Newmont hat 2025 das profitabelste Jahr seiner Unternehmensgeschichte abgeliefert – und schüttet die Erträge in einem Tempo aus, das in der Bergbaubranche seinesgleichen sucht. Ein Aktienrückkaufprogramm im Volumen von sechs Milliarden Dollar, Rekordgewinne und ein Goldpreis jenseits der 5.000-Dollar-Marke: Die Ausgangslage für den weltgrößten Goldproduzenten ist derzeit außergewöhnlich stark.
Rekordjahrgang mit klaren Zahlen
Der Umsatz stieg 2025 um 21 Prozent auf 22,67 Milliarden Dollar. Der freie Cashflow erreichte mit 7,3 Milliarden Dollar einen neuen Höchstwert, der operative Cashflow legte um 62 Prozent auf 10,3 Milliarden Dollar zu. Gleichzeitig baute Newmont Schulden in Höhe von 3,4 Milliarden Dollar ab und hält nun eine Nettocashposition von 2,1 Milliarden Dollar.
Diese Zahlen sind nicht nur beeindruckend – sie ermöglichen eine Kapitalrückführung, die das Unternehmen strukturell verändert. Bereits 3,6 Milliarden Dollar des sechs Milliarden Dollar schweren Rückkaufprogramms wurden bis zum 19. Februar 2026 umgesetzt. Hinzu kommt eine erhöhte Quartalsdividende von 26 Cent je Aktie, zahlbar am 26. März 2026.
Goldpreis als Rückenwind
Hinter den Zahlen steckt auch ein makroökonomischer Sondereffekt. Der Goldpreis kletterte zuletzt auf knapp 5.600 Dollar je Unze – angetrieben von geopolitischen Spannungen, einem schwächeren US-Dollar und Unsicherheiten rund um die Unabhängigkeit der US-Notenbank. Nach einer Korrektur unter 4.900 Dollar stabilisierte sich der Preis wieder oberhalb der 5.000-Dollar-Marke.
Für Newmont bedeutet das: Selbst bei leicht sinkender Produktionsmenge – die Guidance für 2026 liegt bei 5,3 Millionen Unzen, etwas weniger als im Vorjahr – dürften die Gewinne weiter wachsen. Der Rückgang erklärt sich durch Veräußerungen von Nicht-Kernaktiva, geplante Produktionssequenzen und Buschbrände in Australien, die Ende 2024 den Betrieb beeinträchtigten.
Strategie: Marge vor Volumen
CEO Natascha Viljoen, die zu Jahresbeginn 2026 von der COO-Rolle an die Spitze wechselte, verfolgt konsequent einen „Margin-first“-Ansatz. Statt maximaler Fördermengen stehen Tier-1-Minen mit hoher Erzqualität im Mittelpunkt. Diese Strategie macht das Unternehmen widerstandsfähiger gegenüber möglichen Preisrückgängen beim Gold.
Die Reservenbasis bleibt trotz Veräußerungen erheblich: 118,2 Millionen attributierbare Unzen Gold zum Jahresende 2025, ergänzt durch 12,5 Millionen Tonnen Kupfer- und 442 Millionen Unzen Silberreserven.
Bewertung und Ausblick
Analysten erwarten für 2026 einen Gewinn je Aktie von 8,79 Dollar – ein Wachstum von rund 28 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das aktuelle Forward-KGV von rund 13x liegt knapp unter dem Branchendurchschnitt. Die Aktie hat in den vergangenen zwölf Monaten rund 110 Prozent zugelegt, steht aber seit Jahresbeginn unter leichtem Druck und notiert rund acht Prozent unterhalb ihres 50-Tage-Durchschnitts.
Am 23. April 2026 legt Newmont seinen nächsten Quartalsbericht vor. Angesichts des noch nicht vollständig abgeschlossenen Rückkaufprogramms und der anhaltend hohen Goldpreise dürfte dieser Termin für Anleger besonders aufschlussreich werden.
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