Am 26. Februar liefert Aixtron den Jahresfinanzbericht für 2025 – und damit mehr als nur rückblickende Zahlen. Für den Markt zählt vor allem, ob das Unternehmen wieder Rückenwind bei der Nachfrage spürt und wie der Ausblick für 2026 ausfällt. Denn genau dort entscheidet sich, ob die jüngste Erholung der Aktie Substanz hat.
Zuletzt notierte der Titel bei 20,56 Euro und liegt damit nur knapp unter dem 52‑Wochen-Hoch von 21,37 Euro. Gleichzeitig fällt ein sehr niedriger RSI von 25,1 auf – ein Hinweis auf eine zuletzt stark abgekühlte kurzfristige Dynamik.
Was der Bericht wirklich liefern muss
Im Fokus stehen drei Punkte, die Anleger als „Frühwarnsystem“ für die kommenden Quartale nutzen:
- Auftragseingänge: Sie gelten als zentraler Frühindikator. Wichtig wird, ob sich Anzeichen einer Nachfragebelebung im Halbleiter-Equipment-Markt zeigen.
- Regionale Umsatzverteilung: Gerade bei Anlagen für Siliziumkarbid (SiC) und Galliumnitrid (GaN) können regionale Trends den Takt vorgeben – besonders in Asien.
- Guidance für 2026: Entscheidend sind Aussagen zu Umsatz- und Margenerwartungen für das laufende Jahr.
Die zentrale Frage dahinter: Kommt die Erholung über neue Bestellungen – oder bleibt sie vorerst ein Hoffnungsschimmer?
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Sektor-Taktgeber: Investitionszyklen der Chipindustrie
Der Markt für Depositionsanlagen hängt stark an den Investitionszyklen der Chipindustrie. Bestellungen kommen typischerweise dann, wenn Hersteller Kapazitäten ausbauen. Treiber sind laut Kontext vor allem zwei Endmärkte: Elektromobilität sowie der Ausbau von KI-Rechenzentren. Beide beeinflussen, wann und wie stark die Industrie in Produktionsanlagen für SiC- und GaN-Leistungshalbleiter investiert.
Die nächsten Termine im Überblick
Mit dem Jahresbericht ist der Takt für die kommenden Monate gesetzt. Laut Finanzkalender stehen diese Daten an:
- 26. Februar 2026: Konzern-Jahresfinanzbericht 2025
- 30. April 2026: Quartalsmitteilung Q1/2026
- 13. Mai 2026: Ordentliche Hauptversammlung
- 30. Juli 2026: Halbjahresfinanzbericht H1/2026
Der nächste konkrete Kurstreiber ist damit klar terminiert: Am 26. Februar 2026 dürfte vor allem die 2026er-Prognose in Kombination mit den Auftragseingängen darüber entscheiden, wie belastbar die aktuelle Bewertung nahe dem Jahreshoch ist.
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