Mutares hat ein Problem — und sucht jetzt die Unterstützung seiner Anleihegläubiger. Das Münchener Private-Equity-Haus hat zum Ende des Geschäftsjahres 2025 eine in den Anleihebedingungen verankerte Finanzkennzahl verfehlt. Heute, am 18. März 2026, wurde das schriftliche Abstimmungsverfahren offiziell eingeleitet.
Was auf dem Spiel steht
Betroffen sind zwei Nordic Bonds: die Anleihe 2023/2027 mit einem Volumen von 250 Millionen Euro sowie der Floater 2024/2029 im Umfang von 300 Millionen Euro — zusammen also 550 Millionen Euro an ausstehenden Schuldtiteln.
Das Unternehmen beantragt bei den Gläubigern zweierlei: die formelle Billigung der Nichteinhaltung der Kennzahl zum 31. Dezember 2025 sowie den Verzicht auf eine erneute Überprüfung eben dieser Kennzahl bis Ende Juni 2026. Im Klartext will sich Mutares damit bis zur Jahresmitte Luft verschaffen, um die Kennzahl wieder in den grünen Bereich zu bringen.
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Zustimmung hat ihren Preis
Als Anreiz für eine positive Abstimmung bietet Mutares eine Einmalzahlung von 1,50 Prozent des jeweiligen Nominalvolumens — allerdings nur, sofern die erforderliche Mehrheit tatsächlich zustande kommt. Bei 550 Millionen Euro Gesamtvolumen entspräche das einer Ausgleichszahlung von rund 8,25 Millionen Euro.
Ob die Gläubiger zustimmen werden, hängt letztlich davon ab, wie überzeugend Mutares im Hintergrund die Ursachen der Kennzahlverfehlung erklären kann. Für das laufende Jahr bleibt das Unternehmen damit unter besonderer Beobachtung — nicht nur von den eigenen Anleiheinvestoren, sondern auch vom Aktienmarkt.
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