New York (aktiencheck.de AG) - Die Stimmung an den US-Börsen bleibt gedämpft. Der Dow Jones verliert aktuell 0,26 Prozent auf 10.597,56 Punkte.
Der NASDAQ Composite gibt daneben 0,74 Prozent auf 2.350,23 Zähler ab, und der S&P 500 knickt um 0,47 Prozent auf 1.144,59 Punkte ein.
Die US-Industrieproduktion ist im Februar 2010 mit vermindertem Tempo gestiegen. Laut U.S. Federal Reserve Bank lag der Produktionsausstoß der Fabriken, Bergwerke und Energieversorger um 0,1 Prozent über seinem Vormonatsniveau, während er im Januar um 0,9 Prozent geklettert war. Volkswirte hatten einen unveränderten Output prognostiziert. Zudem wuchs die Kapazitätsauslastung auf 72,7 Prozent, während die Prognose auf 72,5 Prozent gelautet hatte.
Die Federal Reserve Bank of New York ermittelte unterdessen für März 2010 eine Verschlechterung bei der allgemeinen Geschäftstätigkeit im Verarbeitenden Gewerbe des Distrikts New York. So verringerte sich der Empire State Manufacturing Index auf 22,9 Punkte, während Volkswirte allerdings mit einem Rückgang auf 22,00 Zähler gerechnet hatten.
Die Aktie von PepsiCo (
ISIN US7134481081 /
WKN 851995 ) legt aktuell um 1,3 Prozent zu. Der weltweit zweitgrößte Softdrink-Hersteller hat heute eine Dividendenerhöhung sowie ein milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm angekündigt. So hat das Board of Directors eine Erhöhung der Jahresdividende um 7 Prozent auf 1,92 Dollar je Aktie beschlossen. Außerdem wurde ein Aktienrückkaufprogramm in Höhe von 15 Mrd. Dollar bekannt gegeben, welches bis Juni 2013 durchgeführt werden soll. Das Papier von Coca-Cola bewegt sich indes mit 0,5 Prozent im Plus.
Das Papier von Boston Scientific (
ISIN US1011371077 /
WKN 884113 ) knickt unterdessen um mehr als 13 Prozent ein. Der Medizintechnikkonzern hat heute einen Auslieferungs-Stop für Defilibratoren angekündigt. Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, habe das Unternehmen die zuständige US-Gesundheitsbehörde FDA nicht über einige vorgenommenen Änderungen beim Produktionsprozess der Defilibratoren informiert. Derzeit gebe es keinerlei Hinweise darauf, dass die vorgenommenen Änderungen in der Produktion der Geräte eine Gefahr für Patienten darstellen würde, so der Konzern.
Der Modekonzern Phillips-Van Heusen (
ISIN US7185921084 /
WKN 852017 ) hat eine Vereinbarung zur Übernahme des Modelabels Tommy Hilfiger B.V. geschlossen. Im Rahmen der Transaktion werde Phillips-Van Heusen insgesamt rund 2,2 Mrd. Euro (umgerechnet rund 3,0 Mrd. Dollar) für Tommy Hilfiger an den Finanzinvestor Apax Partners zahlen. Außerdem übernehme man Konzernverbindlichkeiten von 100 Mio. Euro. Der US-Konzern rechnet im Zusammenhang mit der Übernahme für das laufende Fiskaljahr 2010 vor Einmaleffekten mit einem positiven Ergebnisbeitrag von 20 bis 25 Cents je Aktie, während die Einmalaufwendungen in Zusammenhang mit der Akquisition bei 100 Mio. Dollar liegen dürften. Für das Fiskaljahr 2011 rechnet man mit einem Ergebnisbeitrag von 0,75 bis 1,00 Dollar je Anteilschein. Die Aktie von Phillips-Van Heusen reagiert auf die Meldung mit einem Plus von über 10 Prozent.
(15.03.2010/ac/n/m)