New York (aktiencheck.de AG) - Nach einem schwachen Start liegen die US-Börsen inzwischen im Plus. Der Dow Jones gewinnt aktuell 0,42 Prozent auf 10.787,03 Punkte.
Der NASDAQ Composite klettert daneben 0,72 Prozent auf 2.391,40 Zähler nach oben, und der S&P 500 zieht um 0,41 Prozent auf 1.164,71 Punkte an.
Die Federal Reserve Bank of Chicago ermittelte für Februar 2010 eine deutliche Abnahme beim National Activity Index. So hat sich der Chicago Fed National Activity Index (CFNAI) auf -0,64 Punkte verschlechtert, nachdem für Januar ein Stand von -0,04 Punkten ausgewiesen worden war. Im Drei-Monats-Durchschnitt, der monatliche Schwankungen ausgleicht, wurde ein Wert von -0,39 Punkten ausgewiesen, nach -0,13 Punkte im Januar.
Die Aktie von Novell (
ISIN US6700061053 /
WKN 873019 ) legt über 4 Prozent zu. Der Softwarekonzern hat das Übernahmeangebot des US-Finanzinvestors Elliott Associates L.P zurückgewiesen. Wie der Konzern bereits am Samstagabend verkündete, halte das Board of Directors die Übernahmeofferte in Höhe von 5,75 Dollar je Aktie angesichts der Wachstumsperspektiven des Konzerns für unangemessen. Wie es weiter heißt, ziehe man außerdem verschiedene Möglichkeiten zur Steigerung des Shareholder Value in Betracht, die unter anderem Aktienrückkäufe oder die Ausschüttung einer Dividende beinhalten.
PepsiCo (
ISIN US7134481081 /
WKN 851995 ) gab heute bekannt, dass man an den Ergebnisprognosen für die Jahre 2010 bis 2012 festhält. Der weltweit zweitgrößte Softdrink-Hersteller rechnet für 2010 weiterhin mit einem Wachstum beim Ergebnis pro Aktie (Core EPS) von 11 bis 13 Prozent auf Basis konstanter Währungen. Für die Jahre 2011 und 2012 geht man beim Core EPS jeweils von einer Steigerung im niedrigen zweistelligen Prozentbereich aus. Die Aktie von PepsiCo notiert aktuell mit einem halben Prozent im Minus. Der Anteilschein von Coca-Cola bewegt sich indes mit 0,6 Prozent im Minus.
Die Juwelierkette Tiffany & Co (
ISIN US8865471085 /
WKN 872811 ) hat heute die Geschäftszahlen für das vierte Quartal vorgelegt. Demnach kletterten die Umsatzerlöse um 17 Prozent auf 981,4 Mio. Dollar. Der Nettogewinn verbesserte sich kräftig auf 140,4 Mio. Dollar bzw. 1,10 Dollar je Aktie, nach 31,1 Mio. Dollar bzw. 25 Cents je Aktie im Vorjahreszeitraum. Der Gewinn aus dem fortgeführten Geschäft lag bei 1,09 Dollar pro Aktie.
Analysten hatten zuvor ein EPS von 1,13 Dollar sowie einen Umsatz von 970,9 Mio. Dollar erwartet. Die Aktie von Tiffany knickte nach Zahlen zunächst deutlich ein und liegt inzwischen nur noch knapp im Minus.
Das Papier von Kimberly-Clark (
ISIN US4943681035 /
WKN 855178 ) legt indes um 2,4 Prozent zu. Der Haushaltswarenhersteller hat seine Prognosen für das laufende Fiskaljahr bekräftigt und mittelfristig weitere Kostensenkungen in Aussicht gestellt. So geht der Konzern für das Fiskaljahr 2010 weiterhin von einem bereinigten EPS von 4,80 bis 5,00 Dollar aus. Im Zuge des aktualisierten Strategieplans werde man sich mittelfristig auf weitere Kostensenkungen und Optimierungen des operativen Geschäfts konzentrieren. Man plane für die kommenden drei Jahre Einsparungen in Höhe von 400 bis 500 Mio. Dollar. Analysten gehen für das laufende Fiskaljahr von einem EPS von 4,87 Dollar aus.
Die Aktie von Williams-Sonoma (
ISIN US9699041011 /
WKN 867980 ) schießt um mehr als 11 Prozent in die Höhe. Der Einzelhändler für Einrichtungsgegenstände meldete, dass sein Gewinn im vierten Quartal deutlich gestiegen ist, was mit geringeren Kosten und einem Umsatzwachstum zusammenhängt. Der Nettogewinn belief sich demnach auf 88,4 Mio. Dollar bzw. 81 Cents je Aktie, nach 12,2 Mio. Dollar bzw. 12 Cents je Aktie im Vorjahreszeitraum. Vor Einmaleffekten lag der Gewinn bei 86 Cents (Vorjahr: 31 Cents) pro Aktie. Der Konzernumsatz erhöhte sich um 8,1 Prozent auf 1,09 Mrd. Dollar. Die Erwartungen wurden damit auf bereinigter Basis geschlagen.
(22.03.2010/ac/n/m)