bisherigen technischen Einschätzungen.

Ganz chancenlos sei eine Trendwende des DAX nach Auffassung von Gregor Bauer nicht. Zwischen 6.000 und 6.200 Punkten mache der unabhängige technische Analyst einen massiven Unterstützungskanal aus, der den Bären Paroli bieten könne. "Im Bereich dieser Haltelinien fand die Abwärtsbewegung des DAX am 5. Juni bei 5.914 Zählern ihr vorläufiges Tief." Als ermutigend beschreibe Bauer zudem, dass die 200-Tage-Linie bei aktuell 6.552 Punkten bereits nach oben durchbrochen worden sei.

"Ausgehend vom Bereich um 6.450 Punkte bildete der DAX damit seit Ende Mai aus charttechnischer Sicht eine V-Umkehrbewegung aus." Als abgeschlossen gelte diese Formation, wenn das Ausgangsniveau wieder übertroffen werde. In diesem Bereich verlaufe zudem eine kurzfristige Widerstandszone. "Diese Hürde sollte das hiesige Aktienbarometer noch nehmen, um die Umkehrbewegung zu bestätigen."

Die 300 wöchentlich von der Börse Frankfurt befragten aktiven Investoren würden zwar nach wie vor mehrheitlich von steigenden DAX-Kursen auf Vierwochensicht ausgehen. Ganz so optimistisch seien sie indes nicht mehr. Gegenüber der Vorwoche sinke der Bull/Bear-Index für die deutschen Standardwerte von 67,2 Punkten auf 56,7 Punkte. Die Bären würden 11 Prozent der Befragten hinzu gewinnen, 8 Prozent hätten ihre Long-Positionen glatt gestellt.

Mit einem Bull/Bear-Index von 61,4 Punkten im Vergleich zu 51,5 Punkten in der Woche zuvor steige der Optimismus für die Technologiewerte spürbar. 41 Prozent der Befragten seien nun long. Insgesamt 11 Prozent würden die Bären verlassen, 3 Prozent würden auf die Seitenlinie gehen, 8 Prozent würden ins Bullenlager wechseln.

Der Bull/Bear-Index messe das Maß an Optimismus im Markt. Dafür würden die Optimisten ins Verhältnis zu den Pessimisten gesetzt und mit den neutral Gestimmten gewichtet. Werte unter 50 Punkte würden eine pessimistische Gesamtstimmung der Anleger zeigen. (20.06.2012/ac/a/m)


 

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