Frankfurt (aktiencheck.de AG) - In der vergangenen Woche konnten die internationalen Leitindizes teils deutliche Zugewinne verzeichnen.
So kletterte der DAX gegenüber dem letzten Handelstag der Vorwoche um rund 3 Prozent, während der Dow Jones STOXX 50 einen Anstieg von 4,1 Prozent auswies. Der japanische Nikkei-Index konnte im Wochenvergleich um 6,8 Prozent zulegen. In den USA steht beim Dow Jones bis dato ein Plus von 3 Prozent zu Buche.
In Deutschland sorgte am Montag bei Volkswagen ein Pressebericht für Aufsehen, dem zufolge der Sportwagenhersteller Porsche (+5,8 Prozent) in Zusammenhang mit der Übernahme von VW eine milliardenschwere Finanzierungslücke droht. Ferner gewann die Aktie des im TecDAX gelisteten Solarkonzerns SolarWorld 2,9 Prozent. Das Unternehmen konnte seinen Umsatz im ersten Quartal um 5 Prozent auf 176 Mio. Euro ausweiten. Am Dienstag meldete der Sportartikelhersteller adidas, dass das Ergebnis im Auftaktquartal durch höhere Einstandspreise, Währungsabwertungseffekte und Restrukturierungskosten beeinflusst wurde. Der auf Anteilseigner entfallende Konzerngewinn brach um 97 Prozent auf 5 Mio. Euro ein. Der Einzelhandelskonzern METRO hat im ersten Quartal einen Umsatz- und Ergebnisrückgang hinnehmen müssen. Der Konzern begründete dies mit Währungs- und Kalendereffekten. Wie der Rückversicherer Hannover Rück am Dienstag mitteilte, hat er seinen Konzernüberschuss im abgelaufenen Quartal angesichts des positiven Einmaleffekts aus dem Erwerb des ING-US-Lebensrückversicherungsportefeuilles deutlich um fast 43 Prozent auf 216 Mio. Euro verbessern können. Beim Technologiekonzern Linde fiel im ersten Quartal das operative Ergebnis um fast 11 Prozent auf 538 Mio. Euro. Die im MDAX gelistete Deutschen Postbank konnte im ersten Quartal dank eines steuerlichen Einmaleffektes ein positives Ergebnis ausweisen, während beim Vorsteuerergebnis einen Verlust anfiel. Für Titel des Konsumgüterkonzerns Henkel ging es am Mittwoch um 4,1 Prozent nach oben. Das Unternehmen konnte seine Erlöse im Auftaktquartal in Zusammenhang mit der Akquisition der National Starch-Geschäfte um gut 3 Prozent auf knapp 3,3 Mrd. Euro steigern. Anteile der Münchener Rück schlossen mit 3,6 Prozent im Plus. Der Rückversicherer hat angesichts der schwierigen Lage an den internationalen Finanzmärkten im abgelaufenen Quartal einen deutlichen Gewinnrückgang ausweisen müssen. Trotz der weiterhin schwierigen Rahmenbedingungen bleibt das Unternehmen für das Gesamtjahr optimistisch. Daneben gewannen BMW nach positiv aufgenommenen Ergebnissen 2,6 Prozent. Die Münchner haben die weltweite Wirtschaftskrise bislang deutlich besser gemeistert als erwartet. Im Auftaktquartal wurde ein Verlust von 152 Mio. Euro verbucht, womit die Prognosen aber deutlich übertroffen wurden. Die Aktie der Deutschen Post zog um 2,2 Prozent an. Wie der weltweit größte Logistikdienstleister mitteilte, hat er infolge der globalen Wirtschaftskrise im ersten Quartal einen Rückgang bei Umsatz und EBIT erlitten. Die positiven Effekte, die sich aus der Postbank-Transaktion ergeben, sollten zu einem positiven Nettoergebnis im Gesamtjahr 2009 führen - hier wird von einer substantiellen Verbesserung gegenüber 2008 ausgegangen. Am Donnerstag hat die EU-Kommission mit der Billigung der milliardenschweren Staatshilfen für die Commerzbank für große Erleichterung bei den Anteilseignern gesorgt. In dem Zusammenhang muss sich das zweitgrößte deutsche Finanzinstitut unter anderem von der Tochter Eurohypo trennen. Die Aktie schloss mit 9 Prozent im Plus. Die Aktie der Deutschen Telekom verlor hingegen 1,9 Prozent, hier brach das Ergebnis von 924 Mio. Euro auf -1,12 Mrd. Euro ein. Volkswagen gingen mit -1,4 Prozent aus dem Handel. Wie am Mittwochabend bekannt wurde, streben der Sportwagenhersteller Porsche (-17,9 Prozent) und der Wolfsburger Autobauer nun die Schaffung eines integrierten Automobilkonzerns an. Unter einer einheitlichen Führungsgesellschaft sollen in der Endstruktur zehn Marken nebeneinander stehen. Ursprünglich wollte Porsche das Sagen bei VW übernehmen. Wie am Freitag bekannt wurde hat die Commerzbank im Startquartal einen operativen Verlust von 591 Mio. Euro erlitten, nachdem im Vorjahr noch ein Gewinn von 470 Mio. Euro ausgewiesen werden konnte. Bei Fresenius war ein kräftiges Kursplus auszumachen, nachdem der Gesundheitskonzern seine Prognosen für das laufende Fiskaljahr bestätigt hat. Wie der Vorstandsvorsitzende Ulf Schneider im Rahmen der Hauptversammlung erklärte, hatte Fresenius einen guten Start in das laufende Geschäftsjahr. BMW zeigt rote Vorzeichen, die Münchner haben im April einen weiteren Absatzrückgang hinnehmen müssen. ThyssenKrupp konnten deutlich zulegen. Wie bekannt wurde, sollen in der Stahlsparte des Industriekonzerns bis zu 2.000 Stellen wegfallen.
In den USA hat sich Fed-Chef Ben Bernanke am Montag in einer Rede verhalten optimistisch bezüglich der weiteren Aussichten auf eine konjunkturelle Erholung geäußert. Demnach zeichnet sich nach Ansicht von Bernanke nach dem scharfen Einbruch der US-Wirtschaft im vergangenen Herbst derzeit eine konjunkturelle Bodenbildung ab, die im weiteren Verlauf des Jahres zu einem Anziehen der Wirtschaftsaktivitäten führen dürften. Selbst bei einer weiteren Erholung dürfte sich das Wirtschaftswachstum nach Einschätzung von Bernanke über einen längeren Zeitraum hinweg eher moderat entwickeln. Die Citigroup hat zuvor den Verkauf des japanischen Wertpapiergeschäfts und Teile des Investment Banking-Geschäfts für 5,9 Mrd. Dollar an Sumitomo Mitsui Banking angekündigt. Den Angaben zufolge gehen im Rahmen der Transaktion, die einen Barwert von 7,9 Mrd. Dollar hat, die Sparte Nikko Cordial Securities sowie verschiedene andere Konzerngesellschaften zusammen mit einigen Aktivitäten und Personal von Nikko Citigroup an SMBC über. Citigroup-Aktien gewannen am Montag 7,74 Prozent. Sprint Nextel plant Presseangaben zufolge die Auslagerung des Mobilfunknetzwerks an Ericsson. Wie das "Wall Street Journal" am Sonntag in seiner Online-Ausgabe berichtete, würden im Rahmen einer solchen Transaktion 5.000 bis 7.000 US-Mitarbeiter zu Ericsson wechseln. Ferner hat das Unternehmen die Geschäftszahlen für das erste Quartal vorgelegt. Beim Nettoergebnis wurde ein Verlust von 594 Mio. Dollar ausgewiesen. Insgesamt hat das Unternehmen damit den Erwartungen entsprochen. Die Aktie von Sprint Nextel ging mit einem Plus von rund 7 Prozent aus dem Handel. Am Dienstag konnte das Papier von Kraft Foods konnte knapp 4 Prozent zulegen. Der Lebensmittelkonzern steigerte den Gewinn von 39 Cents je Aktie auf 45 Cents je Aktie, womit die Markterwartungen übertroffen wurden. Der amerikanische Stahlkocher AK Steel Holding Corp. hat zudem seinen Ausblick für das zweite Quartal zurückgenommen. Der Medien- und Entertainment-Konzern Walt Disney gab am Dienstag nach US-Börsenschluss für das zweite Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2008/2009 einen Gewinneinbruch bekannt, übertraf aber dennoch die Gewinnerwartungen. Am Mittwoch büßte Microsoft 0,61 Prozent ein. Der US-Softwarekonzern will Medienberichten zufolge seinen Sparkurs weiter fortsetzen. Nach Angaben des "Wall Street Journals" will der weltweit führende Software-Konzern weitere 5.000 Stellen abbauen. Titel der Citigroup gewannen rund 16 Prozent. Die Großbank benötigt einer Meldung der "New York Times" zufolge 5 bis 10 Mrd. Dollar an frischem Kapital. Dies sei dem Kreditinstitut von der US-Regierung mitgeteilt worden. Der Anteilschein von General Motors verlor am Donnerstag rund 3 Prozent. Der Automobilkonzern musste im ersten Quartal angesichts der schwierigen Lage an den internationalen Automobilmärkten wie erwartet einen milliardenschweren Verlust ausweisen. Beim Nettoergebnis wurde ein Nettoverlust von 9,78 Dollar je Aktie verzeichnet, ohne Berücksichtigung von Einmaleffekten lag der Verlust je Aktie bei 9,66 Dollar.
Analysten hatten zuvor einen Verlust von 11,05 Dollar je Anteilschein erwartet. Die Aktie von Wal-Mart Stores legte knapp 1 Prozent zu. Die vergleichbaren US-Umsätze des Konzerns sind im April um 5 Prozent gestiegen, womit die Analystenerwartungen übertroffen wurden. Wie am Donnerstag nach Börsenschluss bekannt wurde, ist der von der US-Regierung durchgeführte "Stress-Tests" besser ausgefallen als erwartet. Demnach benötigen insgesamt zehn der 19 untersuchten Kreditinstitute zusätzliches Eigenkapital in Höhe von 74,6 Mrd. Dollar. Im Vorfeld hatte es Befürchtungen über einen Kapitalbedarf in der Größenordnung von mehreren hundert Milliarden Dollar gegeben. US-Notenbankchef Ben Bernanke äußerte sich insgesamt zufrieden mit den Untersuchungsergebnissen der Regulierungsbehörden über die Kapitalausstattung der geprüften Geschäftsbanken. Die amerikanische Bankgesellschaft Wells Fargo hat zudem am Donnerstag nach US-Börsenschluss eine Kapitalerhöhung angekündigt. Ebenfalls nach US-Börsenschluss verkündete der angeschlagene Versicherungskonzern American International Group Inc. (AIG), dass er seinen Verlust im ersten Quartal reduzieren konnte, was auf geringere Sonderbelastungen zurückzuführen ist. Auch der Rundfunk- und Medienkonzern musste im ersten Quartal 2009 aufgrund des drastischen Rückgangs des Werbemarktes einen Verlust ausweisen. Die US-Arbeitsmarktsituation hat sich nach Angaben vom Freitag im April 2009 weiter verschlechtert. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich auf 8,9 Prozent, nachdem sie im Vormonat bei 8,5 Prozent gelegen hatte. Das ist der höchste Stand seit 26 Jahren. Volkswirte hatten mit diesem Anstieg auf 8,9 Prozent gerechnet. Gleichzeitig verringerte sich die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft um 539.000 Personen gegenüber dem Vormonat. Volkswirte hatten sogar einen Stellenabbau um 600.000 Beschäftigte erwartet, nach einem Minus von 699.000 im März.
In Europa gab der französische Baustoffhersteller Lafarge am Montag bekannt, dass er sich von seinen Geschäftsaktivitäten in der Türkei trennt. Der Verkauf der Geschäftsbereiche an den türkischen Baukonzern OYAK Cement erfolgte zu einem Enterprise-Value von 163 Mio. Euro. Wie aus dem Frühjahrs-Konjunkturachten der EU-Kommission hervorgeht, befindet sich die europäische Wirtschaft in der schärfsten Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg. Inzwischen gehe man davon aus, dass das Bruttoinlandsprodukt der Eurozone sowie der EU-27 im laufenden Jahr um jeweils 4,0 Prozent sinken wird, während ursprünglich nur Rückgänge um 1,9 bzw. 1,8 Prozent prognostiziert worden waren. Für 2010 erwartet man inzwischen ein Schrumpfen der Wirtschaft um jeweils 0,1 Prozent. Bisher hatte die EU-Kommission mit einem leichten Wirtschaftswachstum von 0,4 Prozent im Euroraum und 0,5 Prozent in der gesamten EU gerechnet. Am Dienstag teilte die Schweizer Großbank UBS mit, dass sie im ersten Quartal erneut einen milliardenschweren Verlust erwirtschaftet hat. Der den UBS-Aktionären zurechenbare Reinverlust belief sich auf 1,98 Mrd. Schweizer Franken (CHF), gegenüber einem Verlust von 11,62 Mrd. CHF im Vorjahr. Der Versicherungskonzern Swiss Life erzielte im ersten Quartal ein Prämienvolumen von 6,4 Mrd. CHF, was auf vergleichbarer Basis gegenüber der Vorjahresperiode einem Rückgang von 1 Prozent entspricht. Wie der französische Netzwerkausrüster Alcatel-Lucent bekannt gab, musste er im ersten Quartal einen deutlich höheren Verlust ausweisen. Im französischen CAC40 gewannen am Mittwoch Papiere der größten französischen Bankgesellschaft BNP Paribas mehr als 7 Prozent. Der Finanzriese hat im ersten Quartal einen Gewinnrückgang um 21 Prozent verbuchen müssen, was auf deutlich höhere Rückstellungen für faule Kredite zurückzuführen ist. Die Aktie des Ölkonzerns Total gewann am Mittwoch 1,53 Prozent an Wert. Das Unternehmen meldete zuvor, dass sein Gewinn im ersten Quartal um 36 Prozent gesunken ist, was auf niedrigere Ölpreise zurückzuführen ist. Papiere des Tabakkonzerns British American Tobacco legten im britischen FTSE 100 3,60 Prozent zu, da in den ersten drei Monaten des laufenden Fiskaljahres ein Anstieg beim Zigarettenabsatzvolumen von 7 Prozent verzeichnet werden konnte. Titel des Einzelhandelskonzerns Ahold kletterten mehr als 6 Prozent. Das Unternehmen konnte seine Erlöse im ersten Quartal um über 15 Prozent auf 8,7 Mrd. Euro steigern. Der Geldpolitische Rat der Europäischen Zentralbank hat dann am Donnerstag beschlossen, das Zinsniveau um 25 Basispunkte zu reduzieren. Der zentrale 2-Wochen-Refi-Mindestbietungssatz, zu dem sich die Geschäftsbanken refinanzieren, sinkt damit auf 1,00 Prozent. Barclays schlossen mit über 5 Prozent im Minus. Wie das Geldhaus am Donnerstag bekannt gab, hat man im Auftaktquartal dank eines starken Investmentbanking-Geschäfts ein deutliches Gewinnplus erzielt. Die Aktie der Großbank Société Générale verlor im CAC40 mehr als 9 Prozent. Das Finanzinstitut hat im ersten Quartal aufgrund von drastischen Abschreibungen und deutlich höheren Rückstellungen für Kreditausfälle einen Verlust in Höhe von 278 Mio. Euro erwirtschaftet, gegenüber einem Gewinn von knapp 1,1 Mrd. Euro im Vorjahr. Swiss Re konnten im Schweizer SMI um nahezu 12 Prozent zulegen. Zuvor wurde bekannt, dass der Rückversicherer im ersten Quartal einen Gewinn von 150 Mio. Schweizer Franken verbucht und die Erwartungen damit klar übertroffen hat. Die britische Großbank Royal Bank of Scotland musste am Freitag für das Auftaktquartal rote Zahlen ausweisen. Demnach verbuchte das Finanzinstitut im Berichtszeitraum einen Nettoverlust von 857 Mio. Britischen Pfund (GBP), nach einem Nettogewinn von 245 Mio. GBP im Vorjahreszeitraum. Um Einmaleffekte bereinigt wurde der operative Gewinn jedoch um 42 Prozent auf 4,08 Mrd. GBP gesteigert. OMV verzeichnen Kursverluste, da das Ergebnis des Mineralölkonzerns wurde im ersten Quartal durch den starken Ölpreisrückgang belastet wurde.
In Tokio fand von Montag bis Mittwoch feiertagsbedingt kein Handel statt. Aus Asien wurde am Montag jedoch bekannt, dass das chinesische Internet-Portal Sohu.com im ersten Quartal einen kräftigen Ergebnisanstieg erzielen konnte. Der größte japanische Mobilfunkbetreiber NTT DoCoMo Inc., die Nummer zwei KDDI, die Softbank Mobile Corp. sowie die Emobile Ltd. planen Presseangaben zufolge, in den nächsten fünf Jahren insgesamt 1 Bio. Japanische Yen (JPY) (10 Mrd. Dollar) in die Errichtung eines Mobilfunknetzes der nächsten Generation mit höheren Internet-Geschwindigkeiten zu investieren. Das Handelshaus Li & Fung hat am Dienstag eine Kapitalerhöhung zur Finanzierung von Übernahmen angekündigt. Am Mittwoch hat mit United Overseas Bank der zweitgrößte Finanzkonzern des Stadtstaats Singapur im ersten Quartal einen Gewinnrückgang in Höhe von 23 Prozent hinnehmen müssen und die Erwartungen damit klar geschlagen. Hitachi kletterten am Donnerstag um gut 7 Prozent. Der Technologiekonzern gab nachbörslich bekannt, dass sich sein Verlust im abgelaufenen Geschäftsjahr voraussichtlich stärker als bisher erwartet ausgeweitet hat, was mit hohen steuerlich bedingten Belastungen zusammenhängt. Nintendo konnten rund 1 Prozent zulegen. Der Videospiele-Hersteller konnte Umsatz und Gewinn im abgelaufenen Geschäftsjahr klar steigern und die unternehmseigene Ergebnisprognose deutlich übertreffen. Am Freitag musste Asiens größter Autobauer Toyota für das abgelaufenen Geschäftsjahr infolge des weltweit schwachen Automobilmarkts einen höher als erwarteten Verlust ausweisen. Aktie verlor 1,5 Prozent. Nachbörslich gab Toshiba, der zweitgrößte Elektronikkonzern und Chip-Hersteller in Japan, für das abgelaufene Geschäftsjahr einen Rekordverlust in Höhe von 343,6 Mrd. JPY bekannt. Die Aktie schloss im Vorfeld mit 1,4 Prozent im Plus.
In der kommenden Woche stehen unter anderem die Geschäftszahlen von Benetton Group S.p.A., Deutsche Börse AG, PepsiCo Inc., TUI AG, Applied Materials Inc., European Aeronautic Defence and Space Co. EADS N.V., Fresenius SE, Imperial Tobacco Group plc, Nissan Motor Co. Ltd., Allianz SE, Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG, E.ON AG, Telefonica S.A., Barclays plc, Crédit Agricole S.A., Wal-Mart Stores Inc. und Panasonic Corp. zur Veröffentlichung an.
Bei den Konjunkturdaten dürften am Dienstag nächste Woche die deutsche Inflation sowie die Handelsbilanz und der Staatshaushalt der USA Aufmerksamkeit finden. Am Mittwoch stehen die Industrieproduktion in der EU und der US-Einzelhandelsumsatz im Blickpunkt. Für Donnerstag stehen dann die Kfz-Neuzulassungen in Europa und Arbeitsmarkzahlen in den USA zur Veröffentlichung an. Zum Wochenausklang werden noch mal einige wichtige Konjunkturdaten vorgestellt: Das BIP in Deutschland und in der EU, der Auftragseingang im japanischen Maschinenbau sowie in den USA die Verbraucherpreise und die Verbraucherstimmung.
Der Ölpreis konnte in der vergangenen Woche weiter zulegen und steht derzeit bei 57,45 Dollar je Barrel Brent Crude. Auch Gold entwickelte sich freundlich und notiert aktuell bei 909,33 Dollar je Feinunze. Der Euro kletterte im Wochenverlauf über die Marke von 1,34 Dollar und steht aktuell bei 1,3497 Dollar.
Indexstände (08.05., 18.05 Uhr) DAX: 4.913,90 TecDAX: 622,30 Dow Jones STOXX 50: 2.110,29 Nikkei 225: 9.432,83 Dow Jones: 8.521,68 NASDAQ Composite: 1.720,49 (08.05.2009/ac/n/m)