Smartbroker Aktie: Angriff auf 100.000
Der Online-Broker strebt nach einem Null-Ergebnis im Vorjahr eine starke Expansion an, während er gleichzeitig die Profitabilität ohne PFOF-Einnahmen sicherstellen muss.

Kurz zusammengefasst
- Angestrebte Neukundenzahl von 100.000 für das laufende Jahr
- Operatives Ergebnis 2025 lag genau bei null Euro
- Hohe Kundenbindung mit 38 Transaktionen pro Jahr
- Ergebnisveröffentlichung für Q4 2025 am 30. Juni
Smartbroker schaltet einen Gang höher. Nach einem Übergangsjahr 2025 peilt der Online-Broker für das laufende Jahr die Marke von jährlich 100.000 Neukunden an. Dabei muss das Unternehmen beweisen, dass das Geschäftsmodell auch ohne die wegfallenden Rückvergütungen aus dem Wertpapierhandel profitabel funktioniert.
Spagat zwischen Wachstum und Nulllinie
Die Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr verdeutlichen die aktuelle Lage: 69 Millionen Euro Umsatz und ein operatives Ergebnis (EBITDA) von Punktlandung Null. Der Umbau auf die eigene Plattform Smartbroker+ hat Ressourcen gebunden, lieferte aber mit rund 77.350 Neukunden im Jahr 2025 bereits ein solides Fundament.
Für 2026 wird die Prognose nun konkreter. Die Geschäftsführung erwartet Erlöse zwischen 66 und 72 Millionen Euro. Beim operativen EBITDA wird eine Spanne von minus 1,5 bis plus 1,5 Millionen Euro angepeilt – ein vorsichtiger Tanz um die Gewinnschwelle, während die Expansion Priorität genießt.
Strategie gegen das PFOF-Verbot
Eine zentrale Herausforderung bleibt das regulatorische Ende von Payment-for-Order-Flow (PFOF). Smartbroker hat hierfür frühzeitig Sparmaßnahmen eingeleitet, um den Umsatzrückgang abzufedern. Das Ziel ist klar: Die Konditionen für Endkunden sollen trotz der wegfallenden Zahlungen von Handelspartnern stabil bleiben, um im harten Wettbewerb mit anderen Neobrokern nicht an Boden zu verlieren.
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Ein wesentlicher Trumpf ist dabei die hohe Kundenbindung. Mit durchschnittlich 38 Transaktionen pro Jahr nutzen Anleger die Plattform Smartbroker+ deutlich intensiver als Kunden bei vielen Konkurrenzportalen. Diese hohe Aktivität soll helfen, die Profitabilität pro Kunde langfristig zu sichern.
Wichtige Termine für Anleger
Im Finanzkalender der Smartbroker Holding AG stehen in den kommenden Monaten zwei zentrale Daten an:
- 30. Juni 2026: Veröffentlichung der Ergebnisse für das vierte Quartal 2025
- 10. September 2026: Ordentliche Hauptversammlung
Ob die Wachstumsstrategie Früchte trägt, wird sich an der Dynamik der Neukundengewinnung messen lassen. Die Marke von 100.000 neuen Depots pro Jahr ist eine ambitionierte Ansage an den Markt. Gelingt dieser Sprung bei gleichzeitiger Kostendisziplin, könnte die operative Wende nachhaltig gelingen. Anleger sollten am 30. Juni genau prüfen, ob die Zahlen des Schlussquartals 2025 diesen Optimismus bereits untermauern.
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