Deutsche Wohnen steigert Ergebnis nach Steuern auf 8,1.


30.08.10 08:24
Meldung
 
Frankfurt am Main / Berlin, 30. August 2010. Die Deutsche Wohnen schließt das erste Halbjahr 2010 mit einem positiven Ergebnis von EUR 8,1 Mio. ab und verstetigt damit die erfolgreiche Entwicklung des ersten Quartals 2010.

Signifikante Steigerung des FFO Das um Bewertungs- und Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Steuern wurde im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um EUR 7,9 Mio. auf EUR 17,9 Mio. verbessert. Durch den anhaltenden Erfolg in der operativen Geschäftstätigkeit und den reduzierten Zinsaufwand stieg der Funds from Operations (FFO) im Jahresvergleich um 41 % von EUR 0,22 je Aktie auf EUR 0,31 je Aktie.

Im ersten Halbjahr 2010 konnte die Deutsche Wohnen die Entschuldung des Konzerns erfolgreich fortsetzen, sodass sich die Loan-to-Value-Ratio zum Stichtag auf 60,0 % beläuft. Der Zahlungsmittelbestand erhöhte sich um EUR 41,4 Mio. auf EUR 98,5 Mio.

Verbesserte Ertragskraft

Das Ergebnis aus der Vermietung (NOI) wurde im Kernbestand innerhalb von zwölf Monaten um 4,7 % je Quadratmeter und Monat erhöht. Die durchschnittliche Vertragsmiete beläuft sich per Stichtag 30. Juni 2010 auf 5,40 EUR/m² (Vorjahr: 5,26 EUR/m²). Der Leerstand hat sich im gleichen Zeitraum von 3,6 % auf 3,0 % reduziert.

„Das konstante Vermietungsergebnis in Kombination mit den reduzierten Zinsaufwendungen zeigt ganz klar die verbesserte Ertragskraft der Deutsche Wohnen“, erklärt Michael Zahn, Vorstandsvorsitzender der Deutsche Wohnen AG.

Die Vertriebsleistung konnte in der ersten Jahreshälfte mit einem Transaktionsvolumen von EUR 96,0 Mio. gegenüber dem Vorjahreszeitraum (EUR 41,1 Mio.) erheblich gesteigert werden. Neben dem starken Privatisierungsgeschäft mit Bruttomargen von 37 % wurde auch die Bereinigung von strukturschwachen Regionen erfolgreich fortgesetzt.

Gute Zukunftsperspektive

In der zweiten Jahreshälfte 2010 wird die Deutsche Wohnen ihre positive Entwicklung der letzten Monate fortführen.

„Wir setzen auf gezielte Investitionen in das Kernportfolio, zum Beispiel an den Standorten Berlin und Hanau, und damit in einen weiteren Abbau des modernisierungsbedingten Leerstands“, so Michael Zahn.

Der Zielkorridor für den Verkauf von Wohnungen im Rahmen der Einzelprivatisierung bleibt mit 500 bis 550 Einheiten stabil. Zur Optimierung des Immobilienportfolios wird die Deutsche Wohnen an die erfolgreiche Bestandsbereinigung der letzten Monate anknüpfen. Auf der anderen Seite werden Zukäufe in einer Größenordung zwischen EUR 10 Mio. und EUR 50 Mio., insbesondere in den Kernregionen, weiter forciert.

Für das Geschäftsjahr 2010 erhöht die Deutsche Wohnen ihre Prognose bezüglich des FFO um mehr als 10 % auf EUR 0,54 je Aktie, das entspricht gegenüber dem Ergebnis 2009 einer FFO-Steigerung von 25 %.


 

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