Lesezeichen hinzufügen: Mr. Wong Webnews Folkd Yigg Linkarena Del.icio.us Netscape Furl Yahoo Google Blinklist Blogmarks Ma.Gnolia
Meldung
Paris (aktiencheck.de AG) - Die europäischen Börsen setzten zur Wochenmitte ihre Talfahrt fort und verzeichneten massive Kursverluste. Nach der schwachen Eröffnung an der New Yorker Wall Street schlossen die Indizes in der Nähe ihrer Tagestiefs. Der Dow Jones EURO STOXX 50 schloss mit einem Tagesverlust von 4,68 Prozent bei 2.298,46 Punkten. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 verlor 4,52 Prozent auf 2.010,28 Zähler. Der in Paris berechnete EURONEXT 100 gab um 4,50 Prozent auf 525,35 Indexpunkte nach.

Die europäischen Länderbörsen verzeichneten ebenfalls durchweg deutliche Einbußen und verloren teilweise mehr als 5 Prozent. Am besten zog sich mit einem Minus von knapp 3 Prozent der schweizerische SMI aus der Affäre.

Zu den größten Verlierern zählten einmal mehr Finanzwerte. Belastet wurde der Sektor insbesondere durch die Ankündigung der Deutschen Bank, man erwarte im vierten Quartal angesichts der Turbulenzen an den internationalen Kapitalmärkten einen Verlust nach Steuern in der Größenordnung von 4,8 Mrd. Euro.

In Zürich gaben Titel von Credit Suisse und UBS jeweils um rund 7 Prozent nach. In Paris verloren Société Générale ebenso wie Papiere des Versicherers AXA fast 11 Prozent, Crédit Agricole knapp 8 Prozent. Dagegen konnten Aktien des Pharmakonzerns Sanofi-Aventis gegen den schwachen Markt um 2 Prozent zulegen.

Auch an der Londoner Börse standen Finanztitel im Fokus der Anleger. Die Royal Bank of Scotland gab bekannt, man habe sich von der Beteiligung an der Bank of China getrennt. Der Gesamterlös aus dem Verkauf der 4,26-prozentigen Beteiligung an dem chinesischen Bankkonzern wurde auf 1,6 Mrd. Britische Pfund beziffert. Der Verkauf der Beteiligung erfolgte im Rahmen der im Oktober vergangenen Jahres angekündigten Fokussierung auf das Kerngeschäft, teilte der Finanzkonzern weiter mit. Papiere von RBS brachen um über 18 Prozent ein. Daneben rutschten Titel von Barclays um gut 14 Prozent ab. HBOS verloren 13 Prozent, Lloyds TSB 12 Prozent.

Angesichts der anhaltenden Konjunktursorgen standen auch Rohstoffwerte in London massiv unter Druck. Titel von Rio Tinto rutschten um 11 Prozent ab. Aktien von BHP Billiton verloren knapp 9 Prozent, Papiere von Anglo American fast 10 Prozent.

Anteilsscheine der spanischen Bankgesellschaft Banesto halten sich in Madrid mit -0,6 Prozent recht gut. Dabei ist der Gewinn des Unternehmens im vierten Quartal unerwartet deutlich zurückgegangen.

In Madrid legten Titel von Repsol zeitweise gegen den Trend zu, schlossen schließlich aber mit einem Tagesverlust von gut 1 Prozent. Presseberichten zufolge könnte der Baukonzern Sacyr Vallehermoso seine Beteiligung an dem Öl- und Erdgaskonzern an den chinesischen Ölkonzern Sinopec verkaufen. Zuvor war der geplante Verkauf an den russischen Ölkonzern LUKoil gescheitert. Papiere von Sacyr Vallehermoso verloren knapp 1 Prozent.

Gegen den Trend verbuchten Papiere von Banesto nach der Vorlage von Geschäftszahlen ein Plus von fast 2 Prozent. Und dies obwohl die spanische Bankgesellschaft für das vierte Quartal einen deutlichen Gewinnrückgang meldete. Wie das Unternehmen mitteilte, sank der Nettogewinn im Schlussquartal um 30 Prozent und verfehlte damit die Erwartungen der Analysten.

Mit einem leichten Plus schlossen in Wien Aktien der AGRANA Beteiligungs-AG. Der österreichische Agrarkonzern konnte im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2008/09 eine deutliche Ergebnisverbesserung erzielen. Wie der Zucker-, Stärke- und Fruchtkonzern zudem erklärte, wuchs der Konzernumsatz um 12,5 Prozent. Dieser Zuwachs war insbesondere dem Bioethanolgeschäft zuzuschreiben. (14.01.2009/ac/n/m)



 
Weitere Unternehmensnachrichten:
EURO STOXX 50 verliert auf . (10.07.09)
EURO STOXX 50 technische An. (10.07.09)
EURO STOXX 50 im kurzfristige. (03.07.09)
EURO STOXX 50 technische An. (03.07.09)
EURO STOXX 50 technische An. (03.07.09)

Kurs- und weitere Informationen zum Thema:
DJ Euro Stoxx 50

Aktuelle Diskussionen zum Thema:
Europa Bonus-Chance Zertifikat (14.05.09)
Was macht Europa (20.12.08)
hvs5s62 (13.12.08)

Aktuelle Analysen zum Unternehmen:
DJ Euro Stoxx 50
Weitere Meldungen
 


Umfrage
 
Die US-Regierung will der kriselnden Finanz-Branche mit Hunderten Milliarden Dollar beistehen. Was meinen Sie?
Der Schritt ist teuer, aber richtig. Schnelle Stabilisierung kann nur so gelingen.
Jeder muss für seine Fehler selbst gerade stehen, nur so ist echte Bereinigung möglich.
Mir egal.


Stimmen: 8734 , Ergebnis
Kurssuche
Home Nachrichten Analysen Kolumnen Depot Forum Aktien Fonds Zertifikate OS KO Börsenbriefe Lexikon
 
 
Im Bereich Nachrichten:
Letzte Börsen-Meldung
 
Letzte Börsen-Analyse
 
Börsen-Newsletter
 

Registrieren Sie sich jetzt GRATIS für unsere Newsletter & bleiben Sie damit in Sachen Börse immer auf dem Laufenden!

Ihre e-Mail-Adresse

Nutzungsbedindungen akzeptiert
Niquet's World
Kolumnen
 
DAX: Mehr als nur ...
S. Böhm, DaxVestor (09:02)
Experte: S. Böhm, DaxVestor
Dollar, Euro, Yen & Co.: ...
Herr Dr. Rettinger, Devisen-Trader (08:56)
Experte: Herr Dr. Rettinger, Devisen-Trader
DAX - Dies und jenes
H. Weygand, Godmode-Trader (10.07.09)
Experte: H. Weygand, Godmode-Trader
Der Crash des Jahres!
Thomas Grüner, Grüner Fisher Investm. (10.07.09)
Experte: Thomas Grüner, Grüner Fisher Investments

Top-Clicks News
 
Top-Clicks Analysen