Ferrari Aktie: Gegen den Trend

Ferrari hält trotz Wettbewerbszurückhaltung an seiner Elektro-Roadmap fest und punktet mit Rekordmarge und vollem Auftragsbuch, was zu deutlichen Kursgewinnen führte.

Kurz zusammengefasst:
  • Kurssprung nach Bestätigung der Elektrostrategie
  • Rekord-Ergebnis mit EBITDA-Marge von 38,8 Prozent
  • Auftragsbücher sind bis Ende 2027 gefüllt
  • Massives Aktienrückkaufprogramm läuft an

Während Konkurrent Lamborghini seine Pläne für reine Elektroautos auf Eis legt, setzt Ferrari ein klares Zeichen: Die Italiener halten an ihrer Elektrifizierungs-Roadmap fest. Dieser strategische Kontrast sorgte am Dienstag für einen Kurssprung von 5,5 Prozent. Doch es ist nicht nur die Zukunftsvision, die Anleger überzeugt – auch die fundamentalen Daten des Luxusherstellers untermauern die aktuelle Bewertung.

Strategische Klarheit überzeugt

Der Markt reagierte positiv auf die Nachricht, dass Ferrari im Gegensatz zum Wettbewerb Kurs hält. Im Zentrum der Elektro-Strategie steht der für 2026 angekündigte „Ferrari Luce“. Der elektrische Supersportwagen soll mit 1.000 PS und einer Höchstgeschwindigkeit von über 310 km/h (193 mph) neue Maßstäbe setzen.

Ferrari

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Diese technologische Entwicklung ordnet sich der übergeordneten Maxime unter: Exklusivität wahren, auch beim Antriebswechsel. Dass die Marke ihre Preismacht behält, zeigen die Auslieferungszahlen von 2025. Bei 13.640 verkauften Fahrzeugen lag der Durchschnittspreis bei über 500.000 Euro.

Rekordzahlen und volle Auftragsbücher

Die jüngste Kursbewegung, die die Aktie aktuell auf 318,00 Euro führte, fußt auf einer soliden Bilanz. Das Geschäftsjahr 2025 schloss Ferrari mit einem Umsatz von über 7,1 Milliarden Euro ab, was einem Anstieg von 7 bis 8 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Besonders die Profitabilität sticht hervor: Mit einer EBITDA-Marge von 38,8 Prozent erreichte das operative Ergebnis (EBIT) mehr als 2,1 Milliarden Euro.

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Damit hat das Management seine finanziellen Ziele aus dem vorherigen Businessplan ein ganzes Jahr früher als geplant erreicht. Die Nachfrage bleibt ungebrochen hoch: Das Auftragsbuch reicht bis Ende 2027. Diese langfristige Sichtbarkeit der Einnahmen bietet Anlegern in einem volatilen Marktumfeld Sicherheit.

Aktienrückkauf und Währungsgegenwind

Neben dem operativen Geschäft stützt ein massives Aktienrückkaufprogramm den Kurs. Ferrari plant, bis 2030 eigene Anteile im Wert von rund 3,5 Milliarden Euro zurückzukaufen. Die erste Tranche über 250 Millionen Euro läuft bereits; allein seit Jahresbeginn 2026 wurden über 307.000 Aktien vom Markt genommen.

Für den weiteren Jahresverlauf 2026 plant das Unternehmen vier neue Modellvorstellungen. Allerdings gibt es auch Herausforderungen: Das Management kalkuliert mit rund 200 Millionen Euro Gegenwind durch Währungseffekte, bedingt durch die Schwäche des US-Dollars und des japanischen Yen. Angesichts der hohen Personalisierungsrate der Fahrzeuge von rund 20 Prozent und der Preissetzungsmacht dürfte Ferrari diese Effekte jedoch abfedern können.

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