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Meldung
Tokio (aktiencheck.de AG) - Die größten Börsen Asiens haben am Mittwoch ungeachtet der positiven Vorgaben aus New York vollkommen unterschiedliche Richtungen eingeschlagen. Die höchsten Verluste wurden dabei aus Hongkong gemeldet, wo es für den Hang Seng um 3,4 Prozent in die Tiefe ging. Kräftige Kurszuwächse wurden indes aus Seoul und Tokio gemeldet. Der japanische Leitindex Nikkei zog um 1,74 Prozent an auf 9.239,24 Punkte. Der TOPIX legte 1,38 Prozent zu auf 888,25 Zähler.

Hoffnungen auf milliardenschwere Konjunkturprogramme der künftigen US-Regierung haben exportabhängigen Werte kräftig eingeheizt. Im Automobilsektor preschten Toyota um 4,9 Prozent, Mazda um 14,8 Prozent, Honda um 11 Prozent und Nissan um 9,7 Prozent vor. Titel des Subaru-Herstellers Fuji Heavy schlossen rund 21 Prozent fester.

Im Technologiesegment sah es nicht weniger gut aus. Hier gewannen unter anderem Sony 8,7 Prozent, Nikon 15,1 Prozent, Canon 11,4 Prozent und Panasonic 8,7 Prozent. Bei den Chip-Werten stachen Advantest (+7,1 Prozent) und Tokyo Electron (+10,6 Prozent) hervor.

Verstärkt gesucht waren darüber hinaus Stahlwerte. Hier verfestigten sich Nippon Steel um 4,9 Prozent, Sumitomo Metal um 7 Prozent, JFE um 5,4 Prozent und Kobe Steel um 6,5 Prozent. Letztere haben einem Pressebericht zufolge einen Großauftrag aus Südkorea erhalten.

In Hongkong verloren CCB als Umsatzspitzenreiter 8,8 Prozent, nachdem sich die Bank of America von einem Teil ihrer Beteiligung an dem staatlichen Finanzinstitut getrennt hat. Im Sog dieser Meldung gaben außerdem ICBC 7,3 Prozent und die Bank of China 3,2 Prozent ab.

Nikkei 225: 9.239,24 (+1,74 Prozent)

TOPIX: 888,25 (+1,38 Prozent)

China:

Hang Seng: 14.987,46 (-3,37 Prozent)

Shanghai Composite: 1.924,01 (-0,68 Prozent)

Thailand:

SET-Index: 452,96 (-2,15 Prozent)

Südkorea:

Seoul Composite KOSPI: 1.228,17 (+2,84 Prozent)

Unternehmensmeldungen:

Der zweitgrößte japanische Einzelhandelskonzern Aeon Co. Ltd. (ISIN JP3388200002 / WKN 863094) hat in den ersten neun Monaten des laufenden Fiskaljahres einen Verlust erwirtschaftet, was auf Abschreibungen auf Vermögenswerte sowie auf schwache Absätze auf dem Heimatmarkt zurückzuführen ist. Der operative Gewinn sank gleichzeitig um 18,3 Prozent. Der Umsatz erhöhte sich indes um 2,7 Prozent, was unter anderem auf gestiegene Erlöse in China zurückzuführen ist. Für das Gesamtjahr hat der Konzern seinen Nettogewinnausblick sowie seine Umsatzschätzung zurückgenommen.

Der japanische Stahlkonzern Kobe Steel Ltd. (ISIN JP3289800009 / WKN 858737) hat einem Pressebericht zufolge von der südkoreanischen GS Engineering & Construction Corp. einen Auftrag zur Lieferung von 13 Kompressoren für eine Ölraffinerie erhalten. Wie die japanische Wirtschaftszeitung "Nikkei" heute berichtet, beläuft sich das Auftragsvolumen auf 4 Mrd. Japanische Yen.

Die Satyam Computer Services Ltd. (ISIN US8040981016 / WKN 675236), der viertgrößte Software-Hersteller in Indien, gab heute bekannt, dass ihr Chairman Ramalinga Raju vor dem Hintergrund eines Bilanzskandals zurückgetreten ist. Wie Raju (53) erklärte, hat er die Bilanzen des Software-Konzerns in den letzten Jahren manipuliert, wobei die Gewinne des Kerngeschäfts zu hoch ausgewiesen wurden. Außer dem Unternehmensgründer sei sich jedoch kein anderes Board-Mitglied der finanziellen Unregelmäßigkeiten bewusst gewesen, hieß es. (07.01.2009/ac/n/m)



 
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