New York (aktiencheck.de AG) - Die US-Börsen konnten den Handelstag mit Aufschlägen beenden. Der Dow Jones legte 0,03 Prozent auf 10.567,33 Punkte zu.
Der NASDAQ Composite kletterte um 0,78 Prozent auf 2.358,95 Zähler nach oben, und der S&P 500 legte um 0,45 Prozent auf 1.145,61 Punkte zu.
Die Lagerbestände im US-Großhandel sind im Januar 2010 zurückgegangen. So wurde ein saisonbereinigter Rückgang der Lagerbestände von 0,2 Prozent gegenüber dem Vormonat ausgewiesen. Marktbeobachter hatten zuvor mit einem Anstieg um 0,2 Prozent gerechnet. Im Vormonat waren die Großhandels-Lagerbestände um 1,0 Prozent gesunken. Die Umsatzerlöse des US-Großhandels stiegen gegenüber dem Vormonat um 1,3 Prozent an, nachdem für den Vormonat ein Plus von 1,2 Prozent ausgewiesen worden war. Die Energy Information Administration (EIA) veröffentlichte heute für die Woche zum 5. März 2010 einen deutlichen Anstieg der Öllagerbestände. Demnach wiesen die Rohöllagerbestände ein Plus von 1,4 Millionen Barrel aus. Bei den Mitteldestillaten wie Diesel wurde ein Minus von 2,2 Millionen Barrel bei den Lagerbeständen verzeichnet. Bei Benzin wurde ein Rückgang von 2,9 Millionen Barrel ausgewiesen. Die Mortgage Bankers Association of America (MBA) ermittelte für die Woche zum 5. März 2010 einen saisonbereinigten Anstieg bei der Zahl der Hypothekenanträge. So erhöhte sich der entsprechende Index um 0,5 Prozent. In der Vorwoche war ein Plus von 14,6 Prozent ausgewiesen worden.
Presseangaben zufolge hat sich die chinesische Zhejiang Geely Holding Group, die Muttergesellschaft der Geely Automotive Holdings, die Finanzierung für die Übernahme der zum Automobilkonzern Ford Motor (
ISIN US3453708600 /
WKN 502391 ) gehörenden Sparte Volvo Cars gesichert. Wie die schwedische Tageszeitung "Dagens Industri" heute berichtet, haben chinesische Finanzinstitute und regionale Regierungsbehörden die finanziellen Mittel für die rund 15 Mrd. Schwedische Kronen (2,1 Mrd. Dollar) teure Transaktion zur Verfügung gestellt. Die Aktie von Ford Motor lag zuletzt knapp im Plus.
Die Bekleidungskette American Eagle Outfitters (
ISIN US02553E1064 /
WKN 897113 ) konnte im vierten Quartal einen deutlichen Ergebniszuwachs verzeichnen. Die Umsatzerlöse erhöhten sich gegenüber dem Vorjahresquartal um 7 Prozent auf 972,0 Mio. Dollar. Die Same-Store Sales stiegen um 5 Prozent. Gleichzeitig kletterte der Nettogewinn von 32,7 Mio. Dollar oder 16 Cents je Aktie auf nun 59,3 Mio. Dollar bzw. 28 Cents pro Aktie. Bereinigt um Sondereffekte belief sich das EPS auf 33 Cents.
Analysten hatten ein EPS von 33 Cents sowie Umsätze von 969,3 Mio. Dollar erwartet. Das Papier von American Eagle Outfitters schnellte nach Zahlen um mehr als 6 Prozent in die Höhe.
Der Anteilschein von Children's Place Retail Stores (
ISIN US1689051076 /
WKN 909471 ) bewegt sich indes mit 5 Prozent im Plus. Der Einzelhandelskonzern konnte im vierten Quartal einen Umsatzanstieg um 5 Prozent auf 462,8 Mio. Dollar vorweisen. Der Nettogewinn sank indes auf 34,1 Mio. Dollar bzw. 1,23 Dollar je Aktie, nachdem man im Vorjahreszeitraum einen Nettogewinn von 38,8 Mio. Dollar bzw. 1,31 Dollar je Anteilsschein ausgewiesen hatte. Der um Einmaleffekte bereinigte Nettogewinn aus dem fortgeführten Geschäft lag mit 1,03 Dollar je Aktie deutlich über dem entsprechenden Vorjahreswert von 72 Cents je Anteilsschein. Analysten hatten zuvor ein EPS von 1,03 Dollar sowie einen Umsatz von 462,8 Mio. Dollar erwartet.
Am morgigen Donnerstag steht unter anderem die Veröffentlichung der US-Handelsbilanz für Januar 2010 an. Erwartet wird ein Defizit in Höhe von 41 bis 42,5 Mrd. Dollar.
(10.03.2010/ac/n/m)