Der deutsche Wohnimmobilienmarkt sendet wieder freundlichere Signale – und genau das ist für Vonovia entscheidend. Neue Daten des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (VDP) deuten auf steigende Preise und damit bessere Rahmenbedingungen für Deutschlands größten Wohnimmobilienkonzern hin. Spannend wird nun, ob sich dieser Trend auch in den Konzernbewertungen niederschlägt.
VDP-Daten: Preise ziehen spürbar an
Laut VDP haben sich Wohnimmobilien in Deutschland im Gesamtjahr 2025 im Durchschnitt um 4,2% verteuert – etwa doppelt so stark wie im Vorjahr. Für Vonovia ist das mehr als nur eine nette Statistik: Höhere Marktpreise können den Druck von den Immobilienbewertungen nehmen, nachdem die Branche in den Jahren zuvor mit Abwertungen kämpfen musste.
Besonders relevant ist dabei der Blick auf das Segment, das Vonovia stark prägt: Mehrfamilienhäuser. Hier meldet der VDP ein Plus von 5,3%. Selbst genutztes Wohneigentum (Einfamilienhäuser, Eigentumswohnungen) legte dagegen um 3,0% zu. In den sieben größten deutschen Metropolen lagen die Preissteigerungen im Schnitt bei 4,7%.
Auch am Mietmarkt zeigt sich Rückenwind: Ende des vierten Quartals 2025 lagen die Mieten laut VDP bundesweit 3,5% über Vorjahr.
Wichtige Fakten auf einen Blick:
– Wohnimmobilienpreise Deutschland 2025: +4,2%
– Mehrfamilienhäuser 2025: +5,3%
– Metropolen (Top-7) 2025: +4,7%
– Mieten Q4 2025 ggü. Vorjahr: +3,5%
– Nächster Termin: Geschäftsbericht 2025 am 19. März 2026
Der nächste Prüfstein: Geschäftsbericht am 19. März
Der Markt schaut jetzt auf den 19. März 2026. Dann legt Vonovia den Geschäftsbericht für 2025 vor. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob die bessere Marktlage bereits bei den Immobilienbewertungen ankommt – und damit beim Net Asset Value (NAV), einer zentralen Kennzahl für Immobilienkonzerne.
Vonovia hatte bereits bei den Neunmonatszahlen im November 2025 für 2026 wieder Wachstum in Aussicht gestellt. Die aktuellen VDP-Daten passen grundsätzlich zu diesem Bild. Gleichzeitig bleibt ein Punkt als Unsicherheitsfaktor genannt: regulatorische Themen, etwa eine mögliche Mietrechtsreform.
Kursbild: Erholung, aber noch nicht frei
An der Börse zeigt sich zuletzt eine leichte Verbesserung: Auf 7-Tage-Sicht steht die Aktie 4,28% im Plus, während sie über 12 Monate noch 13,83% im Minus liegt. Mit 25,80 € notiert der Kurs über dem 50-Tage-Durchschnitt (24,74 €), bleibt aber unter dem 200-Tage-Durchschnitt (26,75 €) – ein Hinweis darauf, dass die mittelfristige Erholung noch nicht vollständig bestätigt ist.
Am 19. März 2026 dürfte vor allem entscheidend sein, ob Vonovia eine Stabilisierung des NAV zeigen kann und wie klar das Unternehmen den Ausblick für 2026 im Licht der verbesserten Marktdaten einordnet.
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