Apple Aktie: Sicherer Hafen

Apple profitiert von regulatorischen Entlastungen in der EU und indischen Steuererleichterungen, während die Aktie sich vom schwächelnden Nasdaq abkoppelt und als sicherer Hafen gilt.

Kurz zusammengefasst:
  • EU stufte Apple Ads und Maps nicht als Gatekeeper ein
  • Indiens Haushalt bringt Steuererleichterungen für Zulieferer
  • Aktie entkoppelt sich mit starkem Kurs vom Nasdaq 100
  • Solide Quartalszahlen mit Umsatzplus von 16 Prozent

Während Tech-Werte unter Druck geraten, läuft Apple zur Höchstform auf. Die Aktie entkoppelt sich vom schwächelnden Nasdaq und profitiert von gleich zwei regulatorischen Erfolgen in Europa und Indien. Investoren setzen auf Stabilität – und Apple liefert.

Regulierung spielt Apple in die Karten

Zwei Entscheidungen haben die Rahmenbedingungen diese Woche deutlich verbessert: Die EU-Kommission stufte am Mittwoch Apple Ads und Apple Maps nicht als zentrale Plattformdienste unter dem Digital Markets Act ein. Damit entfallen strenge Auflagen zu Datenfreigabe und Interoperabilität, die andere „Gatekeeper“ treffen.

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Parallel dazu bringt Indiens Haushalt 2026-27 Steuererleichterungen für ausländische Zulieferer von High-End-Fertigungsmaschinen. Das senkt die Kosten für Apples Auftragsfertiger wie Foxconn und Tata, die iPhone-Produktion im Land auszubauen – ein direkter Vorteil für die Supply-Chain-Strategie.

Starke Basis nach Quartalszahlen

Die Zuversicht fußt auf soliden Fundamentaldaten. Ende Januar meldete Apple für das erste Fiskalquartal 2026 einen Umsatz von 143,8 Milliarden Dollar – ein Plus von 16 Prozent im Jahresvergleich. Getragen wurde das Wachstum von Rekordverkäufen beim iPhone und einem robusten Services-Geschäft.

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Der Gewinn je Aktie lag bei 2,84 Dollar. Zudem erhöhte der Konzern die Quartalsdividende auf 0,26 Dollar je Aktie, zahlbar am 12. Februar an Aktionäre mit Stichtag 9. Februar.

Kapitalflucht aus risikoreichen Tech-Titeln

Während Anleger bei generativer KI und Software-Werten Bewertungen hinterfragen, fließt Kapital in Apple. Am Mittwoch übertraf die Aktie den Nasdaq 100 mit dem größten Abstand seit über einem Jahr. Institutionelle Investoren nutzen das etablierte Hardware-Ökosystem und wiederkehrende Service-Erlöse als Gegenpol zu spekulativeren Wachstumswetten.

Die nächsten Wochen dürften zeigen, ob Apple diese defensive Rolle weiter ausbaut – vor allem, wenn die Tech-Volatilität anhält.

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