Nach einem spektakulären Kursanstieg von fast 28 Prozent in nur sechs Handelstagen erlebte die Uranium Energy Aktie am Freitag einen deutlichen Rückschlag. Trotz positiver Signale zur strategischen Bedeutung des Nuklearsektors für die US-Sicherheitspolitik gaben Anleger Gewinne ab – ein klassisches Zeichen für überhitzte Kurse.
Technische Überhitzung führt zu Korrektur
Die Aktie des US-Uranproduzenten schloss am Freitag bei 18,62 US-Dollar, ein Minus von 6,24 Prozent. Damit endete eine beeindruckende Siegesserie abrupt. Noch am Morgen hatte der Relative Strength Index (RSI) einen Wert von 81 erreicht – ein deutliches Überkauftsignal, das erfahrene Trader zur Vorsicht mahnt.
Bemerkenswert bleibt die Jahresperformance: Seit Jahresbeginn 2026 hat die Aktie um rund 70 Prozent zugelegt. Innerhalb der letzten drei Monate summiert sich das Plus auf fast 40 Prozent. Im nachbörslichen Handel stabilisierte sich der Kurs leicht und notierte bei 18,73 US-Dollar.
Strategische Rückendeckung aus der Politik
Ausgerechnet am Tag der Korrektur veröffentlichte die Saxo Bank eine Analyse zu den Auswirkungen von Trumps nationaler Sicherheitsstrategie auf den Energiesektor. Das Fazit: Nuklearenergie wird als kritischer Bestandteil der „Energiedominanz“ und Sicherheitsinfrastruktur eingestuft.
Uranium Energy profitiert dabei von seiner Position als größter US-Uranproduzent. Die angestrebte Abkopplung der amerikanischen Brennstoffversorgung von russischen Lieferanten spielt dem Unternehmen direkt in die Karten. Institutionelle Investoren haben dies offenbar erkannt – ihr Anteil liegt mittlerweile bei 62,28 Prozent. Allein Caxton Associates hält Aktien im Wert von rund 56,23 Millionen US-Dollar.
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Der KI-Energieboom als Preistreiber
Hinter dem Uranpreis-Anstieg auf über 85 US-Dollar pro Pfund – ein 18-Monats-Hoch – steht ein fundamentaler Nachfragetreiber: Rechenzentren für künstliche Intelligenz benötigen zuverlässige Grundlastenergie rund um die Uhr. Tech-Konzerne setzen zunehmend auf nukleare Lösungen, wie die kürzlich angekündigte 1,2-Gigawatt-Partnerschaft zwischen Oklo und Meta zeigt.
Uranium Energy verfügt über eine solide Ausgangsbasis: Knapp 698 Millionen US-Dollar Cash und liquide Mittel stehen einer Null-Verschuldung gegenüber. Diese finanzielle Stärke verschafft dem Unternehmen Handlungsspielraum, während es die Produktion hochfährt.
Konsolidierung oder Fortsetzung?
Die Marke von 18 US-Dollar wird in den kommenden Handelstagen entscheidend sein. Die Korrektur hat den überhitzten RSI-Wert abgekühlt und könnte Raum für eine gesunde Konsolidierung schaffen. Analysten bewerten die Aktie mehrheitlich mit „Kaufen“, wobei die rasante Kursentwicklung viele Kursziele bereits überschritten hat. Der Analystenkonsens liegt im Schnitt bei 16,75 US-Dollar – eine Neubewertung dürfte nur eine Frage der Zeit sein.
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