Während der breite Bankensektor zum Jahresstart unter Druck steht, setzt sich das Frankfurter Geldhaus eindrucksvoll vom negativen Branchentrend ab. Mit einer Kursverdopplung im Rücken und einer massiven Outperformance gegenüber der Konkurrenz stellt sich nun die zentrale Frage: Kann diese Dynamik auch 2026 anhalten oder ist die Bewertung mittlerweile zu ambitioniert?
Völlige Entkopplung vom Sektor
Die Diskrepanz könnte kaum größer sein: Während der allgemeine Bankensektor zum Jahresauftakt rund sechs Prozent an Wert einbüßt, präsentiert sich die Commerzbank als einer der stärksten Titel im DAX. Als drittbester Wert des Vorjahres hat sich das Institut von den strukturellen Problemen vieler Konkurrenten gelöst.
Diese relative Stärke deutet darauf hin, dass institutionelle Anleger großes Vertrauen in die spezifische Strategie der Frankfurter gefasst haben. Der Markt honoriert die Entwicklung mit einer fundamentalen Neubewertung, die den Börsenwert auf inzwischen 40,70 Milliarden Euro katapultiert hat.
Die Zahlen hinter der Rallye
Ein Blick auf die Kursentwicklung verdeutlicht das Ausmaß der Euphorie. Mit einem aktuellen Kurs von 36,10 Euro verzeichnet das Papier auf Jahressicht ein Plus von 129,57 Prozent.
Wichtige Eckdaten der Neubewertung:
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- Kursentwicklung: +129,57 % in 12 Monaten
- Abstand zum Hoch: Nur ca. 6 % bis 38,40 Euro
- Bewertung: KGV von 17,49
- Dividendenrendite: 1,80 %
Das gestiegene Kurs-Gewinn-Verhältnis von knapp 17,5 signalisiert deutlich gewachsene Erwartungen. Anleger preisen mittlerweile ein Szenario ein, in dem die Bank ihre positive Entwicklung nahtlos fortsetzt.
Blick auf den Chart
Die Bullen dominieren das Geschehen eindeutig. Selbst der letzte Handelstag vor dem Jahreswechsel endete mit einem weiteren Aufschlag von über 1,5 Prozent, was das starke Momentum unterstreicht. Technisch betrachtet steht nun die Marke von 38,40 Euro im Fokus. Dieses 52-Wochen-Hoch vom August 2025 bildet den entscheidenden Widerstand, der Bullen und Bären derzeit noch trennt.
Ein nachhaltiger Ausbruch über die Hürde bei 38,40 Euro würde den Weg für weitere Kursgewinne im Jahr 2026 freimachen und das Allzeithoch-Szenario reaktivieren. Scheitert die Aktie jedoch an dieser Marke, könnte angesichts der ambitionierten Bewertung eine Konsolidierung einsetzen.
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