Rocket Lab Aktie: Licht und Schatten

Rocket Lab sichert sich einen 816-Millionen-Dollar-Regierungsauftrag, während technische Probleme beim Neutron-Programm den Zeitplan gefährden. Die Quartalszahlen Ende Februar sollen Klarheit bringen.

Kurz zusammengefasst:
  • Historischer Regierungsauftrag über 816 Millionen US-Dollar
  • Technischer Rückschlag beim Neutron-Raketenprogramm
  • Stabiles Kerngeschäft mit Electron-Rakete
  • Finanzielle Ergebnisse mit starkem Umsatzwachstum

Anleger von Rocket Lab befinden sich derzeit in einem Wechselbad der Gefühle. Während ein massiver Regierungsauftrag die Auftragsbücher füllt und die strategische Neuausrichtung bestätigt, sorgt ein technischer Rückschlag beim wichtigen Neutron-Programm für Unsicherheit. Die entscheidende Frage lautet nun: Wie schwer wiegen die Entwicklungsprobleme im Vergleich zum kommerziellen Erfolg?

Der 816-Millionen-Deal

Das Unternehmen verzeichnete im Dezember einen historischen Erfolg: Die U.S. Space Development Agency vergab einen Auftrag über 816 Millionen US-Dollar an Rocket Lab. Der Vertrag umfasst Design und Bau von 18 Satelliten für eine Raketenabwehr-Konstellation und läuft bis ins Jahr 2029.

Rocket Lab USA

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Dieser Deal markiert einen strategischen Wendepunkt. Rocket Lab entwickelt sich vom reinen Startdienstleister hin zu einem integrierten Raumfahrtunternehmen mit margenstärkerer Satellitenproduktion. Analysten gehen davon aus, dass dieser Auftrag in den kommenden vier Jahren jährlich rund 200 Millionen US-Dollar zum Umsatz beisteuern könnte – eine Summe, die etwa einem Drittel der für 2025 prognostizierten Gesamterlöse entspricht.

Neutron-Programm unter Druck

Die Euphorie über den Großauftrag wird jedoch durch technische Probleme gedämpft. Am 21. Januar musste das Unternehmen eingestehen, dass bei einem Qualifikationstest der neuen Neutron-Rakete ein Tank der ersten Stufe riss. Die Neutron ist als wiederverwendbare Trägerrakete für Nutzlasten bis 13.000 Kilogramm konzipiert und soll das Angebot gegenüber der kleineren Electron-Rakete massiv erweitern.

Ob dieser Vorfall den Zeitplan für die Markteinführung signifikant verschiebt, ist noch offen. Das Management hat angekündigt, im Rahmen der kommenden Quartalszahlen detaillierte Informationen zum Ausmaß des Schadens und den Folgen für die Roadmap zu liefern.

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Solides Kerngeschäft

Während die Entwicklung der Neutron stottert, liefert das bewährte Electron-Programm verlässlich ab. Mit 21 Starts im Jahr 2025 und einer Erfolgsquote von 100 Prozent bleibt das operative Kerngeschäft stabil. Erst Ende Januar gelang der zweite Start innerhalb von nur acht Tagen.

Finanziell zeigt sich ein gemischtes Bild: Einem starken Umsatzwachstum von 48 Prozent auf rund 554 Millionen US-Dollar im vergangenen Jahr stehen weiterhin rote Zahlen gegenüber. Der Nettoverlust belief sich in den letzten zwölf Monaten auf knapp 198 Millionen US-Dollar.

Klarheit über den weiteren Kurs dürfte der 26. Februar bringen. Nach US-Börsenschluss präsentiert Rocket Lab die Zahlen für das vierte Quartal. Investoren werden dabei vor allem auf Updates zum Neutron-Zeitplan achten, da die neue Rakete als zentraler Treiber für die zukünftige Profitabilität gilt.

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