Der japanische Bitcoin-Schatzmeister Metaplanet hat seine Kapitalerhöhung abgeschlossen und damit die Kriegskasse für weitere Krypto-Käufe aufgefüllt. Während die Aktie weiter unter Druck steht, hält das Unternehmen unbeirrt an seiner aggressiven Bitcoin-Strategie fest.
Am 13. Februar 2026 bestätigte die in Tokio gelistete Firma den Abschluss der Kapitalmaßnahme. Über eine Drittplatzierung flossen rund 12,24 Milliarden Yen (etwa 127 Millionen Dollar) in die Kasse.
Die Mittelverwendung
Metaplanet hat die Verwendung der frischen Mittel klar definiert:
- 14 Milliarden Yen fließen zwischen Februar 2026 und Februar 2027 direkt in Bitcoin-Käufe
- 1,56 Milliarden Yen sind für das Bitcoin-Ertragsgeschäft vorgesehen, inklusive Derivate- und Optionshandel
- 5,19 Milliarden Yen dienen der teilweisen Rückführung der Kreditlinie
Die Platzierung umfasste 24,53 Millionen neue Aktien zum Preis von 499 Yen je Anteilsschein. Vermittelt wurde das Geschäft durch Cantor Fitzgerald an institutionelle Investoren wie Anson Opportunities Master Fund, Alyeska Master Fund und Brookdale Global Opportunity Fund.
Zusätzlich gab das Unternehmen 159.440 Bezugsrechte aus. Diese haben einen Ausübungspreis von 547 Yen und könnten bei vollständiger Ausübung weitere 8,8 Milliarden Yen einbringen. Die Rechte sind vom 16. Februar 2026 bis zum 15. Februar 2027 gültig.
Aktie verliert weiter
Die Metaplanet-Aktie schloss am 13. Februar bei 325 Yen und verlor damit 3,56 Prozent. Seit dem Januar-Hoch von 639 Yen hat der Titel deutlich nachgegeben. Die Schwäche spiegelt den Gegenwind an den Kryptomärkten wider.
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Das Unternehmen hält aktuell 35.102 Bitcoin und rangiert damit auf Platz vier der größten öffentlich gehandelten Bitcoin-Halter weltweit. Vor Metaplanet liegen nur Strategy Inc., MARA Holdings und Twenty One Capital.
Schuldenlast im Blick
Metaplanet hat aus einer 500-Millionen-Dollar-Kreditlinie bislang etwa 280 Millionen Dollar abgerufen. Die teilweise Rückzahlung soll Spielraum für künftige Finanzierungen schaffen, während die Bitcoin-Einkaufstour weitergeht.
Der durchschnittliche Einstandspreis der Bitcoin-Bestände liegt bei rund 107.000 Dollar pro Coin. Allein die im vierten Quartal 2025 erworbenen Einheiten kosteten im Schnitt 105.412 Dollar. Bei aktuellen Kursen sitzt die Firma auf erheblichen Buchverlusten.
Ende Januar meldete Metaplanet für das Geschäftsjahr 2025 eine Wertminderung von 104,6 Milliarden Yen (680 Millionen Dollar) auf die Bitcoin-Bestände. Das Unternehmen bezeichnete dies als zahlungsunwirksamen Buchungsvorgang ohne Auswirkung auf das operative Geschäft.
Kurs bleibt klar
CEO Simon Gerovich bekräftigte Anfang Februar die Strategie. Metaplanet will bis Ende 2026 insgesamt 100.000 Bitcoin ansammeln – das Ziel der sogenannten „555 Million Plan“-Strategie. Die aktuellen Marktbedingungen ändern daran nichts.
Am 16. Februar 2026 legt das Unternehmen die Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 vor.
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