Hensoldt liefert derzeit im Wochentakt positive Schlagzeilen. Während der Aktienkurs zuletzt eine deutliche Korrektur durchlief, zementiert das Unternehmen seine fundamentale Basis. Nach massiven Auftragseingängen folgt nun eine langfristige Allianz mit der Technischen Universität München (TUM). Reicht dieser operative Rückenwind für eine Bodenbildung?
- Neue Partnerschaft: Beitritt zur „TUM Security and Defense Alliance“ am 9. Februar.
- Volle Auftragsbücher: Über 500 Millionen Euro neues Volumen in nur einer Woche.
- Kurslage: Aktie notiert rund 30 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch.
Allianz für die Zukunft
Der Rüstungselektronik-Spezialist denkt über das reine Tagesgeschäft hinaus. Am 9. Februar 2026 unterzeichnete Strategie-Vorstand Christian Schmidt eine Absichtserklärung, die Hensoldt als Industriepartner in der neu gegründeten „TUM Security and Defense Alliance“ verankert. Ziel dieses Innovationshubs ist die Stärkung der technologischen Souveränität Europas durch eine enge Verzahnung von Forschung und Industrie.
Für Anleger ist dieser Schritt relevant, da er die langfristige Innovationspipeline sichert. Hensoldt bringt hierbei konkrete Anwendungsfälle ein, um Forschungsergebnisse schneller in marktfähige Sicherheitstechnologien zu übersetzen.
Die Fakten: Massive Auftragseingänge
Während die Forschungspartnerschaft auf die Zukunft einzahlt, brummt das aktuelle Geschäft. Das Unternehmen meldete in den vergangenen Tagen Aufträge mit einem Gesamtvolumen von über einer halben Milliarde Euro.
Besonders schwer wiegt der Abschluss mit dem Systemhaus KNDS. Hier sicherte sich Hensoldt Aufträge im Wert von mehr als 400 Millionen Euro für digitale Optronik. Die Technik wird im Radpanzer „Schakal“ sowie im Kampfpanzer „Leopard 2 A8“ verbaut. Flankiert wird dies durch Bestellungen im Rahmen der „European Sky Shield Initiative“ (ESSI): Für über 100 Millionen Euro liefert der Konzern weitere TRML-4D-Hochleistungsradare an europäische Partnerländer.
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Korrektur trifft auf Wachstum
Trotz der operativen Erfolge steht der Aktienkurs kurzfristig unter Druck. Mit aktuell 78,60 Euro hat das Papier auf 30-Tage-Sicht gut 14 Prozent eingebüßt. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch von 115,10 Euro, das erst im Oktober markiert wurde, beträgt mittlerweile über 31 Prozent.
Diese Konsolidierung muss jedoch im größeren Kontext betrachtet werden: Auf Sicht von zwölf Monaten steht immer noch ein beeindruckendes Plus von über 116 Prozent zu Buche. Die jüngsten Rücksetzer könnten von Marktbeobachtern als normale Gewinnmitnahmen nach einer Überhitzungsphase interpretiert werden, zumal auch der RSI mit einem Wert von 68,2 weiterhin auf ein hohes Momentum hindeutet.
Ob die jüngste Nachrichtendichte ausreicht, um den Abwärtstrend zu brechen, dürfte sich spätestens am 26. Februar 2026 entscheiden. An diesem Datum präsentiert Hensoldt die vorläufigen Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2025 und wird zeigen müssen, ob sich die vollen Auftragsbücher auch in den Margen niederschlagen.
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