EOS Aktie: Zukunftsperspektiven begeistern

Der australische Rüstungsspezialist EOS verkündet eine Partnerschaft mit dem türkischen Konzern Roketsan und entkräftet gleichzeitig Vorwürfe eines Short-Sellers mit konkreten Finanzzahlen.

Kurz zusammengefasst:
  • Strategische Allianz für Drohnenabwehr-Technologie
  • Unbedingter Auftragsbestand bei 459 Millionen AUD
  • Gesamtliquidität von 106,9 Millionen AUD bestätigt
  • Aktie erholt sich nach Handelsstopp und Angriff

Der australische Rüstungstechnologie-Spezialist EOS Defence Systems hat auf der World Defense Show in Riad eine strategische Partnerschaft mit dem türkischen Rüstungskonzern Roketsan verkündet. Die Kooperation zielt auf die gemeinsame Entwicklung integrierter Verteidigungssysteme ab – ein Schritt, der die globale Marktposition beider Unternehmen im Bereich Counter-Drone-Technologie stärken soll. Zeitgleich wehrt sich EOS gegen massive Vorwürfe eines Short-Sellers.

Fokus auf Drohnenabwehr

Die neue Allianz verbindet EOS‘ Expertise in ferngesteuerten Waffensystemen und Hochenergie-Lasertechnologie mit Roketsan’s Erfahrung bei Lenkflugkörpern und Systemintegration. Im Zentrum steht die wachsende Nachfrage nach Anti-Drohnen-Lösungen – ein Marktsegment, das als zentraler Wachstumstreiber für EOS gilt.

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Das Unternehmen hatte zuletzt mehrere Exportverträge für seine Laserwaffensysteme gesichert. Die Partnerschaft mit Roketsan soll diese Position weiter ausbauen und neue Absatzmärkte erschließen.

Antwort auf Short-Seller-Angriff

Die Partnerschaftsmeldung fiel mit einer Stabilisierung des Aktienkurses zusammen. Am 10. Februar veröffentlichte das Management eine detaillierte Stellungnahme zu einem Bericht von Grizzly Research, der am 6. Februar einen Handelsstopp ausgelöst hatte.

EOS wies die Vorwürfe als „irreführend“ zurück. Zentraler Streitpunkt war ein Vertrag mit dem südkoreanischen Kunden Goldrone über rund 80 Millionen USD. Das Unternehmen stellte klar: Dieser Vertrag ist als „bedingt“ klassifiziert und hängt von einer Anzahlung ab. Die Summe wurde daher nicht in den ausgewiesenen unbedingten Auftragsbestand eingerechnet – entgegen den Behauptungen aufgeblähter Umsatzprognosen.

Finanzlage konkretisiert

EOS legte aktualisierte Finanzkennzahlen zum 31. Dezember 2025 vor. Der unbedingte Auftragsbestand lag bei 459 Millionen AUD – deutlich über dem Vorjahreswert.

Zur Liquidität korrigierte das Unternehmen Marktgerüchte mit verifizierten Zahlen: Per 31. Dezember 2025 verfügte EOS über eine Gesamtliquidität von 106,9 Millionen AUD. Diese im Quartalsbericht bestätigte Zahl belegt eine solide Kapitalbasis zur Finanzierung laufender Projekte und Lieferverpflichtungen – ohne unmittelbaren Bedarf an externer Finanzierung.

Kurserholung nach Turbulenz

Nach Aufhebung des Handelsstopps fiel die Aktie zunächst auf ein Intraday-Tief von 5,05 AUD, erholte sich dann aber deutlich auf einen Schlusskurs von 6,71 AUD am Dienstag. Am Mittwoch hielt sich der Kurs bei rund 6,63 AUD.

Über den 12-Monats-Zeitraum zeigt die Aktie weiterhin eine starke Performance, getragen von steigenden globalen Verteidigungsausgaben und der Kommerzialisierung des Directed-Energy-Portfolios.

EOS prüft derzeit rechtliche Schritte gegen den Short-Seller in Australien und Deutschland. Am 10. Februar wurde mit der strategischen Roketsan-Partnerschaft ein wichtiger Meilenstein für die weitere internationale Expansion gesetzt.

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