Micron Technology dominiert derzeit die Schlagzeilen mit einer Mischung aus strategischen Weichenstellungen und starkem Analystenlob. Trotz leichter Gewinnmitnahmen nach einer beeindruckenden Rallye im Vorjahr stehen die Zeichen auf Wachstum. Während das Management für 2026 bereits vollständig ausgebuchte Kapazitäten im High-Bandwidth Memory (HBM) Bereich meldet, heben Experten ihre Kursziele an und setzen auf den anhaltenden KI-Boom.
Bernstein sieht weiteres Potenzial
Ein zentraler Treiber für die aktuelle Aufmerksamkeit ist ein frisches Update von Bernstein. Die Analysten erhöhten ihr Kursziel am Freitagmorgen deutlich von 270 auf 330 US-Dollar und bestätigten die Einstufung „Outperform“. Dieser Optimismus speist sich aus der Erwartung, dass die enorme Nachfrage nach KI-Speicherlösungen die Gewinne im Geschäftsjahr 2026 weiter antreiben wird. Der aktuelle Kurs, der sich nach einem leichten Rücksetzer bei rund 285 US-Dollar bewegt, spiegelt dabei eher eine Konsolidierung nach dem starken Lauf des Jahres 2025 wider als eine fundamentale Schwäche. Marktbeobachter sehen in der Bewertung noch nicht den vollen „Superzyklus“ der Speichernachfrage eingepreist.
Strategische Gespräche und volle Auftragsbücher
Investoren blicken gespannt auf die CES 2026, die am 6. Januar beginnt. Berichten zufolge steht ein Treffen zwischen Microns CEO und Samsungs Mobile-Chef TM Roh an. Im Fokus der Verhandlungen steht die Lieferung von LPDDR5X DRAM für das kommende Galaxy S26 – ein Schritt, der Microns Bedeutung bei mobilen KI-Anwendungen unterstreichen würde.
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Noch gewichtiger für die Planungssicherheit ist jedoch die Bestätigung des Managements, dass die gesamte HBM-Produktionskapazität für das Kalenderjahr 2026 bereits verkauft ist. Diese Verträge wurden zu festen Preisen abgeschlossen, was das Unternehmen vor potenziellen Schwankungen am Spotmarkt schützt und eine stabile Ertragsbasis garantiert.
Rekordzahlen bestätigen Neuausrichtung
Die fundamentale Stärke untermauert die positive Haltung der Experten. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026 meldete Micron einen Rekordumsatz von 13,6 Milliarden US-Dollar, was einem Anstieg von 57 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Besonders die Bruttomarge von 57 Prozent sticht hervor, getrieben durch den Shift hin zu hochmargigen HBM3E-Produkten für Rechenzentren. Konsequent erscheint daher der strategische Rückzug aus dem Endverbrauchergeschäft mit der Marke „Crucial“, um alle Ressourcen auf den lukrativen Enterprise-Sektor zu konzentrieren, wo deutlich höhere Verkaufspreise erzielt werden.
Der nächste wichtige Impuls für die Aktie wird vom Ausgang des Treffens auf der CES am 6. Januar erwartet. Ein fester Liefervertrag für das Galaxy S26 würde Microns Dominanz nicht nur im Rechenzentrum, sondern auch im mobilen KI-Sektor bestätigen. Gelingt es dem Unternehmen, die Bruttomargen weiterhin oberhalb von 50 Prozent zu halten, erscheint der Weg zum neuen Bernstein-Kursziel von 330 US-Dollar fundamental geebnet.
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