New York (aktiencheck.de AG) - In den späten Handelsstunden ließen die US-Börsen ihre Verluste hinter sich und schlossen mit Gewinnen. Zuvor hatte ein Arbeitsmarktbericht auf die Stimmung gedrückt.
Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung ist nicht so stark gesunken wie erwartet. Nach einem Kommentar von Citigroup-CEO Pandit, wonach die Gruppe auf dem Weg zu nachhaltiger Profitabilität sei, legten die Kurse zu. Der Dow Jones verzeichnete ein Plus von 0,42 Prozent auf 10.611,69 Punkte. Währenddessen legten der NASDAQ Composite 0,40 Prozent auf 2.368,46 Punkte und der S&P 500 0,40 Prozent auf 1.150,21 Zähler zu.
Die Arbeitsmarktsituation in den USA hat sich in der vergangenen Woche weiter verbessert. Nach Angaben des US-Arbeitsministeriums verringerte sich die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe um 6.000 auf 462.000, während Volkswirte im Vorfeld einen Rückgang auf 460.000 prognostiziert hatten. Für die Vorwoche wurde der zunächst ermittelte Wert von 469.000 auf 468.000 revidiert. Das US-Handelsbilanzdefizit hat sich im Januar 2010 reduziert. So hat sich das Handelsbilanzdefizit auf 37,9 Mrd. Dollar verringert, wogegen Volkswirte einen Zuwachs auf 41,0 Mrd. Dollar prognostiziert hatten. Für Dezember wurde der Passivsaldo von vorläufig 40,2 Mrd. auf 39,9 Mrd. Dollar revidiert.
Der US-amerikanische Fleischproduzent Smithfield Foods (
ISIN US8322481081 /
WKN 876812 ) hat heute die Geschäftszahlen für das dritte Geschäftsquartal vorgelegt. So lag der Umsatz im Berichtszeitraum mit 2,88 Mrd. Dollar unter dem Vorjahreswert von 3,35 Mrd. Dollar. Beim Nettoergebnis wurde ein Gewinn von 37,3 Mio. Dollar bzw. 0,22 Dollar je Aktie ausgewiesen, nach einem Nettoverlust von 105,7 Mio. Dollar bzw. 0,74 Dollar je Anteilsschein im Vorjahreszeitraum. Insgesamt habe man im Berichtszeitraum von der deutlichen Ergebnisverbesserung beim Absatz von abgepacktem Fleisch sowie den umgesetzten Restrukturierungen profitieren können, so der Konzern.
Analysten hatten zuvor ein EPS von 0,19 Dollar bei Umsatzerlösen von 3,28 Mrd. Dollar erwartet. Für das laufende Quartal liegen die Analystenschätzungen bei einem EPS von 0,32 Dollar sowie einem Umsatz von 3,02 Mrd. Dollar. Die Unternehmensaktie gewann am Ende 1,26 Prozent.
Der Exxon Mobil (
ISIN US30231G1022 /
WKN 852549 ) sieht sich für zukünftiges Wachstum gut positioniert. Wie der Konzern heute im Rahmen seiner jährlichen Analysten-Präsentation mitteilte, rechnet er für das Jahr 2010 mit Investitionen in Höhe von rund 28 Mrd. Dollar. Bis 2014 sollen die Investitionen im Schnitt zwischen 25 und 30 Mrd. Dollar pro Jahr liegen. Laut Chairman und CEO Rex W. Tillerson seien die Investitionspläne des Konzerns von der aktuellen weltweiten Rezession größtenteils unbeeinträchtigt. In 2009 habe Exxon nach eigenen Angaben starke Ergebnisse erzielt. Jeder der drei Geschäftsbereiche - Upstream, Downstream und Chemical - habe eine bessere Entwicklung genommen als die jeweiligen Wettbewerber, so Tillerson. Exxon Mobil lagen minimal im Minus.
Im NASDAQ 100 gewannen Research In Motion 1,35 Prozent und Google 0,73 Prozent. Auf der Verliererseite standen Yahoo! mit -1,61 Prozent.
Morgen stehen vor Handelsbeginn die Zahlen zum US-amerikanischen Einzelhandelsumsatz für Februar 2010, die Veröffentlichung der vorläufigen Zahlen zum Verbrauchervertrauen des Conference Boards für März 2010 und die Zahlen zu den US-amerikanischen Lagerbeständen für Januar 2010 an. (11.03.2010/ac/n/m)