Procter & Gamble hat seine Zahlen für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2026 vorgelegt – und die zeigen ein gemischtes Bild. Während der Umsatz leicht zulegen konnte, ging der Gewinn pro Aktie zurück. Verantwortlich dafür sind vor allem Restrukturierungskosten, die auf das Ergebnis drückten.
Umsatzwachstum bleibt überschaubar
Der Konsumgüterriese erzielte im zweiten Quartal einen Nettoumsatz von 22,2 Milliarden US-Dollar – ein Plus von einem Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das organische Wachstum, das Währungseffekte und Übernahmen herausrechnet, blieb hingegen unverändert.
Beim Gewinn sieht es weniger erfreulich aus: Der verwässerte Gewinn je Aktie sank um fünf Prozent auf 1,78 US-Dollar. Grund dafür waren zusätzliche Restrukturierungskosten. Das bereinigte Kernergebnis je Aktie lag bei 1,88 US-Dollar und bewegte sich damit auf Vorjahresniveau.
Positiv: Procter & Gamble schüttete im Quartal 4,8 Milliarden US-Dollar an die Aktionäre aus – 2,5 Milliarden als Dividende und 2,3 Milliarden durch Aktienrückkäufe.
Prognose wird angepasst
Für das Gesamtjahr 2026 hält das Unternehmen an seiner Umsatzprognose fest: Das organische Wachstum soll zwischen null und vier Prozent liegen. Bei der Gewinnerwartung wird es konkreter – und etwas verhaltener.
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Die Prognose für den verwässerten Gewinn je Aktie wurde von zuvor drei bis neun Prozent auf nun ein bis sechs Prozent gesenkt. Die Spanne für das bereinigte Kernergebnis bleibt dagegen bei null bis vier Prozent, was 6,83 bis 7,09 US-Dollar je Aktie entspricht.
An der Ausschüttungspolitik ändert sich nichts: Für das laufende Geschäftsjahr plant Procter & Gamble weiterhin rund 10 Milliarden US-Dollar an Dividenden und etwa 5 Milliarden US-Dollar für Aktienrückkäufe ein.
Konsumgüterbranche vor neuem Rückenwind?
Die Zahlen fallen in eine Phase, in der sich das Umfeld für Konsumgüterhersteller stabilisieren könnte. Analysten erwarten für 2026 eine ausgewogenere Entwicklung in der Branche. Mögliche Steuersenkungen könnten die Konsumausgaben stützen – ein Faktor, von dem auch Procter & Gamble profitieren würde. Gleichzeitig müssen Unternehmen auf veränderte Verbraucherwünsche reagieren, etwa den Trend zu gesundheitsbewussten und personalisierten Produkten.
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